
Meine 5-jährige Tochter wurde in Seoul vermisst – 25 Jahre später schickte mir der Ermittler, der ihren Fall bearbeitet hatte, ein Video und sagte: „Ich weiß endlich, was passiert ist“
02. September 2026


Es war ein Abend, der in die deutsche Wintersportgeschichte eingehen sollte – doch bis wenige Stunden vor dem entscheidenden Lauf stand alles auf der Kippe. Als sich die Scheinwerfer im Cortina Sliding Centre auf die Eisbahn richteten, ahnte kaum jemand, wie nah Max Langenhan daran gewesen war, diesen Moment gar nicht zu erleben.
Der 26-jährige Thüringer reiste als Mitfavorit zu den Olympischen Winterspielen 2026, doch kurz vor dem Start verwandelte sich die Vorfreude in Sorge. In der Nacht vor dem Wettkampf litt Langenhan unter massiven Nackenschmerzen. An Schlaf war kaum zu denken, an einen Start erst recht nicht. Erst ein stundenlanger Einsatz von Ärzten und Physiotherapeuten machte es überhaupt möglich, dass er am Samstagmorgen an den Start ging.
Was dann folgte, wirkte wie eine Demonstration mentaler Stärke. Schon im ersten Durchgang setzte Langenhan ein Ausrufezeichen und blieb als erster Rodler auf dieser Bahn unter der Marke von 53 Sekunden. Auch in den folgenden beiden Läufen unterbot er jeweils seine eigene Bestzeit. Drei Durchgänge, drei Bahnrekorde – und ein komfortabler Vorsprung vor dem alles entscheidenden vierten Lauf.
Trotz der Schmerzen ließ sich der Deutsche nicht aus dem Konzept bringen. Im finalen Durchgang steigerte er sich noch einmal und raste in 52,660 Sekunden ins Ziel. Es war der vierte Bahnrekord in Folge und der Moment, in dem klar wurde: Gold geht an Deutschland. Langenhan wurde damit Nachfolger von Johannes Ludwig und bescherte dem deutschen Team den ersten Olympiasieg dieser Winterspiele.
Im Zielbereich mischten sich Erleichterung, Freude und Ungläubigkeit. Langenhan selbst konnte kaum fassen, was er erreicht hatte. „Ich bin einfach super happy. Es sind so viele Leute heute da, Familie, Freunde, Trainer, Sponsoren. Viele Leute aus Thüringen, die es mir auf meinem Weg ermöglicht haben, dass ich heute diese Medaille um den Hals hängen habe“, sagte er sichtlich bewegt.
Besonders emotional war für ihn die Widmung seines Erfolgs an einen früheren Trainer, der diesen Triumph nicht mehr miterleben konnte. Für Langenhan war der Olympiasieg nicht nur sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein sehr persönlicher Moment des Gedenkens.
Dass er diesen Erfolg unter körperlichen Einschränkungen errang, machte ihn umso außergewöhnlicher. Auch am Sonntag ging Langenhan noch angeschlagen an den Start. „Ich bin um 4 Uhr aufgewacht, konnte mich gar nicht bewegen und war eigentlich der Meinung, dass ich gar nicht fahre. Wir haben sehr gute Physios und Ärzte, die haben sechs Stunden rumgewerkt an meinem Nacken. Ich konnte gar nicht ordentlich starten“, schilderte er später offen.
Selbst nach der Siegerehrung machte sich die Belastung bemerkbar, doch der neue Olympiasieger nahm die Schmerzen in Kauf. Er verriet:
„Die ist echt schwer, muss ich sagen. Und ich habe echt Probleme, den Nacken stabil zu halten. Aber für so etwas hält man die Schmerzen natürlich gerne mal aus.“
In einem Interview teilte er aber auch seine Freude über den Sieg:
„Das ist ein Kindheitstraum, den ich heute verwirklichen konnte, und ich bin mega glücklich [...] Ich könnte diese Medaille in 1000 Stücke teilen, weil ich zu Hause so viele Leute habe, die einen großen Teil zu dieser Medaille beigetragen haben und die mich jedes Mal, jeden Tag so sehr an meine Grenzen bringen. Letztendlich ist diese Medaille für sie.“
Hinter Langenhan komplettierten der Österreicher Jonas Müller auf Silber und der Italiener Dominik Fischnaller auf Bronze das Podium. Für Felix Loch, ebenfalls Medaillenkandidat, reichte es nach einem misslungenen Auftakt nur zu Platz sechs.
Am Ende aber stand ein Name über allem: Max Langenhan. Sein Olympiasieg ist nicht nur das Ergebnis perfekter Fahrten, sondern auch ein Beweis dafür, wie schmal der Grat zwischen Zweifel und Triumph sein kann – und wie viel ein Athlet bereit ist zu ertragen, um Gold zu gewinnen.
Die Informationen in diesem Artikel stellen keinen Ersatz für professionellen ärztlichen Rat, eine Diagnose oder eine Behandlung dar. Alle Inhalte, inklusive Text und Bildern, die in AmoMama.de enthalten sind oder durch AmoMama.de zugänglich sind, dienen lediglich der allgemeinen Information. AmoMama.de übernimmt keinerlei Verantwortung für jegliche Handlungen, die als Resultat des Lesens dieses Artikels unternommen werden. Bevor Sie sich irgendeiner Behandlung unterziehen, konsultieren Sie ihren medizinischen Leistungsanbieter.

Meine 5-jährige Tochter wurde in Seoul vermisst – 25 Jahre später schickte mir der Ermittler, der ihren Fall bearbeitet hatte, ein Video und sagte: „Ich weiß endlich, was passiert ist“
02. September 2026

Helene Fischer überrascht Fans beim Tourfinale mit einem besonderen Gast – Video
20. Juli 2026

Sie war seine große Liebe aus College-Zeiten und stand schon vor dem Ruhm an seiner Seite – heute sind der Hollywood-Star und sie seit über fünf Jahrzehnten ein Paar
14. September 2026

Meine Tochter kam von einer Klassenfahrt nach Los Angeles wie ein völlig anderer Mensch nach Hause – bis ihre Lehrerin fragte: „Hat sie dir nicht erzählt, was wirklich passiert ist?“
23. September 2026

„Das kanns doch nicht sein“: Was vor dem „Rosenheim-Cops“-Fantag bei Fans für Frust sorgt
03. September 2026

Nach drei Schwangerschaften hab ich mir eine Bauchstraffung machen lassen – und dann hat mein Mann die Schlösser ausgetauscht
04. August 2026

„Einfach normal arbeiten gegangen": Das ist aus YouTube-Star „KSFreak" geworden
24. Juli 2026

„Es ist immer noch schwer, darüber zu sprechen": Sarah Connor kämpft mit den Tränen, als sie an das tragische Erlebnis ihrer Tochter zurückdenkt
29. Juli 2026

Mein Hund schleppte ständig Herrenunterwäsche auf unsere Veranda, und nichts davon gehörte meinem Mann – als ich ihm schließlich folgte, entdeckte ich etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können
13. Juli 2026

Vor 55 Jahren haben meine Freunde aus der Oberschule und ich versprochen, uns an unserem See zu treffen – was ich dort vorfand, hat alles verändert
16. September 2026

Meine zukünftige Schwiegermutter hat meinen Brautschleier mit Weinkorken behängt – obwohl sie wusste, dass ich seit 10 Jahren nüchtern bin. Was mein Verlobter tat, als er das sah, hat sie sprachlos gemacht
02. Oktober 2026