
„Höhere Gewalt“: Claudia Obert muss das Dschungelcamp-Hotel in Eile verlassen
Eigentlich sollte Australien für sie in diesen Wochen nur eine Nebenrolle spielen. Während im Busch Prüfungen, Konflikte und große Emotionen dominieren, sind es im Hintergrund oft die Begleitpersonen, die Halt geben, Interviews führen und den Rücken stärken.
Umso größer war die Überraschung, als plötzlich bekannt wurde, dass eine der schillerndsten Figuren abseits des Camps ihre Koffer überstürzt packen musste.
Mitten in der laufenden Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! kam es zu einem unerwarteten Einschnitt: Claudia Obert verließ Australien gemeinsam mit ihrem Partner Max Suhr deutlich früher als geplant. Die Abreise erfolgte nicht aus Lust oder Laune – sondern wegen eines familiären Notfalls, der keine Verzögerung duldete.
Seit Beginn der Staffel hatte Claudia Obert im luxuriösen Hotel Imperial gewohnt, dort, wo alle Begleitpersonen der Dschungelcamper untergebracht sind. Von hier aus unterstützte sie ihre enge Freundin Eva Benetatou, die im Camp um Sterne, Sympathien und den Einzug ins Finale kämpft. Für Eva war Claudia mehr als nur moralische Unterstützung: Die Unternehmerin ist Patentante von Evas Sohn, die Verbindung zwischen beiden Frauen ist eng und von Vertrauen geprägt.
Doch plötzlich änderte sich alles. Statt auf Interviews, Live-Schalten und mögliche Wiedersehen nach einem Exit zu warten, stand für Claudia Obert eine Entscheidung an, die keinen Aufschub erlaubte.
Gemeinsam mit Max Suhr trat sie die sofortige Rückreise nach Deutschland an. Was genau in der Heimat geschehen ist, behält sie bewusst für sich. „Gewisse Dinge sind einfach privat – und die möchte ich nicht den Hyänen zum Fraß vorwerfen“, erklärt sie offen.
Mehr Details will die 64-Jährige nicht preisgeben, macht aber deutlich, wie ernst die Lage ist. „Es gibt manchmal Dinge im Leben, die man nicht in der Hand hat“, sagt Obert und wird dabei ungewohnt ruhig. Besonders dann, „wenn jemand plötzlich, der einem sehr nahe steht, wenn dem was passiert ist“. Ihr Fazit fällt klar aus: „Es ist leider höhere Gewalt.“

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Für Fans, die Claudia Obert vor allem als schillernde, laute und oft provokante Reality-Persönlichkeit kennen, zeigen diese Worte eine andere Seite. Hinter Champagner-Sprüchen und luxuriösem Lebensstil steht auch bei ihr ein Privatleben mit klaren Prioritäten. In diesem Moment rückte alles andere in den Hintergrund – selbst die mediale Aufmerksamkeit rund um das Dschungelcamp.
Für Eva Benetatou bedeutet die Abreise einen spürbaren Verlust. Der Grund ist persönlicher Natur: Claudia Obert ist die Patin von Evas Sohn. Die beiden Frauen sind enge Freundinnen. Claudia Obert hatte sie seit dem ersten Tag verteidigt, kommentiert und emotional aufgefangen. Gerade im Dschungelcamp, wo Isolation und Druck schnell an die Substanz gehen, ist eine solche Bezugsperson Gold wert. Dennoch macht Obert klar, dass sie Eva nicht im Stich lässt:
„Ich werde versuchen, dass ich Eva noch ein paar Runden im Dschungel halte.“

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Die Situation zeigt einmal mehr, wie nah Unterhaltung und Realität in solchen Formaten beieinanderliegen. Während Zuschauer Drama und Schlagzeilen erwarten, treffen die Beteiligten im Hintergrund Entscheidungen, die nichts mit Quoten zu tun haben. Für Claudia Obert war der Abbruch der Australien-Reise keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Ob und wann sie wieder öffentlich in Erscheinung tritt, bleibt offen. Klar ist nur: In diesem Fall war das Reality-TV zweitrangig. Familie und Verantwortung hatten Vorrang. Und genau das fasst Claudia Obert selbst am treffendsten zusammen – mit einem Satz, der weit über das Dschungelcamp hinausreicht: „Es ist leider höhere Gewalt.“
