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30. Mai 2021

"Winnetou" und "Old Shatterhand": Wissenswertes über die Kultfilme

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Die Geschichten über "Winnetou" und seinen Blutsbruder "Old Shatterhand" sind seit vielen Jahrzehnten Kult. Nicht nur die Bücher haben Kult-Status erreicht, auch die Filme laufen noch bis heute immer wieder im Fernsehen und faszinieren Generationen von Zuschauern. 

Die legendären Blutsbrüder laufen bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert über unsere Bildschirme und trotz all dieser Zeit schaffen sie es immer wieder, neue Fans mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen.

"Winnetou" und "Old Shatterhand" wurden in den Filmen von den beiden legendären Schauspielern Pierre Brice und und Lex Barker verkörpert. Die beiden Schauspieler waren allerdings nicht nur auf der Leinwand enge Freunde und Blutsbrüder. Auch im wahren Leben verband die beiden Männer eine enge Freundschaft, berichtet das Magazin "Promipool". 

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Über Winnetou gibt es insgesamt elf Filme mit Pierre Brice in der Rolle. Diese weichen von den Drehbüchern her zwar von den Büchern, auf denen sie basieren, ab, dennoch hat der Indianerhäuptling es geschafft, sich über die Jahrzehnte auf der ganzen Welt eine riesige Fangemeinde einzuspielen.

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Seine Darstellung von Winnetou brachte Brice einige Auszeichnungen und Ehrungen ein. Er erhielt Medienberichten zufolge unter anderem fünf Bambis, zwölf Bravo-Ottos und zudem das Bundesverdienstkreuz erster Klasse für sein Lebenswerk — eine ganz besondere Ehre.

EIN GEFEIERTER STAR

Lex Barker war zu dem Zeitpunkt, als er die Rolle des "Old Shatterhand" übernahm, bereits ein gefeierter Star in der Filmindustrie. Der Erfolg der "Winnetou"-Filme, hat seinem Ruhm keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil. Rund 120.000 Mark Gage soll er für seine Rolle erhalten haben. Sein Kollege Pierre Brice jedoch nur ein Drittel davon.

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Beide Figuren sind heute Kult. Obwohl die Filme schon mehrere Jahrzehnte alt sind, finden sich auch heute noch neue Fans, die zum ersten Mal in diese wundervollen Geschichten eintauchen und sich verlieren.

Dies ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass es mittlerweile eine Neuauflage in Form einer Mini-Serie gibt. Der Sender "RTL" hat einen Dreiteiler produziert, der stolze 15 Millionen Euro gekostet hat. 

Ebenso wie in den Original-Filmen wurden auch hier die Bücher frei interpretiert. Unter den Schauspielern sind sogar einige Namen, die den alteingesessenen Fans bekannt vorkommen dürften. So finden sich Mario Adorf und Gojko Mitic unter den Darstellern der Mini-Serie. Sie schlüpfen abermals in ihre Rollen als "Santer Sr." und "Intschu-Tschuna".

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Das Ziel der Neuverfilmung sei es gewesen, neue Fans für die Geschichten rund um Winnetou und Old Shatterhand zu generieren, ohne dabei alte Fans zu verlieren. Die Geschichten aus dem Dreiteiler "Winnetou — Der Mythos lebt", der im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, hatte jedoch nicht die erhofften Einschaltquoten. Dies berichtete das "Handelsblatt".

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EIN AUFSCHREI DER EMPÖRUNG

Es ist kein Geheimnis mehr, dass der Indianerhäuptling Winnetou im dritten Teil (Titel: "Winnetou III") auf tragische Weise stirbt. Dieses Ende hat viele Fans aufgebracht und es heißt, dass der Regisseur Harald Reinl sich daraufhin mit einer recht extremen Reaktion der Zuschauer und Fans auseinandersetzen musste.

Die Proteste auf den Tod Winnetous sollen sich unter anderem in Drohbriefen geäußert haben, wodurch Reinl sich dazu entschloss, den Charakter im nächsten Teil wieder auferstehen zu lassen. Dadurch konnten die Zuschauer auch noch die restlichen Filme zusammen mit ihrem Lieblingscharakter genießen.

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Karl May ist der Autor der berühmten Bücher, auf denen die Filme alle basieren. Er ließ die Geschichten von Winnetou durch die Augen von "Old Shatterhand" erzählen. May selbst kannte den Wilden Westen nur aus Büchern. Seine erste Winnetou-Geschichte wurde 1875 veröffentlicht.

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Neben den klassischen Filmen und Büchern rund um die beiden Blutsbrüder gibt es noch weitere Bühnenproduktionen, die auf diesen Geschichten basieren und auch eine Comedy-Verfilmung hat es dank Michael "Bully" Herbig gegeben.

In "Schuh des Manitu" wird die Geschichte des Apachen-Häuptlings ein wenig auf die Schippe genommen und er zählt heute zu einem der beliebtesten Filme Deutschlands.

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