
Dschungelcamp-Teilnehmer enthüllt, dass Hubert Fella „brutal ausgeflippt“ ist - Grund
Die Kameras sind aus, die Show vorbei – doch das Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!-Nachspiel sorgt noch immer für Schlagzeilen. Nun packt Dschungel-Zweite Samira Yavuz in ihrem Podcast aus und spricht über eine Szene, die es offenbar nicht in die TV-Ausstrahlung geschafft hat. Im Mittelpunkt: Hubert Fella – und ein emotionaler Streit um einen sehr persönlichen Gegenstand.
In ihrem Podcast „Main Character Mode“ schildert Samira eine Situation, die sich beim großen Nachspiel der Staffel abgespielt haben soll. Thema war die Kette von Simone Ballack, die diese als Luxusgegenstand mit in den australischen Busch genommen hatte. Der Anhänger der Kette enthält die Asche ihres verstorbenen Sohnes – ein Gegenstand mit enormem emotionalem Wert.
Als die Prominenten nach Regelverstößen entscheiden mussten, wer seine Luxusartikel abgeben muss und wer sie behalten darf, prallten offenbar unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Samira beschreibt die Szene so:
„Was ich ziemlich krass fand, das hat es nämlich nicht in die Sendung geschafft, da hatten wir eine Diskussion […] über die Kette von Simone. Hubert ist brutal ausgeflippt, er ist richtig aus seiner Haut gefahren und sagte dann sowas wie ‚Dir gönne ich das gar nicht, du bist nur zu mir gekommen, weil du gewackelt hast.‘ Er war wirklich wutentbrannt und ich habe gar nicht geschnallt, woher das kommt.“
Diese Worte haben es in sich. Besonders der Satz „Dir gönne ich das gar nicht, du bist nur zu mir gekommen, weil du gewackelt hast“ soll in Richtung Samira gefallen sein. Sie selbst habe die Heftigkeit der Reaktion nicht nachvollziehen können und sei überrascht gewesen, wie persönlich der Ton wurde. Laut ihrer Schilderung sei Hubert „wirklich wutentbrannt“ gewesen – eine Stimmung, die die Zuschauer im TV so nie zu sehen bekamen.
Der Hintergrund des Streits liegt in der besonderen Bedeutung der Kette. Für Simone Ballack war sie kein gewöhnlicher Luxusgegenstand, sondern ein Andenken an ihren verstorbenen Sohn. In der Situation mussten die Camper jedoch nach den Spielregeln handeln – und entscheiden, wer auf seinen Gegenstand verzichtet. Für Samira war klar, dass dieses Schmuckstück eine ganz andere Dimension habe als praktische Dinge wie Ohrstöpsel oder Kosmetikartikel.
Trotz der hitzigen Szene betont Samira, dass sie grundsätzlich kein persönliches Problem mit Hubert Fella gehabt habe. „Ich hatte mit Hubert nie ein Thema, ich habe mich nie sonderlich mit ihm gestritten, es gab nur die Thematik mit der Kette“, erklärt sie rückblickend. Für sie sei die Auseinandersetzung eher ein Ausdruck der angespannten Stimmung im Format gewesen als eine dauerhafte Fehde.
Im selben Atemzug ordnet sie die Dynamik im Camp ein. Reality-Formate wie das Dschungelcamp seien Ausnahmesituationen, in denen Emotionen schnell hochkochen. „Mir ist klar, dass man sich in Formaten keine Freunde macht oder nur sehr, sehr selten, das ist immer eine Zweckbeziehung für das Format“, sagt sie. Auf Instagram relativierte sie den Vorfall zudem mit den Worten, sie finde „alles nicht so tragisch“.
Interessant ist auch, dass diese Szene offenbar nicht die einzige war, die es nicht in die finale TV-Fassung schaffte. Während der Staffel verlor Hubert Fella zudem einen Zahn und musste kurzzeitig aus der Produktion genommen werden – auch das bekam das Publikum nur am Rande mit.
Hubert Fella selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Ob es sich um eine einmalige emotionale Überreaktion handelte oder ob noch mehr hinter den Kulissen brodelte, bleibt damit offen. Fest steht jedoch: Die Diskussion um Simone Ballacks Kette hat bei einigen Kandidaten offenbar tiefe Emotionen ausgelöst.
Das Dschungelcamp ist vorbei – doch die Geschichten aus dem Busch sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Und dank Samiras Podcast bekommen Fans nun Einblicke in Momente, die sonst im Verborgenen geblieben wären.
Wie bereits berichtet:
Für die Zuschauer wirkte Hubert Fellas Weg durch das Dschungelcamp wie ein harter, aber kontrollierter Kampf bis ins Finale. Doch hinter den Kulissen spielte sich offenbar deutlich mehr ab, als im Fernsehen zu sehen war.
