
Thore Schölermann verlässt „The Voice“ nach 14 Jahren und tauscht seine TV-Karriere gegen einen ganz normalen Job ein
Es ist ein Abschied, der weh tut. Über viele Jahre hinweg war Thore Schölermann ein fester Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft, insbesondere als Gesicht einer der erfolgreichsten Musikshows des Landes. Nun zieht der 41-Jährige einen Schlussstrich – und setzt damit ein deutliches Zeichen für einen neuen Lebensabschnitt.

Nutzer kommentiert die überraschende Nachricht über seinen Ausstieg | Quelle: Instagram/teamtasty und thoreschoelermann
Dabei kommt die Entscheidung nicht abrupt, sondern wirkt vielmehr wie das Ergebnis eines längeren Prozesses. Bereits in der Vergangenheit hatte sich angedeutet, dass sich für Schölermann etwas verändern könnte. Schritt für Schritt zog er sich aus verschiedenen TV-Formaten zurück – nun folgt der endgültige Abschied von „The Voice of Germany“.

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Vierzehn Jahre lang moderierte er die Show, begleitete Kandidatinnen und Kandidaten durch emotionale Auftritte und prägte das Format maßgeblich mit. Auch beim Ableger „The Voice Kids“ war er über lange Zeit präsent. Für viele Zuschauer gehörte seine Stimme ebenso zur Sendung wie die berühmten Blind Auditions.

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Doch hinter den Kulissen wuchs offenbar der Wunsch nach Veränderung.

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Schölermann selbst beschreibt den Moment seines Abschieds als bewusst gewählt. Es sei wie bei einer gelungenen Party, erklärt er, bei der man spürt, wann es Zeit ist zu gehen. „Ich fühle aber, dass der richtige Moment genau jetzt ist“, sagt er über seine Entscheidung, die er nicht leichtfertig getroffen habe.

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Der Grund liegt vor allem in einer Verschiebung seiner Prioritäten. Während die TV-Karriere lange Zeit im Mittelpunkt stand, rückt nun das Privatleben stärker in den Fokus. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jana und den beiden kleinen Kindern lebt Schölermann im Rheinland – und genau dort hat sich zuletzt auch beruflich einiges verändert.
Denn parallel zu seiner Tätigkeit vor der Kamera hat er eine neue Verantwortung übernommen: die Leitung von drei McDonald’s-Filialen in Aachen. Ein Engagement, das nicht nur organisatorisch anspruchsvoll ist, sondern auch langfristige Präsenz erfordert.
Mit rund 130 Mitarbeitenden trägt er dort Verantwortung – eine Aufgabe, die sich nur schwer mit den intensiven Drehzeiten einer großen TV-Produktion vereinbaren lässt. Auch das war keine übereilte Entscheidung:
„Ich habe über Monate eine richtige Ausbildung absolviert.“
Es scheint ein neues Kapitel in seinem Leben anzubrechen. „Zeit ist eines der kostbarsten Güter, die man im Leben hat, und sie steht leider nicht unendlich zur Verfügung. Daher wollte und musste ich neue Prioritäten setzen“, betont Schölermann und macht deutlich, dass genau dieser Faktor für seine Entscheidung ausschlaggebend war.
Trotz des Abschieds blickt er ohne Bitterkeit auf seine Zeit bei „The Voice“ zurück. Im Gegenteil: Er spricht von einem „Traumjob“, der ihn über viele Jahre begleitet habe und für den er große Dankbarkeit empfindet. Auch emotional fällt ihm der Schritt nicht leicht – eigenen Aussagen zufolge flossen bei der Entscheidung sogar Tränen. Er verrät:
„Ich mache Dinge nur mit vollem Herzblut. Es war ein Traumjob“
Ganz verabschiedet sich Schölermann jedoch nicht vom Fernsehen. Mit der neuen Show „Staying Alive – Stars singen mit Legenden“ wird er noch einmal auf den Bildschirmen zu sehen sein. Die Sendung, die bereits aufgezeichnet wurde, kombiniert moderne Technik mit musikalischen Ikonen und soll im Frühjahr ausgestrahlt werden.
Dennoch markiert sein Ausstieg bei „The Voice“ einen klaren Wendepunkt. Es ist der Abschluss eines Kapitels, das ihn über Jahre geprägt hat – und zugleich der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, in dem Familie und unternehmerische Verantwortung im Mittelpunkt stehen.
Für Thore Schölermann ist es damit kein Abschied von der Öffentlichkeit, sondern vielmehr eine bewusste Neuausrichtung. Eine Entscheidung, die zeigt, dass selbst in einer erfolgreichen Karriere manchmal andere Dinge wichtiger werden.
