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Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei | Quelle: Getty Images
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei | Quelle: Getty Images

Schwerer Unfall auf der A44 fordert 3 Tote und 11 Verletzte – schockierende Fotos

Edita Mesic
23. Jan. 2026
18:07

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A44 in Nordrhein-Westfalen hat in der Nacht zu Freitag ein erschütterndes Ausmaß angenommen. Auf einem vereisten Streckenabschnitt zwischen Marsberg und Lichtenau im Kreis Paderborn kam es zu einer folgenschweren Unfallserie.

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Drei Menschen kamen ums Leben und mindestens elf weitere wurden verletzt. Die dramatischen Bilder von der Unglücksstelle zeigen ausgebrannte Fahrzeuge, Trümmer auf der Fahrbahn und Rettungskräfte, die stundenlang um Menschenleben kämpften.

23. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Beschädigte Fahrzeuge stehen nach einer Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn auf der A44 auf der Straße. Dabei gab es mehrere Tote und viele Verletzte. | Quelle: Getty Images

23. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Beschädigte Fahrzeuge stehen nach einer Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn auf der A44 auf der Straße. Dabei gab es mehrere Tote und viele Verletzte. | Quelle: Getty Images

Nach Angaben der Polizei begann das Unglück gegen 1.30 Uhr in der Nacht. „Insgesamt krachte es dort ab etwa 1.30 Uhr in der Nacht 18-mal, ausgelöst offenbar durch glatte Fahrbahnen“, teilten die Ermittler mit. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die Autobahn durch plötzliches Blitzeis in eine kaum kontrollierbare Rutschbahn. Fahrzeuge verloren die Haftung, es kam zu Auffahrunfällen, Kollisionen und Abkommen von der Fahrbahn.

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Der erste tödliche Unfall ereignete sich, als ein Kleintransporter mit einem mit Papier beladenen Lastwagen kollidierte. Der Lastwagen geriet nach dem Zusammenstoß in Brand. Für den Fahrer des Transporters kam jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle.

Der Fahrer des Sattelzuges wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz, um die brennenden Papierrollen zu löschen und die Fahrbahn zu sichern.

3. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Ausgebrannte Fahrzeuge auf der A44 nach einer Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen und viele verletzt wurden. | Quelle: Getty Images

3. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Ausgebrannte Fahrzeuge auf der A44 nach einer Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen und viele verletzt wurden. | Quelle: Getty Images

Auch in der Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Kassel, hatte die Glätte tödliche Folgen. Bei einem weiteren Unfall starben dort zwei Menschen. Zu den genauen Abläufen der einzelnen Kollisionen machte die Polizei zunächst keine detaillierten Angaben.

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Fest steht jedoch, dass sich weitere 17 Unfälle mit Personen- und Sachschäden ereigneten. Die Autobahn 44 wurde in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt, der Verkehr weiträumig umgeleitet. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten den gesamten Vormittag an.

NRW-Innenminister Herbert Reul zeigte sich tief erschüttert über das Ausmaß der Tragödie. „Der schwere Verkehrsunfall heute Nacht auf der Autobahn bei Marsberg mit drei Todesopfern erschüttert uns zutiefst“, sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur. „Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen und ihren Familien.“ Gleichzeitig würdigte er den Einsatz der Rettungskräfte, die unter schwierigen Bedingungen im Dauereinsatz standen.

23. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Beschädigte Fahrzeuge, Feuerwehr, Bergungsdienste und Polizei stehen auf der Fahrbahn, nachdem eine Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn auf der A44 mehrere Todesopfer und viele Verletzte gefordert hat. | Quelle: Getty Images

23. Januar 2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Beschädigte Fahrzeuge, Feuerwehr, Bergungsdienste und Polizei stehen auf der Fahrbahn, nachdem eine Reihe von Unfällen aufgrund vereister Fahrbahn auf der A44 mehrere Todesopfer und viele Verletzte gefordert hat. | Quelle: Getty Images

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Die Unfallserie auf der A44 ist Teil eines großflächigen Glätte-Chaos, das weite Teile West- und Norddeutschlands erfasst hat. „Auf den Straßen zeigt sich ein massives Problem“, erklärte ein Sprecher der Polizei Osnabrück. „Seit den frühen Morgenstunden habe es vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln mehrere Hundert Unfälle wegen Glätte gegeben, es sei brandgefährlich.“

Besonders alarmierend sei die Lage in Niedersachsen gewesen. „In Vechta sei die Lage katastrophal“, sagte der Sprecher. Auch zahlreiche Lastwagen standen quer, blockierten Fahrbahnen oder rutschten in Leitplanken.

22. Dezember 2025, Nordrhein-Westfalen, Jülich: Nach einem schweren Unfall liegt das Wrack eines Kleinbusses am Rand der Autobahn A44. Bei dem schweren Verkehrsunfall kamen zwei Menschen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. | Quelle: Getty Images

22. Dezember 2025, Nordrhein-Westfalen, Jülich: Nach einem schweren Unfall liegt das Wrack eines Kleinbusses am Rand der Autobahn A44. Bei dem schweren Verkehrsunfall kamen zwei Menschen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. | Quelle: Getty Images

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Meteorologen erklären die gefährliche Situation mit einer tückischen Wetterlage. Geringe Mengen Nieselregen oder Sprühregen reichen bei gefrorenem Boden aus, um binnen Minuten spiegelglattes Eis zu erzeugen – oft nahezu unsichtbar für Autofahrer.

Der Deutsche Wetterdienst warnt, dass die Glättegefahr auch in den kommenden Tagen anhalten könnte. Besonders in den Morgen- und Nachtstunden sei weiterhin mit gefrierendem Regen zu rechnen.

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Polizei und Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, Fahrten auf ein Minimum zu reduzieren. Die Ereignisse auf der A44 verdeutlichen auf tragische Weise, wie schnell winterliche Straßenverhältnisse zur tödlichen Falle werden können.

Drei Menschen verloren in dieser Nacht ihr Leben, viele weitere wurden verletzt – ein Unglück, das tiefe Spuren hinterlässt und erneut die Frage nach Verkehrssicherheit, Wetterwarnungen und angepasstem Fahrverhalten aufwirft.

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