
„Der Attentäter nahm uns unsere besten Jahre“: Opfer stellen sich vor Gericht dem Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt
Es sind Szenen, die zeigen, dass ein Prozess weit mehr ist als die nüchterne Aufarbeitung eines Verbrechens. Im Gerichtssaal von Magdeburg geht es nicht nur um Anklagepunkte, Sicherheitsvorkehrungen und juristische Abläufe, sondern um Menschen, deren Leben seit einem Dezemberabend unwiderruflich in ein Davor und Danach zerfallen ist.
Für die Betroffenen ist jeder Verhandlungstag eine neue Konfrontation mit dem, was sie eigentlich hinter sich lassen möchten und doch nicht loswerden können. Denn dort, wo Akten von Toten, Verletzten und Traumatisierten sprechen, sitzen auf den Zuschauerplätzen und im Zeugenstand diejenigen, die seit dem Anschlag mit Schmerzen, Angst und Erinnerung leben müssen.
Besonders eindringlich wurde das bei der Aussage von Dagmar A., die sich im Prozess direkt mit den Folgen der Tat auseinandersetzte. Die 74-Jährige schilderte, wie sie am 20. Dezember 2024 gemeinsam mit ihrer Familie den Weihnachtsmarkt in Magdeburg besucht hatte, ein Ausflug, der eigentlich von Nähe, Wiedersehen und festlicher Stimmung geprägt sein sollte.
Ihr Stiefsohn Janko war mit seiner Frau und dem kleinen Sohn Leo eigens aus den USA angereist, um Zeit mit der Familie zu verbringen. Doch der Heimweg verwandelte sich innerhalb weniger Sekunden in einen Albtraum. „Wir waren schon auf dem Heimweg. Als ich die Scheinwerfer sah, dachte ich zuerst an einen Falschfahrer. Ich habe so etwas mal auf der Autobahn erlebt“, berichtete Dagmar A. im Zeugenstand.
Dann kam der Moment, in dem aus Verwirrung blankes Entsetzen wurde. „Ich spürte den Außenspiegel, konnte den Fahrer sehen. So dicht fuhr er neben mir her“, sagte die Rentnerin. Sie selbst blieb körperlich unverletzt, doch um sie herum spielte sich das Grauen ab, das ihre Familie bis heute nicht mehr loslässt.
Besonders hart traf es ihren fünfjährigen Enkel Leo, der als US-amerikanischer Staatsbürger mit seinen Eltern aus den Vereinigten Staaten nach Magdeburg gereist war. Der Junge wurde schwer verletzt, lag bewusstlos am Boden und spuckte, als er wieder zu sich kam, Blut; sein Gesicht war stark geschwollen. Für die Familie wurde aus einem Besuch in Deutschland eine Erfahrung, die sich tief in jede Erinnerung eingebrannt hat.
Noch gravierender sind die Folgen für Dagmars Ehemann Peter, der von dem SUV des Angeklagten erfasst wurde. „Sein Bein ist völlig zertrümmert. Heute ist mein Mann ein Pflegefall. Er hat sein Kurzzeit-Gedächtnis verloren. Am Nachmittag weiß er nicht mehr, was er zu Mittag gegessen hat. Er hat große Verlustängste. Ich kann kaum die Wohnung verlassen“, sagte sie vor Gericht. Es sind Sätze, in denen nicht nur medizinische Diagnosen stecken, sondern der vollständige Zusammenbruch eines früheren Lebens.
Dagmar A. formulierte auch, was der Anschlag ihrer Familie im Kern genommen hat: Selbstständigkeit, Leichtigkeit und jene Jahre, in denen man das Erarbeitete eigentlich genießen wollte. „Mein Mann und ich waren rüstig, sportlich, lebenslustig, reisten viel durch die Welt“, erklärte sie. Dann folgte der Satz, der die gesamte Dimension des Verlustes verdichtet: „Doch der Attentäter nahm uns unsere besten Jahre.“
Während Dagmar A. mit Tränen kämpfte und ihre Folgen des Anschlags schilderte, saß der Angeklagte Taleb al-Abdulmohsen hinter Sicherheitsglas. Nach Schilderungen aus dem Prozess wirkte er teilnahmslos, hörte kaum zu und gähnte sogar in seinem Glaskasten. Diese Bilder verstärken bei vielen Betroffenen den Eindruck, dass zwischen ihrem Leid und seiner Haltung ein kaum erträglicher Gegensatz besteht.
Dagmar A. wandte sich während ihrer Aussage ganz bewusst in Richtung des Sicherheitskastens. „Ich verstehe nicht, wie ein Mensch so etwas Unfassbares machen kann. Inzwischen ist viel Zeit vergangen, aber ich fasse es immer noch nicht“, sagte sie. Der Angeklagte soll dabei zu Boden geschaut haben, ohne der Zeugin in die Augen zu sehen.
Der Prozess selbst zählt zu den größten Verfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Fast elf Monate nach dem Anschlag begann unter starken Sicherheitsvorkehrungen die Verhandlung gegen den 51-Jährigen, dem unter anderem sechsfacher Mord und versuchter Mord in 338 Fällen vorgeworfen wird; rund 180 Betroffene und Hinterbliebene treten als Nebenkläger auf.
