
Reality-Star Hubert Fella nach Schwindelanfällen ins Krankenhaus eingeliefert
Normalerweise zeigt sich Hubert Fella in der Öffentlichkeit als jemand, der auch in turbulenten Momenten den Humor nicht verliert. Ob im Dschungelcamp oder in anderen Reality-Formaten – der 58-Jährige wirkt meist gut gelaunt, präsent und belastbar. Umso größer ist nun die Sorge um ihn. Denn plötzlich kam alles anders: Fella musste ins Krankenhaus, nachdem ihn heftige Schwindelanfälle ausgebremst hatten.
Zunächst war offenbar unklar, wie ernst die Lage tatsächlich ist. In einer Videobotschaft meldete sich Hubert Fella selbst aus dem Krankenhaus in Bad Neustadt bei seiner Community und sprach von einem Verdacht, der viele seiner Fans erschreckt haben dürfte. Im Raum standen zunächst sogar ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt. Allein diese Möglichkeit zeigt, wie dramatisch die Situation in den ersten Stunden eingeschätzt wurde.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Hubert Fella
Wie Fella gegenüber RTL schilderte, begannen die Beschwerden plötzlich und mit großer Wucht. Er habe nicht mehr richtig gehen können, alles habe sich gedreht.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Facebook/Hubert Fella
Dazu kam eine Nacht mit starkem Erbrechen. Spätestens da war klar, dass es sich nicht um einen kurzen Schwächeanfall handelte. Sein Hausarzt reagierte offenbar sofort und schickte ihn umgehend in die Klinik.
Dort begannen die Untersuchungen. Nach dem derzeitigen Stand gehen die behandelnden Ärzte laut RTL nicht mehr von einem Schlaganfall oder Herzinfarkt als Ursache aus. Stattdessen soll das Nervensystem hinter den Beschwerden stecken. Er meldete sich mit einem Video bei seinen Followern und verriet:
„Ich bin in Bad Neustadt im Krankenhaus. Liebe Grüße, euer Hubert [...]
Hallo meine Lieben, ich bin jetzt erstmal wirklich im Krankenhaus gelandet heute, weil ich so Schwindelanfälle gehabt habe, Verdacht auf Schlaganfall oder Verdacht auf Herzinfarkt, aber toi toi toi war beides nicht. Es war irgendwie, Nerv war geklemmt und ich habe total Schwindel geklemmt. Ich wünsche euch einen schönen Tag und liebe Grüße, euer Hubert.“
Ganz abgeschlossen ist die Abklärung allerdings noch nicht. Weitere Untersuchungen, darunter ein MRT, stehen noch aus. Gerade dieser Punkt zeigt, dass die Diagnose zwar eingegrenzt, aber noch nicht vollständig geklärt ist. Trotzdem bemüht sich Hubert Fella um Zuversicht. Er beschreibt die Situation offen, ohne dabei in Panik zu verfallen:
„Mich hat es gedreht. Ich habe nur noch Karussell gefahren“, sagte er RTL. Der Satz klingt im ersten Moment fast lapidar, macht aber gerade dadurch deutlich, wie massiv die Symptome gewesen sein müssen.

Screenshot von Hubert Fella aus dem Krankenhaus | Quelle: Instagram/hubertfella
Auch aus dem privaten Umfeld gibt es Zeichen der Entwarnung. Sein Ehemann Matthias Mangiapane hatte selbst gerade erst einen medizinischen Eingriff hinter sich. Wegen eines seit Jahren bestehenden Nabelbruchs ließ er sich operieren. Nach eigener Aussage handelte es sich um einen geplanten, normalen Eingriff.
Schon kurz nach einer Nacht in der Klinik war er wieder unterwegs und arbeitete weiter – mit Schmerzmitteln und Stützkorsett. So kommt in letzter Zeit vieles zusammen: zwei gesundheitliche Einschnitte, laufende Dreharbeiten, Sorgen und Organisation im Hintergrund.
Dass Hubert Fella sich dennoch selbst meldet, wirkt fast wie der Versuch, die Kontrolle über die Situation zu behalten. Er macht klar, dass er die Sache ernst nimmt, aber nicht den Mut verliert. Nach aktuellem Stand hofft er sogar, bald wieder nach Hause zu dürfen.
So bleibt uns nur, dem Reality-Star alles gute bei der weiteren Genesung zu wünschen! Er wird seine Follower und Fans sicherlich auf seinem Social-Media-Profil über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden halten.
Dir könnte auch gefallen:
Als Hubert Fella 2026 ins australische Dschungelcamp einzieht, fällt vielen Zuschauerinnen und Zuschauern schon in den ersten Minuten ein Detail auf: Am linken Oberarm trägt der 58-Jährige einen weißen Verband – wie ein Armband, das er selbst unter dem Camp-Outfit nicht ablegt.
Sofort wird spekuliert: Hat er sich verletzt? War eine Dschungelprüfung schuld? Doch hinter der Bandage steckt keine frische Wunde und auch kein „kleiner Kratzer“, sondern eine Realität, die Hubert seit Jahrzehnten begleitet – und die im Busch sogar noch wichtiger wird als im Alltag: seine Diabetes-Erkrankung.
