
Sarah Engels reagiert mit einem Video auf einen Kommentar, der sich über ihren Körper lustig macht
Sarah Engels steht seit vielen Jahren in der Öffentlichkeit – als Sängerin, Mutter und Social-Media-Persönlichkeit. Anfang 2026 rückte sie erneut in den Fokus, diesmal im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest.
Was als freudige Ankündigung begann, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer emotionalen Debatte über Bodyshaming, Respekt und gesellschaftliche Werte. Die Ereignisse lassen sich klar als Zeitleiste nachvollziehen.
Die Ankündigung: Bewerbung für den Eurovision Song Contest
Den Ausgangspunkt bildete Sarah Engels’ öffentliche Erklärung, dass sie sich mit einem neuen Song für die Vertretung Deutschlands beim Eurovision Song Contest bewerben möchte. In einem Interview mit RTL sprach die Sängerin offen über ihre Motivation. Sie erklärte, dass sie sich über die Möglichkeit einer Teilnahme freue und den Wettbewerb als große Chance sehe, musikalisch wie persönlich ein Zeichen zu setzen.
Engels betonte laut RTL, dass der Song für sie eine besondere Bedeutung habe und sie den ESC als Plattform verstehe, um Emotionen, Haltung und künstlerische Entwicklung zu zeigen. Die Reaktionen vieler Fans fielen zunächst positiv aus: Unterstützung, Glückwünsche und Ermutigung dominierten die Kommentare unter ihren Beiträgen.
Der körperfeindliche Kommentar eines Nutzers
Doch zwischen Zuspruch und Begeisterung tauchte auch ein Kommentar auf, der eine andere, dunklere Seite sozialer Netzwerke zeigte. Ein Nutzer schrieb sinngemäß, dass Sarah Engels aufgrund ihres Körpers beziehungsweise ihres Aussehens ohnehin keine Chance auf einen Sieg für Deutschland habe. Die Aussage reduzierte ihren möglichen Erfolg auf ein äußerliches Merkmal – konkret auf ihren Körper.
Dieser Kommentar ist in dem Video zu sehen, das Sarah Engels später selbst veröffentlichte. Damit machte sie deutlich, dass es sich nicht um eine abstrakte Kritik, sondern um eine konkrete, für alle sichtbare Abwertung handelte. Der Tonfall und die Botschaft trafen einen wunden Punkt, denn sie zielten nicht auf Musik oder Leistung, sondern auf den Körper einer Frau.
Das Antwortvideo: Wut, Klarheit und Haltung
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Sarah Engels veröffentlichte ein Video, in dem sie emotional, sichtbar wütend und zugleich sehr klar Stellung bezog. Sie machte deutlich, dass solche Aussagen nicht nur sie persönlich treffen, sondern ein grundsätzliches Problem widerspiegeln. Engels äußert sich:
„Das macht mich so wütend! (...) Frauen existieren nicht, um Schönheitsidealen zu entsprechen oder Erwartungen zu erfüllen.“
In dem Video kritisierte sie die Denkweise hinter dem Kommentar scharf und stellte klar, dass Talent, Wert oder Stärke nichts mit körperlichen Merkmalen zu tun haben. Engels sprach dabei nicht nur für sich selbst, sondern auch für viele andere Frauen, die regelmäßig mit ähnlichen Bewertungen konfrontiert sind. Ihr Ton war direkt, ungefiltert und bewusst öffentlich – ein klares Signal, dass sie diese Form von Bodyshaming nicht stillschweigend hinnehmen wird.
Der Instagram-Beitrag: Eine klare Botschaft gegen Bodyshaming
Ergänzend zu dem Video veröffentlichte Sarah Engels einen schriftlichen Beitrag auf Instagram, der ihre Haltung noch einmal unmissverständlich zusammenfasste. Unter dem Posting schrieb sie:
„Körper sind keine Produkte, keine Bewertungsskala und kein Punktesystem!!!😡Brüste in jeder Form und Größe definieren weder Wert noch Talent und schon gar nicht Stärke !Wenn du das anders siehst, liegt das Problem nicht an meinem Körper, sondern in deinem Denken🙏🏼“
Mit diesen Worten wandte sich Engels nicht nur an den Verfasser des Kommentars, sondern an eine breitere Öffentlichkeit. Sie kritisierte die Objektifizierung von Körpern und stellte klar, dass solche Denkweisen weder zeitgemäß noch akzeptabel seien. Der Beitrag erhielt viel Zuspruch: Zahlreiche Fans und Kolleginnen bedankten sich für ihre Offenheit und ihren Mut, das Thema so deutlich anzusprechen.
Ein größeres Thema als ein einzelner Kommentar
Der Vorfall zeigt, wie schnell aus einer musikalischen Ankündigung eine gesellschaftliche Debatte werden kann. Sarah Engels nutzte ihre Reichweite, um eine klare Grenze zu ziehen – gegen Bodyshaming und für Selbstbestimmung.
Ihre Reaktion macht deutlich: Der Eurovision Song Contest mag ein Musikwettbewerb sein, doch Respekt und Haltung sind Werte, die weit über die Bühne hinausreichen.
