Der Tod von Stefanie, 24, in Würzburg nach Angriff: Ihre Familie nimmt Abschied von ihr

Nach dem tragischen Tod der 24-jährigen Stefanie W. in Würzburg nach einem Horror-Attack verabschieden sich ihre Familie, Freunde und Kollegen mit herzlichen Tributen von ihr. Steffi suchte nach einem Kleid für die Hochzeit ihrer besten Freundin, als sie von einem Messerstecher getötet wurde.

Stefanie freute sich auf den schönsten Tag ihrer besten Freundin. Die 24-Jährige wollte ein Kleid und ein Geschenk für die Hochzeit kaufen, bei der sie ihre Trauzeugin sein sollte.

Leider traf sie am 25. Juni im Kaufhaus “Woolworth” in der Würzburger Innenstadt auf den Messer-Angreifer, der drei Menschen erstach. Jetzt haben die Angehörigen von Steffi ihre Trauer in den herzzerreißenden Todesanzeigen zum Ausdruck gebracht.

Am Mittwoch fand die Trauerfeier für Steffi statt. "Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind," mit diesen Worten verabschiedete sich ihre Familie von ihr. 

Unter einem lächelnden Foto der jungen Frau stand in der Traueranzeige: “Ihr war kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit und sie wollte doch noch so viel von der Welt sehen.”

Auch Bürgermeister Stephan Amend drückte die Trauer aus, mit der sich der Landkreis Main-Spessart und die Gemeinde Partenstein von der Verstorbenen verabschiedeten. “Ihr allzu früher Tod trifft uns zutiefst,” ergänzte er.

Auch ihre ehemaligen Arbeitskollegen von dem Messedienstbau zollten ihr eine bewegende Hommage. “Wir trauern um unsere ehemalige Kollegin. Denn es geschehen Dinge, die wir nicht begreifen können. Wir stehen machtlos und stumm daneben,” schrieben sie.

Steffi W. stammt aus einem Dorf im Spessart, lebte aber mittlerweile bei ihrem Freund in Würzburg. Nach ihrem brutalen Tod kurz vor der Hochzeit ihrer besten Freundin sollen das Brautpaar ihre Hochzeit abgesagt haben.

Bei der Bluttat in Würzburg hat der 24-jährige Somalier neben Stefanie zwei weitere Frauen getötet und mehrere weitere Personen verletzt. Der Verdächtige, der seit 2015 in Deutschland lebte, wurde Berichten zufolge wegen psychischer Probleme behandelt.

Auch Christiane H (49) war eines der Opfer, die bei der Rettung ihrer 11-jährigen Tochter starb. Ihr Sohn erzählte die letzten Minuten seiner Mutter und ergänzte, dass seine kleine Schwester mit seiner Mutter unterwegs war und den ganzen Angriff gesehen hatte, einschließlich des Mordes an ihrer eigenen Mutter.  

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