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Niederrhein: Zwei Hunde vom Besitzer in eisiger Kälte ausgesetzt. Es endete tragisch für einen von ihnen

Maren Zimmermann
27. März 2018
17:27
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Dieser grausame Fall, der sich im Niederrhein ereignet hat, hat viele schockiert.

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„Notfelle Niederrhein e.V.” berichtete davon, dass zwei Hunde bei tiefsten Minusgraden in einer Hecke gefunden worden waren.

Leider starb eines der Tiere, denn es hatte sich mit der eigenen Leine stranguliert und war erfroren.

Immerhin konnte man den zweiten Hund rechtzeitig vor einem ähnlichen Schicksal bewahren.

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Die Bulldogge war gefunden worden, weil sie lautstark gebellt hatte.

Keiner weiß, wie lange die armen Tiere bei den Temperaturen in der Kälte verharren mussten, ehe Rettung kam.

Jedes Jahr werden wieder unzählige Tiere an Rasthöfen, Autobahnen oder Landstraßen ausgesetzt.

Meist wurden diese Tiere, nachdem sie dem "niedlichen" Baby-Alter entsprungen waren, von ihren Menschen als "lästig" empfunden.

Man sollte sich im voraus genau überlegen, ob man Verantwortung für ein Tierleben auf sich nehmen will.

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Denn wenn man sich ein Tier anschafft, trägt man - eigentlich - bis zum Ende der Lebensjahre eben jenes Tieres die Verantwortung.

Leider scheinen dies viele nicht so zu sehen und werfen die geliebten Tiere einfach fort, wie nicht mehr passende Jeans.

Oftmals ist auch ein Kostenfaktor Grund für so eine drastische Maßnahme, denn sollte der Vierbeiner einmal krank werden, können hohe Tierarztkosten entstehen. Auch das sollte man vorher bedenken.

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Man kann an dieser Stelle nur an die Menschen appellieren, die Tiere, wenn sie schon abgegeben werden müssen, sie bitte in Tierheimen oder anderen Stellen abzugeben, wo für ihre Versorgung gesorgt wird.

Überlassen Sie die Tiere niemals sich selbst.

In diesem Fall konnte die Halterin der beiden Hunde glücklicherweise ausfindig gemacht werden. Sie befindet sich derzeit in einer psychischen Ausnahmesituation.

Nun ermitteln die Behörden.

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