
„Die verkaufen ihre Kinder“: Die Pahde-Schwestern kritisieren professionelle Tänzer bei „Let's Dance“ scharf
Kurz vor dem Start der neuen Staffel von Let's Dance sorgen zwei bekannte Gesichter der vergangenen Jahre für Gesprächsstoff. Die Zwillingsschwestern Valentina Pahde und Cheyenne Pahde blicken in ihrem Podcast „Planet Pahde“ auf ihre Erfahrungen bei der Tanzshow zurück – und finden dabei ungewöhnlich deutliche Worte. Vor allem einige der professionellen Tänzerinnen stehen im Zentrum ihrer Kritik.
Valentina Pahde nahm 2021 an der RTL-Show teil und belegte gemeinsam mit Profitänzer Valentin Lusin den zweiten Platz. Für viele Zuschauer war sie eine der Überraschungen der Staffel: ehrgeizig, diszipliniert, tänzerisch stark. Doch hinter den Kulissen, so beschreibt sie es nun rückblickend, habe sie die Atmosphäre nicht nur als inspirierend, sondern auch als extrem wettbewerbsorientiert erlebt.
„Es war schön, es war ne gute Zeit, aber es ist auch ein Haifischbecken“, sagt sie offen im Podcast. Besonders das Verhalten mancher Profitänzerinnen sei ihr aufgefallen. „Also die Tänzerinnen da, ich hab immer das Gefühl, die Tänzerinnen, die möchten unbedingt bekannt werden“, erklärt Valentina. Für sie sei deutlich spürbar gewesen, dass es nicht nur um den gemeinsamen Tanzauftritt gehe, sondern auch um persönliche Profilierung.
Die Bühne von „Let's Dance“ ist für prominente Kandidaten ein Karrieresprungbrett – das ist bekannt. Doch laut Valentina nutzen auch manche Profis die Sendung gezielt, um selbst stärker ins Rampenlicht zu rücken. Sie spricht bewusst allgemein und nennt keine Namen, dennoch bleibt ihre Botschaft klar: Der Ehrgeiz hinter den Kulissen könne bisweilen unangenehme Züge annehmen.
Schwester Cheyenne geht noch einen Schritt weiter. Sie greift Valentinas Beobachtung auf und formuliert sie noch drastischer: „Die möchten eigentlich die Stars sein“, sagt sie über einige der Profitänzerinnen. Und dann folgt der Satz, der inzwischen für besonders viel Aufsehen sorgt: „Ja, die tun alles dafür, ne, die verkaufen ihre Kinder.“
Eine überspitzte Formulierung – doch sie trifft einen Nerv. In sozialen Netzwerken wird die Aussage bereits heiß diskutiert. Meinten die Schwestern das wörtlich? Natürlich nicht. Vielmehr scheint es eine zugespitzte Metapher für den Eindruck zu sein, dass manche Beteiligte nahezu alles unterordnen, um im Showgeschäft voranzukommen. Dennoch: Der Tonfall ist scharf, und gerade in einem Format, das stark auf Teamarbeit basiert, wirken solche Aussagen wie ein kleiner Paukenschlag.
Valentina versucht im weiteren Gespräch, die Kritik einzuordnen. Sie betont ausdrücklich, dass nicht alle Profitänzerinnen und -tänzer so seien. „Es gibt ganz, ganz tolle“, stellt sie klar. Auch Cheyenne ergänzt: „Ja, super-liebe Männer und Frauen an Tänzern“, und unterstreicht damit, dass ihre Aussagen nicht pauschal verstanden werden sollen.
Besonders positiv hebt Valentina ihre eigene Erfahrung mit Valentin Lusin hervor. Mit ihm habe sie sich „super verstanden“, sie seien ein „sehr, sehr, sehr tolles Team gewesen“. Der Profitänzer, der bereits mehrfach im Finale stand, gilt als diszipliniert, fokussiert und respektvoll – Eigenschaften, die Valentina offenbar besonders schätzte.
Auch an ein spezielles Kompliment erinnert sie sich noch heute gern: „Das größte Kompliment vom Llambi war, dass Valentin und ich so zur Standard-Meisterschaft gehen könnten und tanzen könnten“, erzählt sie stolz und meint damit Juror Joachim Llambi, der für seine strengen Bewertungen bekannt ist. Für Valentina war das ein Ritterschlag – und ein Zeichen, dass ihr Einsatz sich gelohnt hat.
Tatsächlich ist „Let's Dance“ längst mehr als nur eine Unterhaltungsshow. Sie ist ein mediales Schaufenster, in dem Karrieren entstehen oder neuen Schwung bekommen können. Promis profitieren von Sympathiepunkten und neu gewonnener Fanbasis, Profitänzer wiederum von erhöhter Bekanntheit, Social-Media-Reichweite und neuen Projekten. Dass dabei Ehrgeiz im Spiel ist, überrascht kaum.
Die Aussagen der Pahde-Schwestern werfen jedoch eine spannende Frage auf: Wo endet gesunder Wettbewerb – und wo beginnt übertriebener Geltungsdrang? Gerade in einem Format, das stark von Harmonie, Teamgeist und gemeinsamer Performance lebt, ist das Gleichgewicht sensibel.
Ob die Kritik konkrete Reaktionen aus dem Kreis der Profis nach sich ziehen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Kurz vor dem Start der neuen Staffel ist die Aufmerksamkeit für „Let's Dance“ größer denn je. Und vielleicht zeigt diese Debatte vor allem eines – dass hinter Glitzer, Pailletten und Standing Ovations auch ein knallhartes Business steckt, in dem nicht nur die Prominenten um ihren Platz im Rampenlicht kämpfen.
Wie bereits berichtet:
Die Vorfreude auf die neue Staffel von „Let’s Dance“ war spürbar, die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, erste Trainingsstunden standen an. Für viele Fans gehört der Blick auf das Profi-Ensemble längst genauso zum Ritual wie die Bekanntgabe der prominenten Kandidatinnen und Kandidaten. Doch kurz vor dem Start sorgt eine unerwartete Nachricht für Ernüchterung.
Ein Profitänzer wird in diesem Jahr nicht aufs Parkett zurückkehren – obwohl er fest eingeplant war.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Instagram/letsdance
Wie der offizielle Instagram-Account der Show bestätigt, muss Mika Tatarkin seine Teilnahme kurzfristig absagen. Der 29-Jährige hat sich einen Anriss am Bizepsanker zugezogen und fällt damit für die gesamte Staffel aus.