Erst nach Ende der Staffel wurde bekannt, dass der Reality-Star in den ersten Tagen der Show sogar aus dem Camp gebracht und medizinisch behandelt werden musste.

Hubert Fella reist nach Australien, um an der Reality-TV-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teilzunehmen. Am 15. Januar 2026 am Frankfurter Flughafen in Frankfurt am Main, Deutschland. | Quelle: Getty Images
Auslöser des Notfalls war eine Situation, die im Dschungelalltag zunächst unspektakulär klingt – eine Mahlzeit. Während einer Essenssituation biss Fella auf eine Bohne. Was im ersten Moment harmlos schien, entwickelte sich sofort zu einem medizinischen Problem. Der Unternehmer schilderte später offen, was passiert war:
„Ich habe einen Zahn verloren, hab auf eine Bohne gebissen. Dann hatte ich eine Wurzelbehandlung im Dschungel. Ich sage es euch, ich hatte Schmerzen.“
Der Moment selbst sei für ihn völlig überraschend gekommen. Als er zubiss, merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. „Ich habe draufgebissen, hinten mit dem letzten Backenzahn. Auf einmal hatte ich was im Mund. Da war meine Zahnkrone!“ erinnerte er sich.
Die Schmerzen sollen so stark gewesen sein, dass die Produktion unmittelbar reagierte. Hubert Fella wurde aus dem Camp herausgebracht und außerplanmäßig in eine Klinik gefahren.
Dort erfolgte eine zahnmedizinische Behandlung, inklusive Wurzelbehandlung und medikamentöser Versorgung. Für die Zuschauer blieb dieser Vorfall zunächst unsichtbar – im regulären TV-Programm war davon nichts zu sehen. Er sagte gegenüber Bild:
„Wenn du wieder im Hotel bist, denkst du erst mal an gar nichts mehr. Aber das ist während des Dschungels passiert, mitten im Kampf.“
Besonders bemerkenswert: Nach dem Eingriff bekam Fella keine längere Schonzeit. Statt sich mehrere Tage zu erholen, ging es für ihn relativ schnell zurück ins Camp. Rückblickend zeigte er sich selbst überrascht, wie rasch er wieder funktionierte: „Am nächsten Tag war alles verheilt.“
Der Zahn-Notfall war jedoch nicht das einzige gesundheitliche Problem, mit dem der 58-Jährige während der Show zu kämpfen hatte. Bereits vor seinem Einzug litt er an Diabetes – eine Erkrankung, die unter den extremen Bedingungen des australischen Dschungels zur zusätzlichen Belastung wurde.
Gerade in den ersten Tagen habe sein Körper stark reagiert. Er berichtete später von wiederholten Unterzuckerungen, die medizinisch stabilisiert werden mussten.
Doch damit nicht genug: Auch sein Knie machte ihm zu schaffen. Fella war bereits mit einer bestehenden Verletzung in das Format gegangen. Ein Meniskusriss bereitete ihm Schmerzen – eine Operation hatte er bewusst auf die Zeit nach der Show verschoben. Dazu erklärte er offen:
„Ich habe ja einen Meniskusriss und muss jetzt operiert werden, wenn ich daheim bin.“
Trotz dieser gesundheitlichen Rückschläge hielt er durch. Weder die Diabetes-Probleme, noch die Zahnbehandlung oder die Knieverletzung konnten ihn zum Aufgeben bewegen. Im Gegenteil: Viele Fans zeigten sich nach Bekanntwerden der Hintergründe beeindruckt davon, dass er sich bis ins Finale kämpfte.
Am Ende belegte Hubert Fella den dritten Platz der Staffel. Auch wenn es nicht für die Krone reichte, wird seine Teilnahme vielen als besonders widerstandsfähig in Erinnerung bleiben – nicht nur wegen der Prüfungen, sondern wegen der körperlichen Belastungen hinter den Kulissen.
Rückblickend fasste er seine Dschungelzeit selbst treffend zusammen: Er habe „mehrere Baustellen“ gleichzeitig gehabt – und trotzdem durchgezogen. Der Klinikaufenthalt, die Schmerzen und die medizinischen Eingriffe waren für ihn Teil eines Abenteuers, das deutlich härter war, als es im Fernsehen wirkte.
Während andere Kandidaten vor allem mit Ekelprüfungen kämpften, musste Hubert Fella parallel mit echten gesundheitlichen Krisen umgehen. Genau das macht seine Reise durch den Dschungel für viele Beobachter so bemerkenswert: Sie war nicht nur ein TV-Wettbewerb, sondern auch ein persönlicher Belastungstest – körperlich wie mental.
Wie vorher berichtet:
Als Hubert Fella 2026 ins australische Dschungelcamp einzieht, fällt vielen Zuschauerinnen und Zuschauern schon in den ersten Minuten ein Detail auf: Am linken Oberarm trägt der 58-Jährige einen weißen Verband – wie ein Armband, das er selbst unter dem Camp-Outfit nicht ablegt.
