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Promo-Bild vom Dschungelcamp | Quelle: Instagram/ichbineinstar.rtl
Promo-Bild vom Dschungelcamp | Quelle: Instagram/ichbineinstar.rtl

Vor dem Ruhm: Diese überraschenden Jobs hatten die Dschungelcamp-Stars vor ihrer Fernsehkarriere

Maren Z.
22. Jan. 2026
20:08

Nicht alle Promis standen schon ihr Leben lang im Rampenlicht. Wir werfen einen Blick auf einige unserer „Dschungel“-Promis, die früher einen anderen Brotjob hatten.

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Wenn Prominente im australischen Dschungel an ihre Grenzen gehen, entsteht schnell der Eindruck, sie seien schon immer für das Rampenlicht gemacht gewesen.

Doch ein Blick zurück zeigt: Viele der Stars von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ führten vor ihrer TV-Karriere ein erstaunlich bodenständiges Leben. Statt Blitzlichtgewitter bestimmten Schichtpläne, Prüfungen und Kundengespräche ihren Alltag. Genau diese Vergangenheit prägt heute oft ihre Haltung – und ihren Ehrgeiz.

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Bevor Kameras und Quoten eine Rolle spielten, standen bei einigen der Camp-Bewohner klassische Ausbildungen oder Berufe im Mittelpunkt. Manche entschieden sich bewusst für einen soliden Weg, andere suchten Orientierung, bevor sie schließlich im Reality-TV landeten. Ihre Geschichten zeigen, dass der Weg in die Öffentlichkeit selten geradlinig verläuft.

Simone Ballack: Zwischen Apotheke und Gastro-Leidenschaft

Simone Ballack ist heute als Hotelmanagerin am Gardasee erfolgreich und vielen als Ex-Frau von Fußball-Legende Michael Ballack bekannt. Doch ihr beruflicher Start hatte wenig mit Glamour zu tun.

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Sie absolvierte eine Ausbildung zur pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten und arbeitete zunächst in einer Apotheke. Parallel dazu jobbte sie in der Gastronomie – ein Nebenweg, der ihr Leben nachhaltig prägen sollte.

Als Kellnerin lernte sie später auch ihren zukünftigen Ehemann kennen. Rückblickend sagt sie über diesen Lebensabschnitt: „Ich habe zwar mit 16 Jahren schon eine Ausbildung in der Apotheke gemacht, aber mein Herz hing schon immer an der Gastro.“

Diese frühe Mischung aus Disziplin und Leidenschaft legte den Grundstein für ihren späteren Erfolg im Hotelmanagement – fernab klassischer Reality-TV-Klischees.

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Samira Yavuz: Vielseitigkeit als Lebensprinzip

Auch Samira Yavuz bringt eine bemerkenswerte berufliche Bandbreite mit. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Drogistin bei der Kette „dm“ und bildete sich zur Handelsfachwirtin weiter. Danach führte sie ihr Weg in die Fahrzeugdisposition und Logistik – ein Bereich, der Organisationstalent und Belastbarkeit verlangt.

Doch damit nicht genug: 2020 gründete Samira ein eigenes Permanent-Make-up-Studio, das sie erfolgreich aufbaute. Erst später verlagerte sich ihr Fokus auf Social Media und Reality-TV.

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Heute arbeitet sie hauptberuflich als Content Creator. Über ihre vielen Stationen sagt sie selbst, dass sie Herausforderungen liebe und sich immer wieder neu ausprobieren möchte. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer der spannendsten Persönlichkeiten im Camp. Sie selbst verriet einst:

„Frage mich, wo ich noch nicht gearbeitet habe. Ich glaube, wenn ich jetzt kein Reality-Star wäre, würde ich nochmal einen anderen Job ergreifen, mag die Herausforderung.“

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Eva Benetatou: Vom Hörsaal in die Lüfte

Eva Benetatou entschied sich zunächst für einen akademischen Weg. Sie begann ein Studium des europäischen Rechts in den Niederlanden – ein anspruchsvolles Fach, das Durchhaltevermögen erfordert. Doch während des Studiums merkte sie, dass ihre Interessen woanders lagen.

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Es folgte eine Ausbildung zur Flugbegleiterin, unter anderem bei Etihad. Der Job brachte sie um die ganze Welt und verlangte nicht nur Serviceorientierung, sondern auch Stressresistenz und Flexibilität.

Erst nach dieser Phase öffnete sich für sie die Tür zur Fernsehkarriere. Ihr Werdegang zeigt, dass Umwege manchmal genau die Erfahrungen liefern, die später im Rampenlicht helfen.

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Hardy Krüger Jr.: Internationale Wurzeln, bodenständiger Start

Hardy Krüger Jr. wuchs mit berühmtem Namen auf, doch sein Einstieg ins Berufsleben war überraschend bodenständig. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er mit seiner Familie in Tansania. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Barkeeper – ein Beruf, der Menschenkenntnis, Geduld und Fingerspitzengefühl verlangt.

Erst danach zog es ihn nach Los Angeles, wo er Schauspielunterricht nahm und seine Karriere gezielt aufbaute. Der Durchbruch in Deutschland gelang ihm schließlich mit einer Rolle in der ARD-Serie „Nicht von schlechten Eltern“. Seine internationale Prägung und die frühen Erfahrungen im Servicebereich gelten bis heute als Basis seiner Professionalität.

Hardy Krüger Jr. 1975 | Quelle: Getty Images

Hardy Krüger Jr. 1975 | Quelle: Getty Images

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Umut Tekin: Pflegeberuf mit Herz

Einer der bodenständigsten Lebensläufe im diesjährigen Camp gehört Umut Tekin. Bevor er durch Reality-TV bekannt wurde, arbeitete er acht Jahre lang als Altenpfleger. Der Beruf ist fordernd – körperlich wie emotional – und verlangt ein hohes Maß an Empathie.

Auch nach seinem Einstieg ins Fernsehen distanziert er sich nicht von diesem Teil seines Lebens. Im Gegenteil, er betont immer wieder, wie sehr ihn diese Zeit geprägt hat.

Über die Pflege sagt er offen: „Ich identifiziere mich viel mehr mit der Pflege als mit meinen TV-Auftritten.“ Trotz Selbstständigkeit durch Reality-Formate will er dem Beruf treu bleiben – ein ungewöhnlicher, aber bemerkenswerter Ansatz in der Branche. Gegenüber RTL verriet er einst:

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„Ich habe meinen Job als Altenpfleger wirklich gerne gemacht, aber in der Branche verdienen die Menschen echt wenig Geld. Normal müssten sie an der Kasse einen Rabatt von 30 Prozent bekommen, weil sie sich um die älteren Leute kümmern.“

Vom Alltag in den Dschungel

Die Geschichten dieser Dschungelcamp-Stars machen deutlich, dass hinter der TV-Fassade oft Jahre harter Arbeit stecken. Ausbildung, Studium, Schichtdienst oder Serviceberufe haben sie gelehrt, Verantwortung zu übernehmen und mit Druck umzugehen.

Genau diese Erfahrungen könnten ihnen im australischen Busch zugutekommen, wenn es darum geht, Entbehrungen auszuhalten und als Team zu funktionieren.

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Der Blick auf ihre Vergangenheit verleiht den Prominenten eine neue Tiefe. Sie sind nicht nur Kandidaten in einer Show, sondern Menschen mit Lebensläufen, die von Mut, Neugier und Durchhaltevermögen erzählen.

Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Bodenständigkeit und Abenteuerlust, die sie letztlich bis ins Dschungelcamp geführt hat – und dort für besonders spannende Momente sorgt.

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