145 Senioren in Frankfurter Altersheimen wurden positiv auf COVID-19 getestet

Bei einem großen Corona-Ausbruch wurden insgesamt 145 Senioren in Frankfurter Altersheimen positiv auf COVID-19 getestet. 63 Einwohner des Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrums gehören ebenfalls zur Liste der betroffenen Senioren. Einige Mitarbeiter dieser Einrichtungen sind ebenfalls infiziert.

In Altersheimen in Frankfurt wurden 145 Senioren positiv auf Coronavirus getestet. Die meisten Infizierten sind jedoch asymptomatisch. Nach Angaben des Gesundheitsdezernates sind 63 Senioren die Bewohner des Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrums im Gutleutviertel.

Am Dienstag wurden sieben Bewohner ins Krankenhaus gebracht, von denen vier nicht überleben konnten. Und zwei von ihnen hatten schwere Vorerkrankungen, einer war auf Palliativstation. Es ist jedoch immer noch nicht klar, ob die Todesfälle durch Coronavirus verursacht wurden.

Nicht nur die Senioren, sondern auch die Mitarbeiter der Altersheime wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 75 Mitarbeiter in 19 Alters- und Pflegeheimen sind mit dem Virus infiziert. 31 dieser Mitarbeiter arbeiteten im Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum.

Die Mitarbeiter werden unter Quarantäne gestellt und die infizierten Bewohner werden ebenfalls isoliert. Nach Angaben von Johannes Frass, Sprecher der Arbeiterwohlfahrt, die das Heim betreibt, werden sie in der Einrichtung unter vollem Schutz betreut.

Derzeit ist der Besuch im Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum, in dem die Infektion vor etwa zwei Wochen begann, nicht gestattet. Ein mit Corona infizierter Senior kam aus dem Krankenhaus in das Altersheim und die Besucher wurden gebeten, zu ihrem eigenen Schutz draußen zu bleiben.

Die Reihenuntersuchung wurde gestartet und die meisten Senioren zeigten keine Symptome außer denen, die ins Krankenhaus gebracht wurden.

Alle Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheim Agaplesion Oberin Martha Keller-Hauses in Frankfurt-Sachsenhausen wurden ebenfalls getestet, die Ergebnisse wurden jedoch am Dienstag noch nicht bestätigt.

Zuvor hatten sich dort drei Bewohner und acht Betreuer mit dem Virus angesteckt. Bisher waren sie nur leicht krank. Es besteht jedoch das Risiko, dass andere Bewohner und Mitarbeiter sich infiziert haben könnten, weshalb die Reihenuntersuchung erforderlich war.

In Saalburg wurden zwei Mitarbeiter und drei Bewohner des Agaplesion-Hauses in einem Antigen-Schnelltest ebenfalls positiv getestet. Ein PCR-Test muss das Ergebnis jedoch noch bestätigen, und alle erforderlichen Maßnahmen wurden eingeleitet.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes können Infektionen in Alters- und Pflegeheimen auf unterschiedliche Weise entdeckt werden.

“Dies kann durch eine Testung bei Krankheitssymptomen erfolgen oder im Rahmen der Kontaktnachverfolgung bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden,” sagte Kirsten Gerstner vom Gesundheitsdezernat. 

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