
„Wir haben das Kind verloren“: Julian Claßen und seine Frau Palina teilen tragische Neuigkeiten
Julian Claßen und seine Partnerin Palina teilten einen schweren Schicksalsschlag mit ihrer Community. In einem Moment der Nähe, fest umschlungen, wenden sich die beiden an ihre Follower und lassen sie an einer der schmerzhaftesten Phasen ihres Lebens teilhaben.
Noch vor wenigen Wochen war die Stimmung eine ganz andere. Zur Weihnachtszeit hatten Julian und Palina voller Hoffnung verkündet, dass sie ein gemeinsames Kind erwarten.

Nutzer spricht sein Mitgefühl aus | Quelle: Instagram/palinamin & Instagram/julienco_
Die Botschaft wurde von vielen als Zeichen eines neuen Anfangs verstanden – auch, weil das Paar erst seit Kurzem öffentlich zusammen ist. Umso größer ist nun der Kontrast zwischen damaliger Vorfreude und der Realität, die sie heute verarbeiten müssen.
In einem gemeinsamen Posting machen die beiden deutlich, dass sich ihre Befürchtungen bestätigt haben. „Leider hat sich bestätigt, was wir befürchtet haben. Die Schwangerschaft hat nicht gehalten. Wir haben das Kind verloren und der Schmerz darüber ist kaum in Worte zu fassen“, schreibt Julian offen.

Nutzer spricht sein Mitgefühl aus | Quelle: Instagram/palinamin & Instagram/julienco_
Zu den Worten teilen sie Bilder, die Halt und Zusammenhalt zeigen – ein stilles Zeichen dafür, dass sie diesen Weg nicht allein gehen.
Der Verlust trifft die beiden in einer Phase, in der vieles gerade erst begonnen hatte. Julian, der aus einer langen früheren Beziehung bereits zwei Kinder hat, sprach in der Vergangenheit oft über Verantwortung und Familie.
Das erste gemeinsame Kind mit Palina sollte ein neues Kapitel aufschlagen – persönlich wie emotional. Dass dieses Kapitel nun so abrupt endet, macht den Einschnitt umso schwerer. Doch zu bereuen, scheinen sie trotz allem nicht. Sie verrieten:
„Wir bereuen es keinen Moment, so früh von der Schwangerschaft berichtet zu haben. Offen darüber zu sprechen, fühlt sich für uns richtig an, denn genau das ist das Leben. Es ist nicht immer planbar, nicht immer gerecht und manchmal sehr schmerzhaft“
Besonders bewegend ist der Blick zurück auf die Wochen vor dem Schicksalsschlag. An Weihnachten hatten Julian und Palina ihre Schwangerschaft öffentlich gemacht und damit bewusst einen sehr intimen Moment geteilt.
Die Vorfreude war spürbar, die Pläne greifbar. Heute ist davon vor allem die Erinnerung geblieben – und der Versuch, trotz allem nach vorne zu schauen.
Denn auch wenn der Schmerz überwiegt, formulieren die beiden vorsichtig Hoffnung. Sie glauben daran, dass ihr Wunsch nach einem gemeinsamen Kind nicht vergeblich ist. Diese Zuversicht ist für sie offenbar ein Anker, um nicht in der Trauer zu versinken, sondern Schritt für Schritt wieder Boden unter den Füßen zu finden.
Hinzu kommt, dass Palina mit einer besonderen gesundheitlichen Herausforderung lebt. Sie leidet am PCO-Syndrom, einer hormonellen Störung, die den Kinderwunsch oft komplizierter macht.
Gerade deshalb empfanden beide die Schwangerschaft als etwas sehr Wertvolles. „Auch mit dem PCO Syndrom und dieser Erfahrung schauen wir nach vorne, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung und Liebe“, betonen sie in ihrem Statement.
Auch den Grund für den Verlust haben sie preis:
„Es sieht leider so aus, als wäre diese Schwangerschaft leider durch eine starke Blutung beendet worden.“
Dass sie so offen mit ihrem Verlust umgehen, stößt auf viel Mitgefühl. Bereits nach der Verkündung der Schwangerschaft hatte es kritische Stimmen gegeben, die den frühen Zeitpunkt der Bekanntgabe hinterfragten.
Julian und Palina bereuen diesen Schritt dennoch nicht. Für sie gehört auch diese Wahrheit zum Leben – mit all seinen Brüchen und Unsicherheiten.
Palina nutzt zudem ihre Reichweite, um sich bei den vielen Menschen zu bedanken, die ihr in Nachrichten Trost zugesprochen haben. Die Reaktionen zeigen, wie sehr ihre Offenheit andere berührt.
Ihr Weg ist nun einer der Verarbeitung, der leisen Hoffnung und des Zusammenhalts – ohne zu wissen, was die Zukunft bringt, aber mit dem festen Willen, ihr gemeinsam zu begegnen.
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