
„Was ist denn mit den Zuschauern los?“: Simone Ballack reagiert auf das überraschende Ausscheiden aus dem Dschungelcamp
Im australischen Dschungelcamp sind Überraschungen zwar keine Seltenheit – doch dieser Exit traf viele völlig unvorbereitet. An Tag zehn von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! musste Mirja du Mont das Camp verlassen.
Die 50-Jährige erhielt die wenigsten Anrufe der Zuschauer und wurde damit überraschend aus dem Rennen geworfen. Nicht nur die Camper, auch zahlreiche Fans vor den Bildschirmen reagierten fassungslos.
Schon bei der Verkündung durch Moderator Jan Köppen war die Verwunderung im Camp greifbar. Viele hatten Mirja du Mont als sichere Kandidatin für die kommenden Tage gesehen. Umso größer war das Staunen, als ausgerechnet ihr Name fiel. Während einige Mitcamper sichtbar schockiert waren, nahm Mirja selbst die Entscheidung erstaunlich ruhig hin.
Nach ihrem Exit zeigte sich die Schauspielerin gefasst und reflektiert. „Es ist wirklich gar nicht schlimm“, erklärte sie direkt nach der Verkündung. Sie freue sich darauf, wieder essen zu können, zu duschen und endlich ihre Kinder anzurufen. Auch im Dschungeltelefon wirkte sie gelassen: „Ich bin gar nicht überrascht. Ich freu mich.“ Worte, die im starken Kontrast zu den Reaktionen ihrer Mitstreiter standen.
Besonders deutlich brachte Simone Ballack ihre Irritation zum Ausdruck. Im Camp sorgte Mirjas Auszug für spürbare Unruhe, Ballack fragte fassungslos:
„Was ist denn mit den Zuschauern los?“
Für sie galt Mirja als klare Favoritin – ruhig, stabil, solidarisch. Dass ausgerechnet sie gehen musste, passte für Ballack nicht ins Bild.
Auch andere Camper konnten das Ergebnis kaum einordnen. Hubert zeigte sich verwirrt und betonte, er hätte niemals mit diesem Ausgang gerechnet. Stephen Dürr, der erneut um seinen Verbleib bangen musste, reagierte mit Galgenhumor und kündigte an, nackt baden zu gehen – „vielleicht hilft das“. Am emotionalsten wirkte jedoch Samira Yavuz, die beim Abschied ehrlich bekannte:
„Ich kapiere gar nichts mehr.“
Nicht nur im Camp, auch in den sozialen Netzwerken war der Schock groß. Unter den offiziellen Instagram-Beiträgen der Show häuften sich Kommentare enttäuschter Fans.
Doch es gab auch andere Stimmen. Einige Nutzer erklärten, sie hätten Mirja anfangs zwar stark gefunden, später jedoch als „zu leise“ empfunden. „Mirja fand ich Anfangs super. Dann wurde sie laaaaangweilig“, schrieb ein User.
Andere bemängelten, sie habe sich zu sehr auf Ariels Seite gestellt oder wirkte, als wolle sie die Zeit im Camp eher „absitzen“. Ein Urteil, das zeigt, wie schnell sich Wahrnehmungen im Reality-TV verschieben können.
Auch die Moderation versuchte, das überraschende Ergebnis einzuordnen. Sowohl Sonja Zietlow als auch Jan Köppen zeigten sich selbst überrascht. „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es war für alle eine große Überraschung“, sagte Köppen live. Zietlow ergänzte erklärend: „Bei uns werden die Leute ja nicht rausgewählt, weil sie blöd sind.“
Entscheidend sei allein, wie viele Zuschauer tatsächlich zum Hörer greifen. Kandidaten, die wenig polarisieren, hätten es daher oft schwerer, da sie schneller in Vergessenheit geraten.
Genau darin liegt offenbar das Risiko einer leisen, unaufgeregten Art im Dschungelcamp. Mirja du Mont zeigte sich tapfer, stellte sich Prüfungen und überwand sogar ihre Angst vor Kakerlaken. „Ich bin glücklich, dass ich es soweit geschafft habe“, zog sie selbst ein positives Fazit. Doch im Kampf um Anrufe zählt nicht nur Sympathie, sondern Aufmerksamkeit.
Für Simone Ballack und viele andere bleibt der Exit dennoch unverständlich. Ihr Ausruf – „Was ist denn mit den Zuschauern los?“ – bringt das Gefühl vieler auf den Punkt. Das Dschungelcamp hat einmal mehr bewiesen: Favoritenstatus ist trügerisch, und am Ende entscheidet nicht das Camp, sondern das Publikum.
