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07. Oktober 2021

Barbara und George H.W. Bushs Tochter starb im Alter von 3 Jahren – über ihr tragisch kurzes Leben

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Nichts wiegt schwerer auf Eltern als der Verlust eines Kindes und für die ehemalige Präsidentenfamilie blieb der Schmerz des Verlustes ihres 3-jährigen Kindes auch Jahrzehnte nach dem Vorfall noch akut.

George Herbert Walker Bush wurde 1924 in Milton, Massachusetts geboren. Sobald er 18 war, ging er zur Marine und wurde Pilot für Torpedo Bomber im Pazifik während es zweiten Weltkriegs. 1945 heiratete er die junge Schönheit Barbara Pierce.

Zusammen hatten sie 6 Kinder, 17 Enkelkinder und 8 Urenkelkinder. 1988 wurde Barbara die 41. First Lady der USA, als ihr Mann Präsident wurde.

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ROBIN WIRD GEBOREN

Ihr Sohn George W Bush würde später der 43. Präsident werden. Allerdings lebte die Familie trotz der Berühmtheit, die sie angesammelt hatte, mit dem schmerzlichen Verlust einer ihrer Lieben, der Tochter und Schwester Robin.

In den späten 1940ern wollten Bush und Barbara unbedingt eine Tochter, um die heimische Monotonie zu brechen, die mit ihren 4 Jungs eingekehrt war.

Zu der Zeit waren die beiden bereits die Eltern von Neal, Marvin, Jeb, und George. Sie sehnten sich nach etwas Abwechslung von Jeans, die an den Knien kaputt gingen und von den rasierten Frisuren.

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Gegen Ende des Jahres 1949 wurden ihre Gebete erhört und sie hießen ein kleines blondes Mädchen namens Pauline Robinson willkommen. Die Eltern waren überglücklich. Sie hätten nicht dankbarer für den Familienzuwachs sein können.

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KURZLEBIGES GLÜCK

Das kleine Mädchen war der Augenstern seiner Eltern und wie ihre Brüder war sie voller Elan. 1953 jedoch begann sie, über ständige Erschöpfung zu klagen.

Besorgt suchten die Eltern mit ihr eine Kinderärztin auf, Wenige Tage später kamen die schlimmen Nachrichten – Robin war schwer erkrankt, sie hatte Leukämie. Keiner der beiden Eltern hatte bis dato von der Krankheit gehört.

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Das tragischte war, dass man ihnen mitteilte, dass die Heilungschancen gering waren. Man riet ihnen, niemandem von der Krankheit zu erzählen. Die Washington Post berichtete, dass Barbara 1994 in ihren Memoiren geschrieben haben soll:

"Ihr Rat war es, es niemandem zu erzählen, zu vergessen, dass Robin krank war, ihr Leben so bequem wie möglich zu machen, sie zu lieben – und sanft dahinscheiden zu lassen. Sie sagte, dies würde rasch geschehen."

Trotz dieses Rates konnten die Bushs nicht einfach zusehen, wie ihr fröhliches kleines Mädchen einfach starb und sie beschlossen, um das Leben der Kleinen zu kämpfen.

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Man wusste damals nicht viel über Blutkrebs und es war ein Tabuthema. Sie flogen daher mit Robin nach New York, um einen Arzt in einem Krebszentrum aufzusuchen.

Die kleine Robin war 7 Monate im Krankenhaus und machte jeden Test durch, den man notwendig fand. Bluttransfusionen und Knochenmarktests bekamen normal für die 3-Jährige.

Es wäre für alle Eltern schwer gewesen, ihr Kind in diesem Zustand zu sehen. Trotz Barbaras "in Robins Zimmer wird nicht geweint"-Regel konnte ihr Mann sich nicht beherrschen und immer wenn ihm die Tränen kamen, eilte er auf den Flur, um sich zu beruhigen.

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Eines Sommers ließ Robins Leiden nach und ihre Eltern flogen sie ins Familienhaus in Maine, um ihre Brüder zu sehen. Es war eine tolle Gelegenheit für das Mädchen, ihre Freunde und Familie zu sehen – leider zum letzten Mal.

ROBIN STIRBT

Kurz darauf musste sie zurück ins Krankenhaus und diesmal schlugen die Medikamente nicht an. Wegen einer Lungenentzündung musste sie die meiste Zeit mit Sauerstoff versorgt werde. Sie hatte offene Wunden am ganzen Körper und ihr Zustand verschlechterte sich rasch.

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Ihre Eltern fühlten schließlich, dass sie genug für ihre Kleine getan hatten und es an der Zeit war, sie gehen zu lassen. Ihr Vater flog nach New York und fand, dass Robin ins Koma gefallen war. Barbara erinnerte sich:

"Den einen Augenblick war sie da und am nächsten war sie fort. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ihre Seele den kleinen schönen Körper verlassen hatte."

Barbara kämmte ihrer Tochter ein letztes Mal die blonden Locken, als das Kind schlussendlich dem Krebs erlag. Sie starb in Barbaras Armen.

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Ihr kleines Mädchen war fort und der Schmerz, der folgte, war schlimmer als alles, was sie je gefühlt hatten. Doch auch in der Zeit der Trauer dachten die Eltern darüber nach, wie die Tragödie Gutes bewirken könnte.

Sie beschlossen, Robins Körper der Leukämieforschung zu spenden, damit Mediziner*innen die Krankheit besser verstehen und weitere Patient*innen retten zu können.

Robins Tod traumatisierte die Bush-Familie lange. Der kleine George wachte oft nachts wegen Alpträumen auf. Als Ältester war er der einzige, der mit seinen Eltern Erinnerungen an Robin teilte.

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H. W. BUSHS BRIEF AN SEINE MUTTER

Nach dem Tod ihres "Weihnachtsengels", wie sie Robin oft nannten, schrieb Bush einen emotionalen Brief an seine Mutter, in dem er den Schmerz beschrieb, den sie nach dem schrecklichen Verlust verspürten.

Er beschrieb, wie gerne Barbara und er ein Puppenhaus gehabt hätten, das neben den Baseballsammelkarten und Burgen der Jungen stand.

Er erinnerte sich, wie ihr kleines Mädchen in der kurzen Zeit ihr Leben verändert hatte, wie sie gespielt, gelacht, geweint hatte und sich wie die anderen Kinder gestritten hatte. Von ihr jedoch hatten sie immer ein wenig Weichheit erwarten können.

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Bush fühlte noch immer Robins Anwesenheit und hoffte, dass sie lange bei ihnen bleiben würde. Laut ABC News schrieb er in dem Brief:

"Sie war geduldig. Ihre Umarmungen waren einfach ein bisschen weniger unruhig."

Barbara verstarb im April 2018 und ihr geliebter Mann folgte ihr sieben Monate später. Sie wurden neben Robin beigesetzt. Mit Bush Jrs eigenen Worte, er sei froh, dass sein Vater Robin nun endlich wieder umarmen und ihre Hand halten könne.

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