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Steffi Graf: Einblick in das Privatleben der berühmten deutschen Tennisspielerin

Maren Zimmermann
16. Mai 2021
10:00
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Steffi Graf zählt auch heute noch zu den erfolgreichsten deutschen Sportlerinnen aller Zeiten. Hier ein Einblick in ihr Privatleben.

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Nachdem sie ihre Profi-Karriere beendet hatte, zog sie sich fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Es ist kein Geheimnis, dass die Tennis-Legende keinen Rummel um ihre Person bevorzugt.

17 Jahre lang war Steffi Graf im Profisport zu Hause. 1999 hing sie dann den Schläger an den Nagel und verabschiedete sich von dem Profi-Sport, dem sie so viele Jahre lang ihr Herzblut gewidmet hatte.

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Sechs Mal hatte sie die Pariser French Open gewonnen, und 377 Wochen lang hatte sie sich auf Platz 1 der Weltrangliste gehalten. Nach einer solch phänomenalen Karriere folgte dann etwas vollkommen anderes. Steffi Graf zog sich zurück und widmete ihre Zeit und Kraft ganz ihrer Familie.

Das war zu erwarten. Tennis war hart für unsere Körper.

PRIVATLEBEN VON STEFFI GRAF

Ihr ganz privates Glück fand sie bei ihrem Tennis-Kollegen Andre Agassi. Das Paar heiratete am 22. Oktober 2001 in Las Vegas. Die Stadt sollte anschließend ihre Wahlheimat werden und ist es auch heute noch.

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Bereits kurz nach der Hochzeit kam ihr gemeinsamer Sohn Jaden Gil zur Welt. 2003 brachte Steffi ihre Tochter Jaz Elle zur Welt und vervollständigte das Familienglück. In einem Interview 2012 verriet Steffi Graf einst:

"In Las Vegas schätzen wir es sehr, im Kreise unserer Familie und Freunde ein normales und ruhiges Leben ohne viele Fotografen führen zu können"

Mit den Jahren hat sie sich nicht nur ein zufriedenstellendes Leben als Ehefrau und Mutter geschaffen. Auch für gemeinnützige Zwecke setzte die ehemalige Profi-Spielerin sich leidenschaftlich ein.

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Sie gründete ihre eigene Stiftung "Children For Tomorrow". 1998 rief sie diese Stiftung in Hamburg ins Leben. Ziel der Gemeinnützigen Organisation ist es, Kindern und auch deren Familien zu helfen, die Opfer von Krieg, Flucht oder auch Verfolgung geworden sind. Diesen Opfern bringt "Children For Tomorrow" psychotherapeutische Behandlungen.

Die Stiftung unterhält unter anderem internationale Projekte in Eritrea und Uganda. Auf den Tennisplatz ist Graf in den letzten Jahren nur zurückgekehrt, um Spenden für ihr Herzensprojekt zu sammeln, berichtet das Magazin "Bild der Frau".

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Einer der Gründe, weshalb sie nicht mehr öfter auf dem Tennisplatz zu sehen ist, soll unter anderem ihre Gesundheit sein. Der Sport hat seine Spuren hinterlassen, wie sie einst verriet. Hüfte und Knie seien stark beansprucht worden und schmerzen heutzutage. Sie fügte an:

"Das war zu erwarten. Tennis war hart für unsere Körper. Und Sie finden uns auch nicht mehr draußen auf dem Tennisplatz, außer es ist etwas sehr Kleines"

Ganz hat Graf den Sport jedoch nicht aus ihrem Leben gestrichen. Sie wurde im Jahr 2005 Gesellschafterin von "Mrs. Sporty", einem Franchise-Unternehmen. Dieses bietet Fitness-Studios für Frauen an. Graf selbst verriet etwas über ihre Beweggründe dazu und sagte, sie sei der Meinung, Frauen würden sich unter sich - in einem anderen Umfeld - einfach wohler fühlen. Ihre Arbeit bringt sie mehrere Male pro Jahr von ihrer Wahl-Heimat in den USA nach Deutschland.

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Steffi Graf kam am 14. Juni 1969 in Mannheim zur Welt. Mit bürgerlichem Namen heißt sie Stefanie Maria Graf. Ihren ersten Tennisschläger nahm sie im zarten Alter von drei Jahren in die Hand.

Ihre Leidenschaft für Tennis könnte sie von ihrem Vater geerbt haben. Der Versicherungskaufmann spielte als Amateur ebenfalls Tennis und schaffte es, sich zum diplomierten Tennistrainer hochzuarbeiten. Er unterstützte seine Tochter auf dem Weg zur Profiliga, da er ihr Potenzial erkannte.

Im Alter von sieben Jahren erzielte Graf bereits Turniersiege, sie galt als "Wunderkind", berichtet ProSieben. Das beste Jahr ihrer Karriere war 1987. Von insgesamt 75 Spielen verlor sie nur zwei. Zudem gewann sie 11 Turniere und schaffte ihren ersten Sieg beim Grand-Slam. 1988 erzielte sie zudem eine Gold-Medaille bei der Olympiade in Seoul.

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