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Für den hessischen Landesmeister im Lateintanz bedeutet das: Statt Glanzmomenten im Scheinwerferlicht stehen nun Arzttermine und Rehabilitation auf dem Programm.

Nutzer-Kommentar | Quelle: Instagram/letsdance
Für Tatarkin ist die Absage besonders bitter. 2024 hatte er an der Seite von Komikerin Maria Clara Groppler sein Debüt bei „Let’s Dance“ gefeiert, musste sich jedoch bereits in der ersten Folge verabschieden.
Die neue Staffel sollte seine zweite Chance werden – ein Neuanfang mit der Aussicht, sein Können länger unter Beweis zu stellen. Umso größer war die Erwartungshaltung, sowohl bei ihm selbst als auch bei den Zuschauern.
Ganz losgelöst vom Format bleibt er dennoch nicht. Seine Turnierpartnerin Victoria Sauerwald gehört in diesem Jahr erstmals zum Profi-Cast der Show. Auch privat sind die beiden ein Paar – eine zusätzliche emotionale Komponente in einer ohnehin besonderen Situation.
Die entstandene Lücke im Ensemble wird nun von einem bekannten Gesicht geschlossen. Alexandru Ionel, seit 2021 Teil der Profi-Riege, springt kurzfristig ein. Der 31-Jährige, der neben seiner Tanzkarriere auch als Zahnarzt tätig ist, hatte ursprünglich angekündigt, in dieser Staffel pausieren zu wollen. Ende Januar schrieb er auf Instagram: „Manchmal bedeutet Nicht-dabei-Sein auch Zeit, andere Dinge zu vollenden“. Nun kommt alles anders.
Ionel erreichte 2025 mit Stuntfrau Marie Mouroum den fünften Platz und zählt damit zu den erfahrenen Kräften im Team. Seine Rückkehr erfolgt früher als geplant – und unter besonderen Umständen. Für die Produktion bedeutet sein Einspringen Stabilität, für die Fans eine vertraute Konstante.
In den sozialen Netzwerken zeigt sich ein gemischtes Stimmungsbild. Viele äußern Mitgefühl für Mika Tatarkin und wünschen ihm eine rasche Genesung. Gleichzeitig überwiegt bei zahlreichen Kommentierenden die Freude darüber, dass Alexandru Ionel nun doch wieder mit dabei ist. Der Wechsel sorgt für Gesprächsstoff – und erhöht die Spannung vor der Kennenlernshow, in der die Promis erstmals ihren Tanzpartnern begegnen.
Eine zusätzliche Dynamik erhält die Staffel durch eine familiäre Konstellation: Auch Ionels Ehefrau Patricija ist erneut Teil des Profi-Ensembles. Damit kommt es auf dem Parkett zu einem besonderen Duell – nicht nur zwischen Prominenten, sondern auch innerhalb einer Ehe.
Für Mika Tatarkin bleibt vorerst nur die Zuschauerrolle. Die Hoffnung auf eine Rückkehr in einer künftigen Staffel ist jedoch greifbar – sowohl bei ihm selbst als auch bei seinen Unterstützern. Verletzungen gehören im Tanzsport zum Risiko, doch sie kommen selten zu einem günstigen Zeitpunkt.
Wenn sich nun der Vorhang für die neue Staffel hebt, wird ein Name fehlen. Gleichzeitig steht ein anderer wieder im Rampenlicht – ungeplant, aber bereit. „Let’s Dance“ beginnt damit schon vor der ersten Show mit einer unerwarteten Wendung.
Diese Änderung im Cast von Let's Dance ist jedoch nicht die Einzige. Erst kürzlich berichteten wir von anderen Änderungen im Bezug auf die Profi-Tänzer:
Der Start der neuen „Let’s Dance“-Staffel rückt näher, doch schon vor der ersten Tanzrunde sorgt die Profi-Liste für gemischte Gefühle bei den Fans. Denn während sich einige bekannte Gesichter erneut auf dem Parkett zeigen, müssen Zuschauer diesmal auf mehrere langjährige Lieblinge verzichten.
Die Ankündigung hat viele überrascht – und wirft Fragen auf, warum ausgerechnet etablierte Stars der Show 2026 nicht dabei sind.

