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28. Januar 2021

Romy Schneiders Tochter Sarah will sie vergessen: "Alle wollen an sie denken, nur ich nicht"

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Die Filmlegende Romy Schneider starb unerwartet vor 39 Jahren, als ihre Tochter Sarah gerade 5 Jahre alt war. Sarah Biasini drückte ihre tiefsten Gefühle in ihrem neuesten Buch aus, in dem sie erklärte, warum sie ihre Mutter vergessen will.

Die Schauspielerin Sarah Biasini war erst fünf Jahre alt, als sie die wahrscheinlich schlimmste Tragödie ihres Lebens erlitt. Ihre Mutter Romy Schneider, die beliebte Filmikone, starb im Jahr 1982 an Herzversagen.

Sarah Biasini posiert vor der Eröffnung des Louis Vuitton Maison am 23. April 2013 in München. | Quelle: Getty Images

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Zu dieser Zeit war das kleine Mädchen nicht in der Lage, die Situation vollständig zu verstehen, aber jetzt scheint die 43-Jährige bereit zu sein, den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten.

In ihrem neuen Buch “La beauté du ciel” hat die Schauspielerin ihre Gefühle ausführlich beschrieben. Vor allem ist eine Aussage sehr herzzerreißend: “Niemand will meine Mutter vergessen, außer mir”. Obwohl Sarah hinzufügt, dass ihre Mutter unvergesslich war, warum will sie ihre eigene Mutter vergessen?

Romy Schneider anlässlich ihres 40. Geburtstages | Quelle: Getty Images

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Ihre Gedanken sind völlig widersprüchlich, als sie weiter erklärt:

“Alle wollen an sie denken, nur ich nicht. Niemand würde mehr weinen als ich, wenn ich beginne, an sie zu denken.”

Egal wie hart die Aussagen klingen, sie sind eigentlich nicht gemeint. Die Tochter mit gebrochenem Herzen vermisst eher ihre Mutter als die beliebte “Sissi”-Schauspielerin.

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“Die Schauspielerin interessiert mich nicht. Mich interessiert nur meine Mutter. Sie Mutter zu nennen, ist das Schönste auf der ganzen Welt,” erzählte sie.

Es war schwierig für Sarah, in einer Welt aufzuwachsen, in der ihre Mutter eine renommierte Schauspielerin war. Romy Schneider war allgegenwärtig, aber ironischerweise für ihre eigene Tochter nicht leicht erreichbar. Sarah schreibt weiter in das Buch:

“Wie oft habe ich mit ‚nein‘ geantwortet, wenn ich auf der Straße von Leuten (...) gefragt wurde, ob ich ihre Tochter sei. Ich wollte Frieden!” 

Sarah ist jetzt genauso alt, wie ihre Mutter, als sie starb. Nach langer Wartezeit wurde ihr Kinderwunsch erfüllt und sie wurde vor zwei Jahren mit einer Tochter gesegnet. Überraschenderweise wurde drei Wochen bevor sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr, das Grab ihrer Mutter geschändet.

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Die Wiederherrichtung des Grabes gab Sarah eine weitere Gelegenheit, sich als Erwachsene von ihrer Mutter zu verabschieden und Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen. 

Sein Vater Daniel Biasini ist froh zu sehen, wie das Schreiben über ihr Innerstes sie freier und glücklicher im Leben gemacht hat. 

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