
Bushido und Anna-Maria Ferchichi feuern fast alle Mitarbeiter – Grund
Ein Neuanfang bringt oft Entscheidungen mit sich, die nach außen drastisch wirken. Genau vor einem solchen Schritt stehen Bushido und Anna-Maria Ferchichi nach ihrer Rückkehr aus Dubai.
Was für viele nach Luxus und großer Entourage klingt, wurde für die achtköpfige Familie zuletzt zur bewussten Frage: Wie viel Unterstützung braucht man – und wie viel Nähe zum eigenen Alltag geht dabei verloren?
Nach mehreren Jahren im Ausland lebt die Familie nun wieder in München-Grünwald. Mit dem Ortswechsel kam auch der Wunsch nach mehr Bodenständigkeit. Während in Dubai zahlreiche Angestellte den Alltag strukturierten, soll das Leben in Deutschland deutlich reduzierter ablaufen. Die Konsequenz: Fast alle Mitarbeiter wurden gekündigt, lediglich eine Haushaltshilfe bleibt weiterhin Teil des Haushalts.
In Dubai war der Familienalltag durch mehrere Nannys, Helfer und weiteres Personal organisiert. Das erleichterte vieles, schuf aber auch Distanz. Anna-Maria Ferchichi machte in den sozialen Medien deutlich, dass ihr der Abschied nicht leichtfiel.
Über Jahre hinweg habe man zusammengelebt, sich vertraut und gegenseitig unterstützt. Die Entscheidung sei daher nicht aus Gleichgültigkeit gefallen, sondern aus dem Wunsch heraus, den Familienalltag neu zu gestalten.
Der Umzug nach Deutschland markiert für Bushido und seine Frau mehr als nur einen Standortwechsel. Er steht sinnbildlich für ein Leben mit weniger Luxus und klareren Strukturen.
Statt großer Teams im Hintergrund wollen die beiden wieder mehr selbst übernehmen – für ihre Kinder da sein, Routinen erleben und den Alltag unmittelbarer spüren. Gerade mit acht Kindern ist das ein ambitionierter Vorsatz, doch für das Paar scheint er Teil eines größeren inneren Wandels zu sein.
Trotz der Kündigungen betonen Bushido und Anna-Maria, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Das Verhältnis zu den ehemaligen Angestellten sei eng gewesen, weshalb man sie nicht einfach sich selbst überlasse. Mehrere Mitarbeiter konnten bereits an befreundete Familien vermittelt werden, heißt es.
Ein Fahrer sowie ein Hausmädchen dürfen zudem vorerst weiterhin im Haus der Familie in Dubai wohnen, bis auch für sie neue Perspektiven gefunden sind. Für das Paar war es wichtig, diesen Übergang fair und menschlich zu gestalten.
Der Schritt fällt in eine Phase, die für die Familie ohnehin herausfordernd ist. Zuletzt sorgte eine medizinische Diagnose bei Tochter Laila für zusätzliche Belastung. Bei dem Mädchen war Skoliose diagnostiziert worden. Ihre Mutter gab emotional öffentlich dazu an:
„Ich melde mich mal nach der Hiobsbotschaft. Das ist für Laila schon krass, als ihr dann bewusst wurde, sie muss dieses Korsett tragen [...] Jetzt setzt sie sich damit auseinander. Ist nicht dolle, aber was soll man machen? Sie kriegt intensiv Physiotherapie und eben das Korsett.“
Schmerzen habe sie dank des Korsetts aktuell nicht. Auch ausgedehnte Physiotherapie sei nun Tag ihres Alltags — sicherlich eine gewaltige Umstellung für ihre Tochter, wie auch für den Rest der Familie.
Solche Momente, so lässt Anna-Maria Ferchichi durchblicken, schärfen den Blick für das Wesentliche. Nähe, Zeit und Präsenz innerhalb der Familie rücken stärker in den Fokus – und damit auch der Wunsch, den Alltag wieder selbst zu tragen.
Für Außenstehende mag der Verzicht auf Personal wie ein Rückschritt wirken. Für Bushido und Anna-Maria ist er Teil eines bewussten Neustarts. Weniger Helfer, weniger Abschottung, dafür mehr Normalität.
Ob dieses Modell langfristig funktioniert, wird sich zeigen. Klar ist jedoch: Die Entscheidung markiert einen deutlichen Bruch mit dem bisherigen Leben in Dubai und einen Schritt hin zu einem Alltag, der näher an dem liegt, was viele als „normal“ bezeichnen würden.
