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Sarah Engels und Pietro Lombardi | Quelle: Getty Images
Sarah Engels und Pietro Lombardi | Quelle: Getty Images

Er sagte einmal: „Schaut, dass ihr eure Traumwelt in den Griff bekommt“ – Jetzt reagiert Pietro Lombardi auf Sarah Engels' Eurovision-Beitrag

Edita Mesic
03. März 2026
15:17

Der deutsche Eurovision Song Contest hat einen neuen Namen – und der sorgt schon vor dem großen Finale in Wien für Gesprächsstoff: Sarah Engels gewann den Vorentscheid und wird Deutschland im Mai mit ihrem Song „Fire“ auf der ESC-Bühne vertreten.

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Für die Sängerin ist es ein riesiger Karriereschritt, für viele Fans ein emotionaler Moment – und für ihren Ex-Mann Pietro Lombardi offenbar Anlass, sich öffentlich zu positionieren.

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Denn obwohl Sarah und Pietro längst getrennte Wege gehen, bleiben sie über ihren gemeinsamen Sohn Alessio verbunden. Und genau diese Konstellation macht jede öffentliche Reaktion besonders: Ist es ehrliche Unterstützung? Ein diplomatisches Statement? Oder doch ein Kommentar mit Vorgeschichte?

Fest steht: Pietro Lombardi meldet sich im Umfeld von Sarahs ESC-Triumph zu Wort – und seine Aussagen wirken im Gesamtbild doppeldeutig. Denn während er jetzt anerkennende Töne anschlägt, sorgten seine Worte in der Vergangenheit bereits für Aufsehen.

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Im Gespräch mit RTL klingt Pietro zunächst überraschend versöhnlich. Er betont, dass er Sarah Engels „nichts Schlechtes“ wünsche. Statt Sticheleien oder Distanz richtet er den Fokus auf ihre musikalische Leistung und lobt offen:

„Sie hat eine gute Stimme, das kann man nicht kleinreden. Das ist super, dass sie da mitmachen kann.“

Für viele Beobachter wirkt das wie ein klares Signal: Trotz privater Vergangenheit steht er hinter ihrem nächsten großen Schritt.

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Pietro bleibt dabei nicht beim Kompliment, sondern gibt Sarah auch einen Rat für den wichtigsten Abend ihrer ESC-Reise. Sie solle beim Wettbewerb „einfach ihr Ding machen“, sagt er – und deutet damit an, dass der Druck, die Erwartungen und die Diskussionen am Ende ohnehin nicht vollständig steuerbar sind.

Gerade beim ESC, wo Jury- und Zuschauervoting mitentscheiden, gilt oft: Perfekte Planung ist weniger wert als ein authentischer Moment.

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Doch so glatt das Statement wirkt – die Vergangenheit zwischen den beiden schwingt für viele automatisch mit. Denn Pietro Lombardi hat in den letzten Jahren immer wieder öffentlich über das schwierige Verhältnis zu seiner Ex gesprochen.

Besonders im Frühjahr 2025 sorgte ein Instagram-Ausbruch für Wirbel, als es laut seiner Darstellung um anwaltliche Post und Streit um Privates rund um den gemeinsamen Sohn ging. In diesem Zusammenhang fielen Sätze, die bis heute nachhallen – und die bei manchen Fans jetzt wieder hochkommen, weil sie sich fragen: Ist seine ESC-Reaktion wirklich nur Support?

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Damals forderte Pietro deutlich: „Beschäftigt euch etwas weniger mit unserem Leben. Schaut, dass ihr eure Traumwelt in den Griff bekommt.“ Außerdem legte er nach, indem er über scheinbar perfekte Beziehungen sprach: „Eine Beziehung, die nach außen wie die Prince-Charming-Beziehung rüberkommt und perfekt ist – diese Beziehungen haben die meisten Leichen im Keller“, sagte Pietro. Und drohte sogar:

„Lasst mich diese Leichen nicht rausholen!“

Sätze wie diese standen damals im starken Kontrast zu dem Bild, das Sarah Engels und ihr Ehemann Julian nach außen zeigen. Umso bemerkenswerter wirkt nun Pietros öffentliches Lob – als hätte er einen anderen Ton gewählt, zumindest für diesen Anlass.

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Ein Grund dafür könnte sein: Beim ESC geht es nicht nur um private Konflikte, sondern um einen internationalen Auftritt. Sarah Engels vertritt Deutschland – das macht ihre Teilnahme zu etwas Größerem als einer persönlichen Schlagzeile. Und Pietro scheint das zu respektieren, auch wenn die Geschichte zwischen beiden komplex bleibt.

Spannend ist auch, dass Pietro Lombardi gleichzeitig klarstellt, dass er selbst keine ESC-Ambitionen hat. Der Wettbewerb sei nicht sein Ziel. Stattdessen verfolgt er seit Jahren einen anderen TV-Wunsch: eine Einladung zu „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Damit macht er deutlich, dass er sich musikalisch eher in einem anderen Format sieht – weniger Wettbewerb, mehr Austausch.

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Die gemeinsame Vergangenheit der beiden bleibt dennoch ein zentraler Teil ihrer öffentlichen Wahrnehmung. Kennengelernt haben sie sich 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“, später wurden sie ein Paar, heirateten 2013, bekamen 2015 Sohn Alessio. 2016 folgte die Trennung, 2019 die Scheidung – ein Kapitel, das medial lange begleitet wurde.

