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Alicia Vosgrau mit Ehemann | Quelle: instagram.com
Alicia Vosgrau mit Ehemann | Quelle: instagram.com

„Karma“: Pampers trennt sich von Influencerin nach schockierendem Vorfall mit den Kaninchen ihrer Kinder

Edita Mesic
11. Dez. 2025
15:51

Alicia Vosgrau (27), auch bekannt als „AliciasMumLife“, zählt mit mehr als 1,5 Millionen TikTok-Followern zu den reichweitenstärksten Momfluencerinnen in Deutschland. Ihr Alltag, ihre Kinder, der Familienhund – all das präsentiert sie seit Jahren als harmonisches, liebevolles Familienidyll. Doch dieses Image gerät nun massiv ins Wanken, nachdem ein Vorfall eine Welle der Empörung ausgelöst hat.

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Die norddeutsche Influencerin steht im Zentrum eines Shitstorms, nachdem bekannt wurde, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann die vier Kaninchen ihrer Kinder im Wald ausgesetzt hat. Für viele ihrer treuen Fans war dies ein Bruch mit allem, wofür Alicia zuvor stand. Trotz sorgfältig gepflegter Online-Perfektion zeigt sich nun eine Realität, die viele schockiert: Offenbar war das Influencer-Ehepaar mit der Tierhaltung überfordert.

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Wie die Bild berichtet, wurden die Tiere in einem Waldstück bei Norderstedt nördlich von Hamburg entdeckt. Drei der Kaninchen konnten lebend eingefangen und in ein Tierheim gebracht werden, nachdem Beschäftigte des Heims durch einen Hinweis auf Alicia aufmerksam wurden. Ein weiteres Tier jedoch überlebte nicht – es wurde von einem frei laufenden Hund gehetzt und verstarb.

Besonders bitter: Die Kaninchen waren vielen Followern gut bekannt. Die Influencerin hatte sie regelmäßig in Videos gezeigt und als Teil des Familienalltags dargestellt. Umso größer war der Schock darüber, dass die Tiere kommentarlos „entsorgt“ wurden. In einem inzwischen gelöschten Posting entschuldigte sich Alicia und behauptete, sie und ihr Mann hätten geglaubt, dass es den Kaninchen „in der Natur besser ginge“.

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Doch diese Erklärung reichte weder Tierfreunden noch Behörden. Die Polizei übergab den Fall an das zuständige Ordnungsamt, das nun über ein mögliches Bußgeld entscheidet. Parallel läuft im Netz bereits eine Petition, die ein zukünftiges Tierhalteverbot für die Familie fordert.

Der Aufschrei blieb auch großen Marken nicht verborgen. Besonders einschneidend: Pampers hat die Kooperation mit Alicia beendet. Laut Brancheninsidern sei die Entscheidung „innerhalb weniger Stunden nach Bekanntwerden des Falls“ gefallen. Marken, die auf Familienwerte setzen, können sich einen solchen Imageschaden nicht leisten – und für viele Nutzer war der Bruch überfällig.

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In sozialen Netzwerken ist der Ton deutlich. Viele ehemalige Fans kommentieren nun mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Wut. Unter einem der viralen Beiträge liest man etwa: „Karma 🤷🏻“ – ein kurzer, aber symbolträchtiger Kommentar, der den Tenor vieler Nutzer widerspiegelt. Andere werden noch deutlicher und greifen Alicias Erziehungsverantwortung an.

Ein weiterer Kommentar, der tausendfach geliked wurde, lautet: „Ein sehr tolles ‚Vorbild‘ für ihre Kinder. Wer überfordert ist, sich vernünftig um seine Tiere zu kümmern, der ist auch sicher überfordert, sich um die eigenen Kinder zu kümmern. 🤷‍♂️“ Die Kritik richtet sich dabei nicht nur gegen die Tat, sondern auch gegen das Familienimage, das die Influencerin bisher präsentiert hat.

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Besonders verstörend für viele Nutzer ist ein Kommentar, der die Handlung auf das Elternsein überträgt. Ein empörter User schreibt:„Hoffentlich macht sie das mit dem Kind nicht auch!!!“ Diese Aussage zeigt, wie stark das Vertrauen in Alicia als öffentliche Person und Mutter beschädigt wurde.

Während das Tierheim bestätigt hat, dass die drei überlebenden Kaninchen nun gut versorgt sind, schweigt die Influencerin seit Tagen weitgehend. Stories wurden gelöscht, Kooperationen zurückgezogen, und ihre Community diskutiert ohne Unterlass darüber, ob sie jemals wieder Vertrauen aufbauen könne. Viele sind sicher: Der Vorfall wird langfristige Folgen für ihre Online-Präsenz haben.

Für Alicia könnte dies einen tiefen Einschnitt in ihre Karriere bedeuten. Marken wie Pampers reagieren entschieden auf Verhaltensweisen, die nicht zu ihrem Firmenprofil passen. Und auch Fans zeigen deutlich, dass Authentizität nicht mit Verantwortungslosigkeit verwechselt werden darf. Der Kontroversenfall zeigt einmal mehr, wie dünn der Grat zwischen Social-Media-Popularität und öffentlicher Ablehnung sein kann.

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