CTS Eventim fordert die Möglichkeit, Impfung für den Zugang zu Veranstaltungen zu verlangen

Die Impfung gegen COVID-19 hat europaweit begonnen. Die Frage ist, ob die Impfung das Leben der Menschen in den Zustand zurückversetzt, in dem sie sich vor der Pandemie befanden, und inwieweit der normale Lebensverlauf durch Impfungen bedingt sein wird.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Branchen von der Coronavirus-Pandemie betroffen waren und im Jahr 2020 schwere Verluste erlitten haben. Dies gilt vor allem für den Tourismus, aber auch für die Konzert- und Event Veranstalter. Jetzt äußerte sich auch der größte europäische Tickethersteller über das Thema Impfung.

KONZERTBESUCH NUR MIT IMPFAUSWEIS

CTS Eventim möchte, dass Konzertveranstalter die Teilnahme an Konzerten und Veranstaltungen mit der Coronavirus-Impfung verknüpfen können. Technisch ist das CTS Eventim dafür bereits gerüstet: Systeme können schon die Impfausweise scannen.

Der Vorstandsvorsitzende Klaus-Peter Schulenberg äußerte sich darüber bei der WirtschaftsWoche, wo er sagte:

"Wenn es genug Impfstoff gibt und jeder sich impfen lassen kann, dann sollten privatwirtschaftliche Veranstalter auch die Möglichkeit haben, eine Impfung zur Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen zu machen."

CTS Eventim hat bereits die notwendigen technischen Voraussetzungen geschaffen, wenn der Konzertveranstalter eine solche Gelegenheit nutzen möchte.

Schulenberg sagt, er verstehe, dass Menschen auf der ganzen Welt Zweifel an der Impfung haben, fügt aber hinzu: "Aber wenn man sieht, wie nun weltweit ohne relevante Nebenwirkungen geimpft wird, dann ist zu hoffen, dass diese Skepsis auch bald schwinden wird."

Nach den Plänen der Regierung wird jeder Deutsche bis Ende des Sommers die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Obwohl es keine Impfpflicht geben wird, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich in einem Interview an, dass man ohne Impfung "bestimmte Dinge nicht machen" kann. 

Wie die Medien berichten, organisiert das Unternehmen bereits die Zuteilung von Impftermine in Schleswig-Holstein. Ähnliche Konzepte können auch in anderen Bundesländern ins Auge gefasst werden und dies wird bereits verhandelt.

"Je schneller die Bevölkerung geimpft ist, desto schneller können auch Veranstaltungen wieder stattfinden", schloss der Eventim - Unternehmenschef.

Nachdem die Nachrichten veröffentlicht würden, begründete Eventim seine Aussage über einen offiziellen Twitter-Account und erklärte, dass bei der Interpretation des Interviews ein Missverständnis aufgetreten sei. Doch leider teilen die Kunden diese Meinung mit Eventim nicht. 

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