Jetzt steht Sarah Engels vor einer der größten Bühnen Europas. Und Pietro Lombardi? Der sendet ein Signal zwischen Anerkennung und Vergangenheit – während ein Satz von früher weiter im Raum steht: „Schaut, dass ihr eure Traumwelt in den Griff bekommt.“

Wie vorher berichtet:

Der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest sollte eigentlich für Begeisterung sorgen und Hoffnung auf ein besseres Abschneiden beim internationalen Wettbewerb wecken. Stattdessen sorgt das Ergebnis bereits kurz nach der Entscheidung für heftige Diskussionen im Netz. Viele Zuschauer reagieren mit Kritik – und manche prophezeien Deutschland sogar erneut eine enttäuschende Platzierung beim ESC.

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In einer großen Liveshow, die von der ARD übertragen wurde, traten insgesamt neun Acts gegeneinander an, um Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien zu vertreten. Nach mehreren Runden blieben schließlich drei Finalisten übrig: Molly Sue mit dem Song „Optimist (Ha Ha Ha)“, wavvyboi mit „black glitter“ und Sängerin Sarah Engels mit ihrer Popnummer „Fire“. Am Ende entschied das TV-Publikum per Anrufvoting über den Sieger.

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Die Wahl fiel auf Sarah Engels. Doch kaum war das Ergebnis bekannt, formierte sich online eine Welle der Kritik. In sozialen Netzwerken äußerten zahlreiche Nutzer ihren Unmut über die Entscheidung und stellten das Voting-System infrage.

Ein häufiger Vorwurf lautet, dass die Sängerin nicht wegen der stärksten Performance gewonnen habe, sondern wegen ihrer Bekanntheit. Viele Nutzer sprechen von einem klaren „Promibonus“. Die Fans sehen darin einen unfairen Wettbewerb gegenüber den weniger bekannten Künstlern.

Instagram-Kommentar | Quelle: instagram.com/p/DVUngeBAuUf/?hl=en

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Besonders in sozialen Netzwerken wie X und Instagram häufen sich entsprechende Stimmen. Einige Fans argumentieren, dass Sarah Engels bereits einen großen Vorteil gehabt habe, weil sie über Jahre hinweg eine große Anhängerschaft aufgebaut hat. Die Sängerin hat rund 1,8 Millionen Follower auf Instagram – deutlich mehr als viele der konkurrierenden Acts.

Auch die Tatsache, dass Engels ihren Song „Fire“ bereits im Fernsehen präsentieren konnte, sorgt für Kritik. Einige Nutzer verweisen darauf, dass der Titel unter anderem zweimal in der ZDF-Sendung „Willkommen 2026“ zu hören gewesen sei. Dadurch habe sie einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad für ihren Beitrag erreichen können als ihre Konkurrenten.

Instagram-Kommentar | Quelle: instagram.com/p/DVUngeBAuUf/?hl=en

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Unter dem offiziellen Sieger-Post auf der deutschen Instagram-Seite des Eurovision Song Contest entwickelte sich der Kommentarbereich schnell zu einer Art Beschwerdeforum. Viele Nutzer äußerten dort ihren Frust über die Entscheidung und hinterfragten die Fairness des Vorentscheids.

Einige Fans gingen in ihrer Kritik noch weiter und äußerten bereits Pessimismus über Deutschlands Chancen beim eigentlichen Wettbewerb.

Die Diskussion nahm schließlich so große Ausmaße an, dass die Betreiber der offiziellen deutschen ESC-Instagramseite reagierten. Unter dem Beitrag, in dem Sarah Engels als Siegerin des Vorentscheids verkündet wurde, wurde der Kommentarbereich schließlich geschlossen. Damit sollte offenbar verhindert werden, dass sich die Diskussion weiter zuspitzt.

Instagram-Kommentar | Quelle: instagram.com/p/DVUngeBAuUf/?hl=en

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Doch während Kritiker das Ergebnis infrage stellen, feiern viele Fans der Sängerin ihren Erfolg. Unterstützer sehen in Sarah Engels eine starke Vertreterin für Deutschland beim Eurovision Song Contest und loben vor allem ihre Stimme sowie ihre Bühnenerfahrung.

Instagram-Kommentar | Quelle: instagram.com/p/DVUngeBAuUf/?hl=en

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Die 31-Jährige ist seit Jahren ein bekanntes Gesicht in der deutschen Musik- und Fernsehlandschaft. Bekannt wurde sie ursprünglich durch ihre Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“. Seitdem veröffentlichte sie mehrere Alben, nahm an TV-Formaten wie „The Masked Singer“ und „Let’s Dance“ teil und baute sich eine große Fangemeinde auf.

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Instagram-Kommentar | Quelle: instagram.com/p/DVUngeBAuUf/?hl=en

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Für ihre Fans ist genau das ein Vorteil: Erfahrung, Professionalität und Bühnenpräsenz könnten ihr beim Eurovision Song Contest zugutekommen. Viele glauben deshalb, dass „Fire“ durchaus das Potenzial hat, auch international zu überzeugen.

Für Deutschland steht beim ESC ohnehin viel auf dem Spiel. In den vergangenen Jahren landeten deutsche Beiträge häufig auf den hinteren Plätzen. Eine der wenigen positiven Ausnahmen war Michael Schulte, der 2018 mit „You Let Me Walk Alone“ den vierten Platz erreichte.

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Ob Sarah Engels mit „Fire“ an diesen Erfolg anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch schon jetzt: Kaum ein deutscher ESC-Beitrag wurde im Vorfeld so emotional diskutiert wie dieser. Die Reaktionen zeigen, wie hoch die Erwartungen – und gleichzeitig die Skepsis – beim deutschen Publikum sind.

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