Sofort wird spekuliert: Hat er sich verletzt? War eine Dschungelprüfung schuld? Doch hinter der Bandage steckt keine frische Wunde und auch kein „kleiner Kratzer“, sondern eine Realität, die Hubert seit Jahrzehnten begleitet – und die im Busch sogar noch wichtiger wird als im Alltag: seine Diabetes-Erkrankung.
Hubert Fella lebt seit über 40 Jahren mit Diabetes Typ 1. Die Diagnose kam früh, sie prägt seinen Alltag bis heute – ganz unabhängig davon, ob er gerade vor Kameras steht oder im Privatleben unterwegs ist. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper kein eigenes Insulin mehr produzieren kann.
Das bedeutet: regelmäßige Kontrolle, genaue Einschätzung von Essen und Belastung, und schnelle Reaktion, wenn Werte kippen. Gerade im Dschungelcamp, wo wenig Schlaf, Stress, Hitze, ungewohnte Nahrung und körperliche Prüfungen zusammenkommen, kann das zur echten Herausforderung werden.
Und genau deshalb trägt Hubert im Camp dieses „Armband“ – auch wenn es technisch gesehen mehr ist als Schmuck. Unter dem Verband sitzt ein Messgerät, das seinen Blutzucker kontinuierlich überwacht. Der Verband schützt es vor Schmutz, Stößen und Feuchtigkeit.
Laut RTL ist die Bandage also vor allem eine Schutzmaßnahme – damit das Gerät zuverlässig funktioniert und Hubert jederzeit sicher kontrolliert werden kann. Das Produktionsteam muss sorgfältig darauf achten, dass das Gerät unbeschädigt bleibt. Denn wenn der Sensor ausfällt oder verrutscht, fehlt eine zentrale Gesundheitskontrolle – und im Dschungel ist die nächste Arztpraxis nicht um die Ecke.
Dass Hubert mit dem Thema offen umgeht, ist kein Zufall. Er spricht seit Jahren öffentlich über seine Erkrankung und versucht, Betroffenen Mut zu machen – ohne die Krankheit zu verharmlosen. Schon 2024 schrieb er auf Social Media:
„40 Jahre mit Diabetes und trotzdem voller Lebensfreude! Ein Weg voller Herausforderungen, Höhen und Tiefen, aber auch voller Stärke und Gesundheit“.
In derselben Haltung tritt er nun auch im Camp auf: nicht als jemand, der Mitleid möchte, sondern als jemand, der zeigen will, dass chronische Erkrankung und Lebensfreude zusammengehen können – wenn man Verantwortung übernimmt und die Signale des Körpers ernst nimmt.
Gleichzeitig ist Hubert eben auch Hubert: direkt, impulsiv, manchmal ungeduldig. Im RTL-Vorstellvideo warnt er sogar selbst davor, wie schnell seine Stimmung kippen kann. Ein Satz bleibt hängen – weil er so ehrlich ist und im Dschungel schnell zum Problem werden könnte:
„Wenn ich hungrig bin, dann wirst du mich böse erleben, das sag’ ich dir.“
Wer Diabetes managen muss, weiß: Hunger, Stress und Unterzuckerungen können den Körper zusätzlich belasten. Im Camp wird es deshalb nicht nur um Entertainment gehen, sondern auch um Struktur, Disziplin und Aufmerksamkeit – damit Hubert nicht in gefährliche Situationen gerät.
Dass er überhaupt dabei ist, hat für ihn außerdem eine besondere Bedeutung. Mit dem Format verbindet er private Erinnerungen: 2018 machte er seinem langjährigen Partner Matthias Mangiapane im Umfeld des Dschungelcamps einen Antrag – später folgte die Hochzeit. Heute ist Hubert selbst Kandidat und tritt damit aus dem Schatten seines Mannes heraus. Für ihn ist die Teilnahme mehr als eine TV-Station:
„Der Dschungel ist ein Ritterschlag. Mehr kannst du nicht erreichen!“
Dieser Satz erklärt, warum er trotz Risiko, Strapazen und öffentlicher Beobachtung antritt.
Hubert Fellas Verband ist damit nicht einfach ein Accessoire und auch nicht nur ein „Camp-Gimmick“. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Dschungel nicht alle mit denselben Voraussetzungen starten.
Und er erinnert daran, dass hinter Reality-TV-Figuren echte Biografien stehen – manchmal mit einer Diagnose, die man nicht ablegen kann. Hubert will trotzdem liefern: laut, emotional, ehrgeizig – aber eben auch mit einem kleinen Gerät am Arm, das im Zweifel wichtiger ist als jedes Luxusitem.
