Mann ohne Maske aber mit "Behindertenausweis" wurde aus "McDonald's" geworfen

M. Zimmermann
30. Okt. 2020
03:00
Teile diesen Artikel
FacebookTwitterLinkedInEmail
Werbung

Ein Mann hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, da er aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund- und Nasenschutz tragen kann und ihm deshalb untersagt wurde, in einer McDonald’s-Filiale bedient zu werden. 

Der 36-jährige Jan Wollmann wollte kürzlich bei einem McDonald’s einen Kaffee trinken gehen. Er gilt als schwerbehindert und kann dies mit einem Ausweis auch bekräftigen.

Werbung

Aufgrund von einer psychischen Störung, sowie Panik-Attacken soll er von der Maskenpflicht befreit worden sein. 

Nun wurde er aus der Fast-Food-Filiale geworfen, nachdem er versucht hat, ohne MNS (Mund- und Nasenschutz) dort zu bestellen. 

Willy Dany (69) ist Fast-Food-Investor. Ihm gehören laut Angaben der “Bild”-Zeitung dutzende McDonald’s-Filialen, die rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigen. 

McDonald's-Filiale | Quelle: Shutterstock

Werbung

Er verteidigte die Handlungen des entsprechenden Mitarbeiters und sagte:  

“Es tut mir für den Herren sehr leid. Aber der Mitarbeiter hat korrekt gehandelt. Wir sind ein privates Unternehmen. Ohne Mundschutz darf niemand die Filialen betreten.” 

Auf Social Media hat die Geschichte für gemischte Gefühle gesorgt. Viele User applaudierten dem Arbeitgeber und waren der Meinung, er habe absolut richtig gehandelt. So meinte ein Leser:  

“Naja, zum einen macht Corona im Hinblick auf die Ansteckung keinen Unterschied ob jemand schwerbehindert ist, zum anderen finde ich es gut wenn ein Geschäft - auch im Interesse seiner Mitarbeiter - von seinem Haustrecht Gebrauch macht. [sic!]” 

Werbung

Mann mit Mund- und Nasenschutz | Quelle: Shutterstock

Andere User waren hingegen der Meinung, man dürfe Menschen aufgrund ihrer medizinischen Vorgeschichte nicht ausgrenzen zu Zeiten von Corona. 

Ein User schrieb:  

“Finde ich echt sehr traurig da man solche menschen immer wieder aus grenzt [sic!]” 

Werbung

Eine andere Leserin verriet, dass auch sie unter Panikattacken leide und nur die Dinge tun würde, die sie sich mit Maske zutraut. Ihr würde laut eigener Aussage nicht einmal der Gedanke kommen, sich von der Maskenpflicht befreien zu lassen. 

McDonald's-Schild | Quelle: Shutterstock

Die Geschichte hat heiße Diskussionen ausgelöst und scheint die Internet-Nutzer in zwei Lager gespalten zu haben. Es zeigt sich ganz deutlich, dass es noch immer heiße Diskussionen darüber gibt, ob es gesellschaftlich akzeptabel ist, sich eine Befreiung der Maskenpflicht zu holen.

Dies bedeutet für viele Menschen, somit (potenziell) andere Mitmenschen in größere Gefahr zu bringen, oder sich selbst einzuschränken, um Rücksicht auf Mitmenschen zu zeigen, die vielleicht noch anfälliger für das Virus sind – oder einfach nur, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. 

Werbung

Die Informationen in diesem Artikel stellen keinen Ersatz für professionellen ärztlichen Rat, eine Diagnose oder eine Behandlung dar. Alle Inhalte, inklusive Text und Bildern, die in AmoMama.de enthalten sind oder durch AmoMama.de zugänglich sind, dienen lediglich der allgemeinen Information. AmoMama.de übernimmt keinerlei Verantwortung für jegliche Handlungen, die als Resultat des Lesens dieses Artikels unternommen werden. Bevor Sie sich irgendeiner Behandlung unterziehen, konsultieren Sie ihren medizinischen Leistungsanbieter.

Wir bei AmoMama.de tun unser Bestes, um die aktuellsten Nachrichten bezüglich der COVID-19-Pandemie bereitzustellen, doch die Situation ändert sich ständig. Wir empfehlen den Lesern, sich auf die Online-Updates von CDС, WHO, oder auf die lokalen Gesundheitsämter zu verlassen, um auf dem Laufenden zu bleiben.Passt auf euch auf!