Tierarzt isst im Zwinger der geretteten Hündin, um sie zu trösten

M. Zimmermann
26. Juni 2020
06:00
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Die Geschichte eines völlig verängstigten Hundes hat einenTierarzt dazu bewogen, sein Bestes zu versuchen, um dem Tier zu helfen und ihm eine zweite Chance im Leben zu geben.

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Sie wollte ihr Essen nicht anrühren. Graycie saß lediglich in einer Ecke ihres Zwinger und zitterte vor Angst. Der Tierarzt konnte sich das Elend nicht mit ansehen und beschloss, etwas zu tun. Er setzte sich zu der völlig verängstigten Hündin in den Zwinger und aß selbst aus einer Schüssel.

Graycie und Dr. Mathis im Zwinger | Quelle: YouTube/TheDodo

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DR. MATHIS BLIEB GEDULDIG

Er bewies unendliche Geduld und begann, Graycie von Hand zu füttern. Brocken um Brocken nahm sie ihm behutsam aus den Fingern, ehe ein Wunder geschah! Sie begann, selbstständig zu fressen! Passanten hatten die Hündin abgemagert und völlig verängstigt auf der Straße gefunden.

Sie war sehr krank und hatte große Angst vor Menschen. Es war klar, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht haben musste. Es dauerte drei Tage, bis man große Fortschritte sah. Die Hündin begann, selbstbewusster zu werden, und eigenständig zu essen-auch außerhalb ihres Zwingers.

GRAYCIE GING ES VON TAG ZU TAG BESSER

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Dank der unendlichen Geduld des Tierarztes ging es der Hündin schon wesentlich besser. Ihr Appetit wuchs und sie nahm gut zu. Von Tag zu Tag wurde sie mutiger. Dann fing sie sogar an, ausgelassen mit anderen Hunden zu spielen.

Dr. Mathis hatte eigentlich vorgehabt, Graycie eine liebevolle Familie zu suchen, sobald es ihr besser ging.

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Doch er verliebte sich so sehr in diese Liebe von blühenden, dass er sie unmöglich gehen lassen konnte. Er sagte:

"Sie ist sehr zufrieden damit, ein Büro und zu sein."

Die beiden sind ein Herz und eine Seele geworden. Und jedes Jahr feiert der Dr. Mathis den Tag, an dem Graycie gerettet wurde.

Graycie und Dr. Mathis feiern ihr Jubiläum | Quelle: YouTube/TheDodo

Graycies Geschichte ist kein Einzelfall. Auch der blinde Hund in dieser Geschichte fand seine Familie fürs Leben, nachdem er sechs Jahre im Tierheim verbracht hatte.

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