
„Ich könnte weinen“: Patrick Romer enthüllte die körperlichen Strapazen des Dschungelcamps
Das Dschungelcamp gilt als härteste Reality-Prüfung im deutschen Fernsehen – und für viele Kandidaten endet das Abenteuer nicht mit dem Abspann. Auch Patrick Romer musste nach seinem Auszug feststellen, dass die körperlichen Folgen der Wochen im australischen Busch länger nachwirken, als man es als Zuschauer vermuten würde.
Der „Bauer sucht Frau“-Star spricht nun offen darüber, wie sehr ihn das Thema Gewicht und Körperzusammensetzung nach der Show beschäftigt – und warum ihn ein Blick auf die Waage regelrecht schockierte.
Als Patrick Romer das Camp kurz vor dem Finale verlassen musste, war die Bilanz zunächst eindeutig: Sieben Kilogramm weniger. Direkt nach dem Aus schilderte der 30-Jährige seine Ausgangslage und seine Hoffnung, das Ergebnis zumindest teilweise zu halten:
„Ich war vorher bei 90, jetzt bin ich bei 83 Kilo und hoffe, dass ich das auch vielleicht ein bisschen halten kann.“
Er klang dabei motiviert und realistisch zugleich. Ein bisschen Gewicht wieder zuzulegen, sei für ihn in Ordnung – nur eben nicht zurück auf das alte Niveau. „Also ein bisschen darf ich schon wieder drauflegen, aber 90 Kilogramm müssen es jetzt nicht sein“, sagte er damals.
Doch genau diese Grenze scheint inzwischen gefährlich nah gerückt zu sein. Wenige Wochen später meldete sich Patrick bei Instagram erneut – diesmal mit deutlich weniger Zuversicht. Sein aktuelles Gewicht: 89 Kilogramm. Fast zurück beim Ausgangspunkt. Und die Reaktion darauf fiel emotional aus: „Ich könnte weinen“, gab er offen zu.
Für viele Fans ist das überraschend, weil man bei einem Dschungelcamp-Teilnehmer zunächst eher an extreme Abnahme denkt. Romers Update zeigt jedoch: Das eigentliche Problem beginnt für manche erst danach.
Denn es ging nicht nur um die Zahl auf der Waage. Patrick ließ im Fitnessstudio eine Körperanalyse machen – und die Ergebnisse frustrierten ihn noch mehr. Statt einer „gesunden“ Rückkehr in Richtung Normalgewicht beschreibt er einen ungünstigen Trend bei der Zusammensetzung: „Fett geht hoch wie eine Rakete, und gleichzeitig sinkt die Muskelmasse.“
Das ist für jemanden, der sich nach dem Camp wieder stabilisieren will, eine besonders bittere Kombination. Denn Muskelverlust kann bedeuten, dass der Körper durch die Strapazen im Camp Substanz eingebüßt hat – und der schnelle Aufbau danach vor allem über Fettreserven läuft.
Warum passiert so etwas überhaupt? Patrick liefert selbst eine Erklärung, die viele nachvollziehen können: Nach Wochen mit knapper Versorgung und strengen Regeln habe er seinem Hunger freien Lauf gelassen.
Im RTL-Interview beschrieb er sein Essverhalten nach dem Auszug mit einem Satz, der wie ein ehrliches Geständnis klingt: „Happi schnappi, lecker Essen!“ Nach Entbehrung kommt oft Heißhunger – und der Körper will Energiedefizite schnell ausgleichen. Genau darin liegt der klassische Jo-Jo-Mechanismus, vor dem Ernährungsberater immer warnen.
Besonders pikant: Patrick wurde offenbar sogar vorab gewarnt. Er erzählt, dass Dschungelcamp-Arzt Dr. Bob ihm geraten habe, nach der Show aufzupassen – vor allem beim Essen und beim Alkohol. Patrick gibt das offen weiter: „Ich habe mir sagen lassen von Dr. Bob, dass man jetzt doch ein bisschen aufpassen muss, was das Essen angeht, und natürlich auch Alkohol.“ Und dann kommt der Satz, der zeigt, wie schnell gute Vorsätze im Alltag kippen können: „Wenn man mich kennt: Ich trinke halt auch gern mal ein Bierchen.“
Für Patrick ist klar: So soll es nicht weitergehen. Er will nun gegensteuern – mit Sport und einer bewussteren Ernährung. Es klingt nach einem Neustart, aber auch nach der Erkenntnis, dass der Körper nach dem Dschungel nicht automatisch „im neuen Modus“ bleibt.
Das Camp nimmt, das Camp macht dünner, das Camp setzt Grenzen – doch zurück in der Normalität sind es wieder Routinen, Entscheidungen und Selbstdisziplin, die bestimmen, wie es weitergeht.
Sein Update ist damit mehr als nur eine Zahl auf der Waage. Es ist ein Blick hinter die Kulissen dessen, was Reality-Formate körperlich anrichten können – und wie schwer der Weg zurück sein kann, wenn die Kamera längst aus ist. Patrick Romer zeigt dabei eine ungewohnt verletzliche Seite: Zwischen Stolz auf die Abnahme und Frust über den Rückschlag bleibt vor allem ein Gefühl hängen – und das fasst er selbst am ehrlichsten zusammen: „Ich könnte weinen.“
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