Dafür wurde eigens ein Interims-Gerichtsgebäude errichtet, weil die Dimension des Falls mit einem gewöhnlichen Saal kaum zu bewältigen gewesen wäre.
Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024 hatte sechs Menschen das Leben gekostet: fünf Frauen im Alter von 45 bis 75 Jahren sowie einem neunjährigen Jungen. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt oder traumatisiert. Dass sich hinter diesen Zahlen einzelne Biografien, Familien und zerstörte Alltage verbergen, macht der Prozess nun mit jeder Aussage sichtbarer.
Für Dagmar A. endet das Leid nicht mit ihrer Zeugenaussage. Schlafstörungen, Panikattacken und die ständige Sorge um ihren Mann prägen ihren Alltag; nach dem Auftritt vor Gericht wurde sie deshalb auch von einem Psychiater begutachtet, der die Schwere ihrer psychischen Folgeschäden prüfen soll. Der Prozess soll juristische Antworten geben – doch für die Opfer bleibt die größere Wahrheit bestehen: Selbst ein Urteil wird ihnen das alte Leben nicht zurückbringen.
Wie bereits berichtet:
Kurz vor Weihnachten blickt eine Familie aus Niedersachsen auf ein Jahr zurück, das ihren Alltag grundlegend verändert hat. Vieles, was früher selbstverständlich war, ist heute mit Anstrengung verbunden oder gar nicht mehr möglich. Die Tage verlaufen ruhiger, strukturierter und mit deutlich mehr Rücksicht auf körperliche Grenzen.
Die Vorweihnachtszeit ist für den Jugendlichen nicht mehr von Ausflügen, Trubel und spontanen Unternehmungen geprägt. Stattdessen spielen Ruhe, Sicherheit und Rückzug eine große Rolle. Erst nach und nach wird deutlich, warum diese Zeit heute so anders erlebt wird als früher.
Am 20. Dezember 2024 wird der damals 15-jährige Niclas aus Peine beim Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg lebensgefährlich verletzt. Unweit des Marktes wird er an einer Fußgängerampel vom Auto des Attentäters erfasst, verliert viel Blut, liegt im Koma und muss mehrfach operiert werden. Der Tag verändert sein Leben schlagartig und nachhaltig.
Acht Monate verbringt Niclas anschließend im Krankenhaus und in der Reha. Heute ist er 16 Jahre alt und erinnert sich nur noch bruchstückhaft an diese Zeit. „Eigentlich geht mir nur durch den Kopf, dass ich es geschafft habe, aus dieser Zeit rauszukommen. Ich habe überlebt! Und es hätte auch schlimmer ausgehen können. Zum Beispiel, dass ich gar nicht mehr laufen kann.“
Seine Tage verbringt Niclas häufig in seinem Zimmer, wo er sich mit ruhigen Tätigkeiten beschäftigt. Besonders gern baut er Lego-Modelle, die ihm Konzentration und Ablenkung ermöglichen. „Für Lego musst du nicht laufen können, du musst nur deine Finger bewegen können. Denn da geht es ja ums Bauen, nicht ums Rennen“, erklärt er.
Noch ein Jahr zuvor sah sein Alltag völlig anders aus. In der Vorweihnachtszeit war Niclas mit seiner Familie in der Stadt unterwegs, besuchte Weihnachtsmärkte und stöberte in Geschäften. Diese Aktivitäten meidet er inzwischen, weil sie für ihn zu anstrengend geworden sind.
Die körperlichen Folgen des Anschlags begleiten ihn täglich. Niclas benötigt Hilfe beim Toilettengang, beim Duschen und beim Anziehen. Zudem hat er regelmäßig Termine bei der Ergo- und Physiotherapie, um seine Beweglichkeit zu verbessern.
Das Laufen fällt ihm weiterhin schwer, weshalb er auf einen Rollator angewiesen ist. Besonders Treppen bereiten ihm Schmerzen und kosten viel Kraft. „Nach der Schule bin fast nur zu Hause, weil es sehr anstrengend für mich ist, irgendwo hinzugehen“, beschreibt er seinen Alltag.
Auch kurze Wege sind mit organisatorischem Aufwand verbunden. „Immer muss mir jemand den Rollator hoch- und runtertragen. Und wenn ich ein Stück gehe, muss ich danach wieder eine Pause machen. Ich brauche für alles länger als früher.“ Die Familie sucht deshalb ein barrierefreies Zuhause, bisher jedoch ohne Erfolg.
Besonders schmerzlich empfindet Niclas die Veränderungen im Umgang mit seinen Geschwistern. Früher verbrachte er viel Zeit mit ihnen auf dem Spielplatz vor dem Haus. Heute sitzt er meist am Rand, da er mit dem Rollator nur eingeschränkt mobil ist.

