Der Körper einer vermissten Frau mit Lungenkrebs im Endstadium wurde im Wald gefunden

Drei Personen wurden in Verbindung mit dem Tod einer Frau aus Kentucky in den USA angeklagt.

Sie war in Chemotherapie wegen ihres Lungenkrebses im Endstadium und ihr Körper wurde später im Wald aufgefunden, wie People berichtete. Kenneth Maurice Jones, 38, wurde in Haft genommen, nachdem der Körper der 58-jährigen Denita Satchwell am 14. Juni in einem Waldgebiet in der Nähe von Rabbit Hash, Kentucky aufgefunden wurde.

Sowohl Jones als auch eine jugendliche Person wurden wegen Mordes, Raubs und Manipulation von Beweismitteln angeklagt. Die jugendliche Person wurde am 14. Juni festgenommen.

Ein dritter Verdächtiger, der 18-jährige Breadon Reaves, steht vor einer Anklage wegen Ermöglichung eines Mordes.

„Es ist eins der entsetzlichsten Verbrechen, die ich in meinen über 20 Jahren gesehen habe“, sagte Brian Steffen von der Polizei Covington gegenüber People.

Steffen sagte, dass es zwei bis drei Wochen dauern würde, um die Umstände des Todes von Satchwell zu ermitteln. Satchwells Tochter habe gesagt, dass Jones, ein Verwandter von Satchwell, vor Kurzem zu ihrem Haus gekommen sei und sie darum gebeten hat, ihm Schmerzmittel zu geben.

„Wir werden keine Kommentare über die Details der Ermittlungen machen“, sagt Steffen. „Sie ist immer noch aktiv und wir arbeiten an diesen Details noch immer.“

Satchwell wurde zuletzt am 9. Juni in ihrem Haus in Covington gesehen. Ihre Tochter meldete sie zwei Tage später, am 11. Juni, als vermisst.

Ein „goldener Alarm“, ein Notalarm für vermisste Personen, wurde ausgegeben, weil Satchwell, die an Lungenkrebs im Endstadium leidet, ihre Medikamente nicht bei sich hatte. „Sie brauchte ihre Medizin jeden Tag“, sagt Steffen.

Zuerst vermutete die Polizei, dass sie vielleicht Selbstmordpläne hätte und vor gehabt hätte, zu dem Grab eines Verwandten in Warsaw, Kentucky, zu reisen.

„Es ist nicht ungewöhnlich für todkranke Patienten, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen“, sagt Steffen.

Die Nachrichten der Polizei zu der Zeit, als der Alarm ausgegeben wurde, gaben an, dass sie sich „einsam und deprimiert“ gefühlt hätte.