Hubert Fella lebt seit über 40 Jahren mit Diabetes Typ 1. Die Diagnose kam früh, sie prägt seinen Alltag bis heute – ganz unabhängig davon, ob er gerade vor Kameras steht oder im Privatleben unterwegs ist. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper kein eigenes Insulin mehr produzieren kann.
Das bedeutet: regelmäßige Kontrolle, genaue Einschätzung von Essen und Belastung, und schnelle Reaktion, wenn Werte kippen. Gerade im Dschungelcamp, wo wenig Schlaf, Stress, Hitze, ungewohnte Nahrung und körperliche Prüfungen zusammenkommen, kann das zur echten Herausforderung werden.
Und genau deshalb trägt Hubert im Camp dieses „Armband“ – auch wenn es technisch gesehen mehr ist als Schmuck. Unter dem Verband sitzt ein Messgerät, das seinen Blutzucker kontinuierlich überwacht. Der Verband schützt es vor Schmutz, Stößen und Feuchtigkeit.
Laut RTL ist die Bandage also vor allem eine Schutzmaßnahme – damit das Gerät zuverlässig funktioniert und Hubert jederzeit sicher kontrolliert werden kann. Das Produktionsteam muss sorgfältig darauf achten, dass das Gerät unbeschädigt bleibt. Denn wenn der Sensor ausfällt oder verrutscht, fehlt eine zentrale Gesundheitskontrolle – und im Dschungel ist die nächste Arztpraxis nicht um die Ecke.
Dass Hubert mit dem Thema offen umgeht, ist kein Zufall. Er spricht seit Jahren öffentlich über seine Erkrankung und versucht, Betroffenen Mut zu machen – ohne die Krankheit zu verharmlosen. Schon 2024 schrieb er auf Social Media:
„40 Jahre mit Diabetes und trotzdem voller Lebensfreude! Ein Weg voller Herausforderungen, Höhen und Tiefen, aber auch voller Stärke und Gesundheit“.
In derselben Haltung tritt er nun auch im Camp auf: nicht als jemand, der Mitleid möchte, sondern als jemand, der zeigen will, dass chronische Erkrankung und Lebensfreude zusammengehen können – wenn man Verantwortung übernimmt und die Signale des Körpers ernst nimmt.
Gleichzeitig ist Hubert eben auch Hubert: direkt, impulsiv, manchmal ungeduldig. Im RTL-Vorstellvideo warnt er sogar selbst davor, wie schnell seine Stimmung kippen kann. Ein Satz bleibt hängen – weil er so ehrlich ist und im Dschungel schnell zum Problem werden könnte:
„Wenn ich hungrig bin, dann wirst du mich böse erleben, das sag’ ich dir.“
Wer Diabetes managen muss, weiß: Hunger, Stress und Unterzuckerungen können den Körper zusätzlich belasten. Im Camp wird es deshalb nicht nur um Entertainment gehen, sondern auch um Struktur, Disziplin und Aufmerksamkeit – damit Hubert nicht in gefährliche Situationen gerät.
Dass er überhaupt dabei ist, hat für ihn außerdem eine besondere Bedeutung. Mit dem Format verbindet er private Erinnerungen: 2018 machte er seinem langjährigen Partner Matthias Mangiapane im Umfeld des Dschungelcamps einen Antrag – später folgte die Hochzeit. Heute ist Hubert selbst Kandidat und tritt damit aus dem Schatten seines Mannes heraus. Für ihn ist die Teilnahme mehr als eine TV-Station:
„Der Dschungel ist ein Ritterschlag. Mehr kannst du nicht erreichen!“
Dieser Satz erklärt, warum er trotz Risiko, Strapazen und öffentlicher Beobachtung antritt.
Hubert Fellas Verband ist damit nicht einfach ein Accessoire und auch nicht nur ein „Camp-Gimmick“. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Dschungel nicht alle mit denselben Voraussetzungen starten.
Und er erinnert daran, dass hinter Reality-TV-Figuren echte Biografien stehen – manchmal mit einer Diagnose, die man nicht ablegen kann. Hubert will trotzdem liefern: laut, emotional, ehrgeizig – aber eben auch mit einem kleinen Gerät am Arm, das im Zweifel wichtiger ist als jedes Luxusitem.
Die Informationen in diesem Artikel stellen keinen Ersatz für professionellen ärztlichen Rat, eine Diagnose oder eine Behandlung dar. Alle Inhalte, inklusive Text und Bildern, die in AmoMama.de enthalten sind oder durch AmoMama.de zugänglich sind, dienen lediglich der allgemeinen Information. AmoMama.de übernimmt keinerlei Verantwortung für jegliche Handlungen, die als Resultat des Lesens dieses Artikels unternommen werden. Bevor Sie sich irgendeiner Behandlung unterziehen, konsultieren Sie ihren medizinischen Leistungsanbieter.