Nutzer äußert seine Meinung zum Cast der Tänzer | Quelle: Instagram/letsdance
RTL hat inzwischen bestätigt, welche Profitänzerinnen und Profitänzer in der 19. Staffel antreten werden. Namen wie Massimo Sinató oder Ekaterina Leonova stehen weiterhin für Konstanz und Verlässlichkeit. Gleichzeitig wird deutlich: Die Show befindet sich im Wandel. Neben einem Neuzugang fehlen gleich mehrere vertraute Persönlichkeiten, deren Abwesenheit spürbar ist.

Nutzer äußert seine Meinung zum Cast der Tänzer | Quelle: Instagram/letsdance
Besonders emotional ist das Aus von Christina Hänni. Seit 2017 war sie fester Bestandteil von „Let’s Dance“ und prägte zahlreiche Staffeln mit ihrer Präsenz, Disziplin und Nähe zum Publikum.
Um Spekulationen vorzubeugen, wandte sich die 35-Jährige selbst an ihre Community. In einem offenen Video stellte sie klar: „Nein, ich bin nicht schwanger. Nein, ich bin nicht in Elternzeit. Und ja, ich bin wirklich traurig darüber.“
Warum sie in dieser Staffel nicht tanzt, ließ sie bewusst offen. Stattdessen sprach sie davon, aktuell keinen konkreten Plan für die nächsten Schritte zu haben. Für viele Fans ist ihr Fehlen ein herber Verlust, denn Christina Hänni galt über Jahre als feste Größe im Ensemble – sowohl tänzerisch als auch menschlich.
Auch Isabel Edvardsson wird in der kommenden Staffel nicht zurückkehren. Die zweifache Siegerin und dreifache Mutter hatte bereits 2023 pausiert und sich nun erneut gegen eine Teilnahme entschieden.
In einem persönlichen Statement machte sie deutlich, dass diese Entscheidung wohlüberlegt war. „Aber es ist noch nicht so weit! Um mich kurzzufassen: Die Kinder“, erklärte sie und rückte damit ihre Familie klar in den Mittelpunkt.
Isabel betonte, dass es ihr gesundheitlich gut gehe und sie sich fit fühle. Doch „Let’s Dance“ verlange volle Hingabe – körperlich wie mental. Diese hundert Prozent könne sie im Moment nicht garantieren. Der Show bleibt sie dennoch verbunden und kündigte an, Kolleginnen und Kollegen weiterhin zu unterstützen und bei einzelnen Drehs präsent zu sein.
Neben den beiden Tänzerinnen fehlen auch einige männliche Profis. Alexandru Ionel hat seine aktive Tanzkarriere offiziell beendet, Sergiu Maruster ist ebenfalls nicht Teil des neuen Aufgebots, ohne dass dafür ein Grund genannt wurde. Auch Renata Lusin setzt aus – ihre zweite Schwangerschaft hatte diese Entscheidung bereits absehbar gemacht.
Für frischen Wind sorgt dagegen Neuzugang Victoria „Vika“ Sauerwald. Die 24-Jährige sieht ihre Teilnahme als große Chance und bringt neue Energie ins Ensemble. Gemeinsam mit bekannten Profis wie Kathrin Menzinger, Malika Dzumaev, Valentin Lusin oder Zsolt Sándor Cseke bildet sie das diesjährige Team.
Fans der Sendung sehen die Änderungen und das Fehlen einiger Publikumslieblinge mit gemischten Gefühlen:

Nutzer äußert seine Meinung zum Cast der Tänzer | Quelle: Instagram/letsdance

Nutzer äußert seine Meinung zum Cast der Tänzer | Quelle: Instagram/letsdance
Die neue Staffel von „Let’s Dance“ startet am 27. Februar. Auch wenn einige Lieblinge fehlen, verspricht das neue Aufgebot spannende Konstellationen – und zeigt, dass sich hinter den Kulissen oft sehr persönliche Gründe verbergen, wenn bekannte Stars eine Pause einlegen.
