Den Beamten könnte es gelungen sein, eine weitere Tragödie zu verhindern

Der Berliner Halbmarathon wurde von einer Terrorbedrohung überschattet.

Mehrere Männer sind verhaftet worden und nun überprüft die Polizei, wie groß die Gefahr tatsächlich gewesen ist.

Sechs mutmaßliche Islamisten waren verhaftet worden.

Zunächst sollen die Beamten keine konkreten Hinweise gehabt haben, dass der Berliner Halbmarathon Ziel eines konkreten Anschlags gewesen sein soll.

Unter den beschlagnahmten Gegenständen befanden sich unter anderem Handys und Computer.

"Für die Läufer und Teilnehmer und das Personal bestand zu keiner Zeit eine Gefahr", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Sonntagabend. (Zitat, T-Online)

Durch den Amokfahrer in Münster, der nur kurz zuvor mehrere Menschen in den Tod riss und sich anschließend selbst richtete, waren die Beamten jedoch übervorsichtig.

Und es habe Anzeichen gegeben, die einen Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat sich formen ließen, hieß es: Kurzum - Terrorgefahr.

Die Verdächtigen, die am Sonntag verhaftet worden waren, sind im Alter von 18 bis 21 Jahre.

Mehrere Wohnungen sind zudem durchsucht worden.

Der Hauptverdächtige nun, soll im Verdacht stehen, den Tod von Anis Amri rächen zu wollen - in Form einer Messerattacke.

Anis Amri war am 19. Dezember 2016 mit seinem Lastwagen in eine Menschenmenge auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gefahren und hatte dabei zwölf Menschen getötet.

Er wurde am 23. Dezember von Beamten in Mailand erschossen.

Sprengstoff-Spürhunde schlugen nun bei der Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen an.

Es wurde jedoch kein Sprengstoff gefunden.

Der Hauptverdächtige soll, laut Informationen des tagesspiegels, zuvor bereits seit 2 Wochen unter Dauer-Observation gestanden haben.

Die Hinweise, dass der Mann einen Anschlag auf den Halbmarathon planen könnte, sollen von einem ausländischen Geheimdienst gekommen sein.

Dies war der Grund für die Beamten, am Sonntag einzugreifen.

"Es ist beruhigend, dass die Berliner Polizei diese mutmaßlichen Gefährder offenbar so unter Beobachtung hatte, dass sie sie jederzeit aus dem Verkehr ziehen konnte", erklärte der GdP-Vorsitzende Oliver Malchow. (Zitat, T-Online)

Nun will das Bundesinnenministerium Dschihadisten, die einen Doppelpass besitzen, die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen. 

Die Ermittlungen dauern an.

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