Facebook-Kommentar | Quelle: facebook.com/ndrniedersachsen
„Wir haben Sandburgen gebaut und uns mit Sand beworfen. Das geht heute nicht mehr, denn ich komme nicht mehr in den Sand rein“, erklärt Niclas und schaut dabei auf seine Gehhilfe. Die Einschränkungen machen ihm deutlich zu schaffen.
„Das ist einfach Kacke. Ich kann nicht mehr so viel Spaß haben wie früher.“ Auch sein neunjähriger Bruder Tom vermisst die gemeinsame Zeit. „Ich hätte gern mehr mit meinem Bruder gespielt.“

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Den Prozess gegen den Attentäter Taleb A. verfolgt die Familie aus der Ferne. Niclas’ Vater Christian erklärt, wie sie informiert bleiben. „Wir bekommen von unserem Anwalt Nachrichten bei WhatsApp. Da fasst er nach jedem Verhandlungstag zusammen, was passiert ist.“
Für die Familie ist der Ausgang des Verfahrens von großer Bedeutung. „Für uns ist es sehr wichtig, dass der Täter verurteilt wird. Wir werden am letzten Prozesstag auch nach Magdeburg fahren und schauen, welches Urteil er bekommt.“ Bis dahin versuchen sie, den Alltag so stabil wie möglich zu gestalten.

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Gerade die Weihnachtszeit ist emotional herausfordernd. Christian betont, wie wichtig der familiäre Zusammenhalt ist. „Wir geben unser Bestes, dass Niclas an den Feiertagen nicht an das denkt, was passiert ist. Dass er weiß, seine Familie ist bei ihm.“
Niclas selbst fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Mal sei sie da, dann wieder weg, sagt er, obwohl sein Zimmer bunt geschmückt ist. „In den vergangenen Jahren war ich mehr in Stimmung.“
Für das kommende Jahr hat Niclas einen klaren Wunsch. Er möchte wieder selbstständig und ohne Rollator laufen können. „Das wird klappen, das weiß ich. Es braucht nur Zeit.“
Wie vorher berichtet:
Magdeburg – Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts steht auf der Kippe. Nur wenige Tage vor der geplanten Eröffnung am 20. November 2025 hat die Stadt Magdeburg mitgeteilt, dass der Markt vorerst keine Genehmigung erhalten hat. Grund sind Sicherheitsbedenken, die das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in einem Schreiben an die Stadt äußerte.
Wie Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) am Montagabend (10. November) in einer Sondersitzung des Stadtrates erklärte, sei der Markt aus rechtlichen Gründen derzeit nicht freigegeben.
„Trotz der gegenteiligen Rechtsauffassung, die wir gegenüber dem Landesverwaltungsamt in dieser Frage haben, wird die Landeshauptstadt aufgrund der Weisung des Amtes vorerst keine Genehmigung für den diesjährigen Weihnachtsmarkt erteilen können“, sagte Borris. Dennoch hoffe sie, dass durch Zusammenarbeit aller Beteiligten eine Lösung gefunden werde, um den Markt doch noch zu ermöglichen.
Die Entscheidung fiel ausgerechnet an dem Tag, an dem in Magdeburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter des Vorjahres begann. Der 51-jährige Taleb Al Abdulmohsen steht vor Gericht, weil er im Dezember 2024 mit einem Auto in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt gefahren sein soll. Dabei starben sechs Menschen, über 300 wurden verletzt. Die Anklage lautet auf sechsfachen Mord und versuchten Mord in 338 weiteren Fällen.