Wir berichteten über die schockierende Diagnose von Bushidos Tochter in einem anderen Artikel:
Laila Ferchichi macht anderen Mut: Bushidos Tochter meldet sich nach Diagnose mit Videobotschaft auf Instagram bei ihren Followern und rührt dabei unzählige Herzen. Auch ihre Eltern meldeten sich auf diesen Post.

Besorgter Kommentator unter dem Video von Laila | Quelle: facebook.com/punkt12
Die Familie Ferchichi, die in Dubai lebt, hat in den vergangenen Tagen eine unerwartete medizinische Nachricht erhalten. Bei einem Routinebesuch beim Orthopäden stellte sich heraus, dass Laila Ferchichi, die elfjährige Tochter von Rapper Bushido und seiner Frau Anna-Maria, nicht nur eine kleine Fraktur am Handgelenk hat, sondern zusätzlich an Skoliose leidet – einer Verkrümmung der Wirbelsäule.
Die Entdeckung war ein Zufallsbefund: Eigentlich war Laila wegen Schmerzen im Handgelenk beim Arzt vorstellig geworden. Im Rahmen der Untersuchung diagnostizierte der Mediziner jedoch auch die Wirbelsäulenverkrümmung. Laut ihrer Mutter bedeutet dies, dass Laila künftig ein Korsett tragen und regelmäßig Physiotherapie absolvieren muss.

User schreibt Kommentar zu Lailas Video und zeigt sich geschockt über das Verhalten anderer Nutzer. | Quelle: facebook.com/punkt12
Für das junge Mädchen ist die Diagnose eine Herausforderung. Anna-Maria Ferchichi berichtete auf Instagram, dass die Erkenntnis, dauerhaft ein Korsett tragen zu müssen, für ihre Tochter zunächst schwer zu akzeptieren gewesen sei. Gleichzeitig betonte sie, wie stolz sie auf die Stärke und den Mut ihrer Tochter sei.
Besonders bewegend ist ein Video, das Laila selbst auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlicht hat. Darin spricht sie offen über ihre Gefühle nach der Diagnose und richtet ermutigende Worte an andere Kinder und Jugendliche, die ebenfalls von Skoliose betroffen sind. „Wenn ihr das Gleiche habt oder eine andere Form von Skoliose (…): Ihr seid nicht allein“, sagt die Elfjährige. Sie macht deutlich, dass es völlig normal sei, traurig zu sein, man sich aber dennoch nicht von der Krankheit entmutigen lassen solle.
Laila betont in ihrer Botschaft außerdem, dass jeder Mensch trotz solcher Herausforderungen wertvoll und schön sei. Mit diesen Worten bewegt sie nicht nur viele ihrer fast 100.000 Follower, sondern erhält auch zahlreiche positive Rückmeldungen. Die Kommentare unter dem Video zeigen, dass ihre Offenheit und Stärke andere inspiriert und tröstet.
Auch ihre Eltern haben auf die Nachricht reagiert. Bushido schrieb unter den Beitrag seiner Tochter: „Ich bin dein Papa und kann es nicht ertragen, dich traurig zu sehen. Es ist schwer und ungewohnt für dich und du hast Angst. Das ist aber vollkommen okay. Du bist perfekt, so wie du bist.“ Seine Botschaft beendete er mit einem ermutigenden: „Wir schaffen das, mein Schatz.“
Anna-Maria Ferchichi äußerte ebenfalls ihre Unterstützung und betonte, dass es völlig in Ordnung sei, traurig oder wütend zu sein. Sie hob hervor, dass viele Kinder mit einer ähnlichen Diagnose leben und dass das Korsett helfen werde, gesund zu bleiben.
Die Familie erhält nicht nur aus dem engen Umfeld Zuspruch, sondern auch von vielen Unbekannten. Zahlreiche Userinnen und User loben in den sozialen Medien die Offenheit der Elfjährigen und danken ihr dafür, dass sie anderen Mut macht. Widerum andere jedoch äußerten sich unangemessen zu der Situation und versuchten, die Diagnose herunterzuspielen. Auch das stieß auf Unglauben und Unverständnis seitens anderer Poster. Ein Nutzer schrieb:
"Wow wie viele hier gegen eine 14 Jährige schießen. Ja für sie ist es eine Schockdiagniose, die sie erst mal verarbeiten muss. Zudem gibt es verschiedene Formen, auch wenn sie die leichte hat, kann es sich in laufe der Jahre ändern. Und einige haben sich wahrscheinlich noch nie damit wirklich auseinandergesetzt, was das bedeutet, aber hauptsache einfach was schreiben." [sic]
Lailas Geschichte zeigt, wie wichtig es sein kann, offen über persönliche Schwierigkeiten zu sprechen – und dass selbst eine junge Stimme vielen anderen Halt geben kann.
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