logo
StartseitePromis
Das deutsche Model Gina-Lisa Lohfink verlässt das Amtsgericht in Seligenstadt, Deutschland, 22. Juni 2016 | Quelle: Getty Images
Das deutsche Model Gina-Lisa Lohfink verlässt das Amtsgericht in Seligenstadt, Deutschland, 22. Juni 2016 | Quelle: Getty Images

„Ich wäre fast gestorben!“: Gina-Lisa Lohfink erlebt eine verpfuschte Operation in der Türkei

Maren Z.
29. Nov. 2025
00:07

Für Gina-Lisa Lohfink, einst bekannt geworden durch „Germany’s Next Topmodel“, sollte eine Po-Vergrößerung der Start in ein neues Körpergefühl sein. Stattdessen wurde der Eingriff zu einem Albtraum, dessen Folgen sie bis heute belasten. Was sie im Sommer 2023 in einer türkischen Klinik erlebte, hat ihr Vertrauen in Schönheitschirurgie tief erschüttert.

Werbung

2023 unterzog sich Lohfink in der Türkei einem sogenannten „Brazilian Butt Lift“ (BBL). Dabei wird körpereigenes Fett entfernt und ins Gesäß injiziert, um eine rundere Form zu erzielen. Doch dieser Trend-Eingriff birgt erhebliche Risiken. Schon kurze Zeit nach ihrer Operation verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch: hohes Fieber, tagelange Bettruhe. Sie selbst beschreibt die Situation als extrem gefährlich – sie sei „fast gestorben“.

Werbung

Völlig geschwächt reiste sie unter Schmerzmitteln nach Deutschland zurück. Ihr Hausarzt versorgte sie mit Infusionen, doch die Schmerzen im Gesäß ließen nicht nach. Bis heute leidet die 39-Jährige unter den Folgen der OP, doch das soll sich ändern.

Warum der BBL so gefährlich ist

Schönheitschirurgen warnen seit Jahren: Der BBL gehört zu den riskantesten Eingriffen der Branche. Gelangt das injizierte Fett versehentlich in Blutgefäße, können Fett-Embolien entstehen, die im schlimmsten Fall tödlich enden. Ein Experte schätzt die Sterblichkeitsrate auf etwa 1 zu 3.000 – ungewöhnlich hoch für einen ästhetischen Eingriff. Dass Lohfink überlebt hat, grenzt daher fast an Glück.

Viele Patientinnen lassen den BBL aufgrund des günstigen Preises im Ausland durchführen. Doch nicht jede Klinik arbeitet nach europäischen Standards, und die Nachsorge ist oft unzureichend – ein Risiko, das der Influencerin nun zum Verhängnis geworden ist.

Werbung

Ein neuer Plan – und die Hoffnung auf Heilung

Nach ihrer traumatischen Erfahrung steht für Lohfink fest: In dieselbe Klinik kehrt sie nie wieder zurück. Stattdessen hat sie einen neuen Weg eingeschlagen. Im Jahr 2026 möchte sie sich in der Schweiz erneut operieren lassen – diesmal bei ausgewiesenen Fachärzten, denen sie vertraut.

Vor dem Eingriff soll eine MRT-Untersuchung klären, was genau im Gewebe passiert ist und wie groß der Schaden ist. Trotz der Angst vor einer weiteren Operation gibt sie sich optimistisch. Sie sagt: „Ich vertraue den Ärzten in der Schweiz. [...] Was mir in der Türkei passiert ist, wünsche ich niemandem.“

Werbung

Ein Blick nach vorn

Auch wenn die letzten Monate für sie von Schmerzen und Sorgen geprägt waren, versucht Gina-Lisa, nach vorne zu schauen. Auf neuen Fotos wirkt sie verändert – fast wie eine Frau, die sich neu erfindet, vielleicht aus den Erfahrungen heraus gewachsen ist.

Ihr Fall zeigt eindringlich, wie riskant Schönheitsoperationen im Ausland sein können, besonders wenn sie ohne gründliche Recherche oder medizinische Absicherung erfolgen. Viele Frauen verfolgen ihre Geschichte aufmerksam. Lohfinks Schilderungen mahnen, solche Entscheidungen niemals zu unterschätzen.

Für Gina-Lisa Lohfink bleibt nun die Hoffnung, dass die Schweizer Spezialisten ihr helfen können – damit sie den Albtraum endlich hinter sich lassen und schmerzfrei in ein neues Kapitel starten kann.

Werbung
Werbung
info

Die Informationen in diesem Artikel stellen keinen Ersatz für professionellen ärztlichen Rat, eine Diagnose oder eine Behandlung dar. Alle Inhalte, inklusive Text und Bildern, die in AmoMama.de enthalten sind oder durch AmoMama.de zugänglich sind, dienen lediglich der allgemeinen Information. AmoMama.de übernimmt keinerlei Verantwortung für jegliche Handlungen, die als Resultat des Lesens dieses Artikels unternommen werden. Bevor Sie sich irgendeiner Behandlung unterziehen, konsultieren Sie ihren medizinischen Leistungsanbieter.

Ähnliche Neuigkeiten