Auf dem Gelände eines Weihnachtsmarktes in Magdeburg, Ostdeutschland, sind am 21. Dezember 2024 Trümmer und geschlossene Stände zu sehen, nachdem ein Auto in den Markt gerast war. Dabei gab es mehrere Tote und Dutzende Verletzte. | Quelle: Getty Images
Sicherheitskonzept unter Kritik
Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt beanstandete in seinem Schreiben gravierende Mängel im Sicherheitskonzept des diesjährigen Weihnachtsmarktes. Insbesondere die Zufahrtssicherung und die Organisation der Sicherheitskräfte entsprächen nicht den Anforderungen, heißt es in dem Schreiben, das mehreren Medien (darunter dpa, Spiegel, Der Westen und Zeit Online) vorliegt.
Demnach verkenne die veranstaltende Weihnachtsmarkt GmbH „vollkommen die mit der Durchführung verbundenen Pflichten“. Das Landesverwaltungsamt argumentierte, der Veranstalter schaffe mit dem Markt ein potenzielles Anschlagsziel, ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Deshalb könne das Konzept nicht genehmigt werden.
Bereits seit Ende Oktober stehen auf dem Alten Markt vor dem Rathaus die ersten Buden, und auch der 14 Meter hohe Weihnachtsbaum wurde in der vergangenen Woche aufgestellt. Ursprünglich sollte der Markt wie jedes Jahr am 20. November eröffnet werden. Durch die Entscheidung des Landesverwaltungsamts bleibt nun offen, ob die Lichter in der Adventszeit überhaupt angehen werden.

Am 21. Dezember 2024 legen Trauernde Blumen in der Nähe des Ortes nieder, an dem ein Auto in einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg, Ostdeutschland, gerast war. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben und Dutzende wurden verletzt. | Quelle: Getty Images
Stadt widerspricht Landesvorgaben
Oberbürgermeisterin Borris reagierte mit deutlicher Kritik an der Entscheidung. Sie betonte, dass Terrorabwehr und Gefahrenabwehr staatliche Aufgaben seien und nicht in die Verantwortung einzelner Veranstalter fallen könnten. „Alle Experten sind sich einig, dass konkrete Terrorabwehr eine staatliche Aufgabe ist, für die nicht der Veranstalter eines Weihnachtsmarktes verantwortlich sein kann“, erklärte sie laut Der Westen und Zeit Online.
Auch die Weihnachtsmarktgesellschaft selbst zeigte sich überrascht. Zwar sei man bereit, viele der geforderten Punkte in das Sicherheitskonzept aufzunehmen, einige der Vorgaben des Landes halte man jedoch für unverhältnismäßig. Unter anderem geht es um bauliche Maßnahmen, die kurzfristig kaum umsetzbar wären.
Mehrere Parteien im Stadtrat unterstützten Borris’ Position. Sie warnen vor einem gefährlichen Signal: Sollte der Weihnachtsmarkt abgesagt werden, könne das als Kapitulation vor dem Terror verstanden werden. Die Bürgermeisterin betonte, sie wolle alles daransetzen, den Markt zu retten, und kündigte an, mit dem Land erneut zu verhandeln.

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) spricht vor der Presse, während der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (Mitte rechts), bei einem Besuch am Ort eines Auto-Rammangriffs auf einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg, Ostdeutschland, am 21. Dezember 2024 zusieht | Quelle: Getty Images
Symbolträchtige Entscheidung am Tag des Prozesses
Der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Prozessauftakt gegen den Attentäter und der Absage des neuen Marktes sorgt bundesweit für Aufsehen. Viele Bürger empfinden die Entscheidung als doppelt bitter: Während das Gericht die Verantwortung für die Tat des Vorjahres klärt, wird der diesjährige Weihnachtsmarkt durch Sicherheitsstreitigkeiten blockiert.
In sozialen Netzwerken häufen sich die Reaktionen. Viele Nutzer zeigen Unverständnis und Bedauern. Ein Kommentar lautet:
„Traurig, dass es soweit in Deutschland schon gekommen ist.“
Ein anderer schreibt: „Krass, wie die Zeiten sich ändern – das war was ganz Normales seit Jahren.“ Auch Anteilnahme für die Händler wird deutlich: „Ohne Worte. Die armen Markthändler.🫤“
Gleichzeitig äußern sich auch Stimmen, die das Handeln des Landesverwaltungsamts unterstützen. Sicherheit müsse oberste Priorität haben, besonders nach den schrecklichen Ereignissen im vergangenen Jahr.

Menschen besuchen die gerade eröffnete Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg in Frankfurt am Main, Westdeutschland, am 25. November 2024. | Quelle: Getty Images
Wie es weitergeht
Ob der Magdeburger Weihnachtsmarkt 2025 doch noch stattfinden kann, ist offen. Die Stadtverwaltung kündigte an, das Sicherheitskonzept kurzfristig zu überarbeiten und erneut mit dem Land zu verhandeln. Ziel sei es, die noch offenen Fragen zur Zufahrtssicherung und zur Zahl der Sicherheitskräfte zu klären.
Für viele Magdeburger ist der Weihnachtsmarkt mehr als nur eine Veranstaltung – er gilt als Herzstück der Adventszeit. Seine mögliche Absage trifft die Stadt mitten ins Mark. Oberbürgermeisterin Borris appellierte zum Abschluss der Sitzung an Zusammenhalt: Man dürfe „nicht zulassen, dass Angst und Bürokratie die Lichter der Stadt auslöschen“.
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