
Patrick Romer bricht die Regeln im Dschungel – Mögliche Konsequenzen
Im australischen Busch liegen die Nerven blank. Was zunächst wie eine weitere hitzige Szene im ohnehin angespannten Camp-Alltag wirkte, hat sich innerhalb weniger Tage zu einer ernsthaften Kontroverse entwickelt.
Im Mittelpunkt steht diesmal Patrick Romer, dessen Verhalten bei vielen Zuschauern Entsetzen ausgelöst hat. Die Frage, die nun immer lauter wird: Bleibt dieser Regelbruch ohne Folgen – oder drohen dem Reality-Star drastische Konsequenzen?
Schon früh in der Staffel fiel der 30-Jährige durch einen rabiaten Umgang mit Tieren auf. Auf dem Weg zu einer Prüfung zertrat er eine Kakerlake, was Mitcamperin Ariel sofort kritisierte. Doch es blieb nicht bei diesem einen Vorfall. Auch später griff Patrick Romer erneut ein, als sich Insekten im Camp zeigten – diesmal am Lagerfeuer.
Während einige Mitbewohner irritiert reagierten, eskalierte die Stimmung außerhalb des Camps schnell. In den sozialen Netzwerken wird sein Verhalten scharf verurteilt, zahlreiche Fans sprechen von Respektlosigkeit und Grausamkeit.
Die Szenen, in denen Patrick Romer Insekten zertritt oder am Feuer tötet, häufen sich. An Tag vier sprach Kandidat Umut Tekin im Dschungeltelefon offen aus, was viele beobachten: „Mit Käfern und so ist der Patrick schon ein bisschen grob.“
Besonders brisant wurde die Situation, als es während einer Nachtwache zu einer weiteren Szene kam. Patrick Romer soll ein lebendes Tier ins brennende Lagerfeuer geworfen haben. Spätestens hier war für viele eine Grenze überschritten. Die Empörung erreichte schließlich auch die Moderation – und damit eine neue Eskalationsstufe.
Moderatorin Sonja Zietlow fand deutliche Worte und ordnete das Verhalten klar ein. Sie erklärte unmissverständlich: „Was Patrick gemacht hat, ist nicht nur ein Regelverstoß, sondern auch gegen das australische Tierschutzgesetz.“ Damit machte sie deutlich, dass es sich nicht um eine Bagatelle oder reine Geschmackssache handelt.
Auch Jan Köppen, der zunächst noch scherzhaft reagiert hatte, schlug anschließend ernstere Töne an. Die Produktion kündigte an, künftig genauer hinzusehen, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen.
Tatsächlich sind die Regeln im Dschungelcamp eindeutig. Laut den offiziellen Vorgaben stehen alle Pflanzen und Tiere unter Naturschutz. Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass viele von ihnen giftig sein können. Entscheidend ist jedoch eine klare Regel: Es dürfen keine Tiere im Dschungelcamp getötet werden – mit Ausnahme der offiziell angesetzten Dschungelprüfungen.
Alles, was die Promis im Camp finden, ist tabu. Verstöße gegen diese sogenannte „tierische Todesklausel“ können laut Berichten im Extremfall sogar zum Rauswurf führen.
Noch ist offen, wie konsequent RTL in diesem Fall durchgreifen wird. Bisher gab es weder eine offizielle Strafe noch eine Ankündigung konkreter Maßnahmen gegen Patrick Romer. Doch der öffentliche Druck wächst. Neben den Zuschauern könnten auch Tierschutzorganisationen erneut aktiv werden.
Gruppen wie PETA hatten das Format bereits in der Vergangenheit wegen des Umgangs mit Spinnen, Kakerlaken oder Ratten kritisiert und RTL sogar Geld angeboten, sollte künftig auf lebende Tiere verzichtet werden.
Für Patrick Romer steht damit viel auf dem Spiel. Ein Ausschluss aus der Show wäre der härteste denkbare Schritt – würde aber ein klares Zeichen setzen. Möglich sind jedoch auch Verwarnungen oder interne Sanktionen, die nicht öffentlich kommuniziert werden. Klar ist: Sein Verhalten hat eine Debatte angestoßen, die über das übliche Dschungelcamp-Drama hinausgeht.
Ob der Reality-Star sein Auftreten nun ändert und Einsicht zeigt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Im australischen Busch gelten nicht nur die Gesetze der Unterhaltung, sondern auch klare Regeln – und deren Bruch kann ernsthafte Konsequenzen haben.
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