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Kilian Kerner | Quelle: Getty Images
Kilian Kerner | Quelle: Getty Images

Kilian Kerner teilt ein blasses Krankenhausfoto mit einem „ehrlichen“ Beitrag über seinen Gesundheitszustand

Edita Mesic
06. Feb. 2026
14:03

Sorge um den Berliner Star-Designer: Kilian Kerner hat sich mit einem ungewöhnlich persönlichen und schonungslos offenen Instagram-Posting aus dem Krankenhaus gemeldet. Das Bild zeigt ihn blass im Klinikhemd, sichtbar geschwächt – dazu Worte, die viele Fans tief berührt haben.

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Schon die ersten Zeilen seines Beitrags machen deutlich, wie ernst die Situation war. Der 46-Jährige meldet sich bei Instagram und kündigt damit einen der intimsten Einblicke an, die er seiner Community je gegeben hat.

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„Ich werde jetzt sehr ehrlich zu euch sein“, fängt er an. Hintergrund seines Krankenhausaufenthalts ist ein schwerer Bandscheibenvorfall, der schließlich operiert werden musste. Immerhin: Die Operation verlief grundsätzlich erfolgreich.

„Die OP gestern Morgen hat ihr Ziel erreicht. Die Schmerzen sind weg. Was eine Befreiung“, berichtet Kerner erleichtert. Dennoch sei der Weg zurück zur vollen Kraft noch lang. Sein Bein sei weiterhin geschwächt, teilweise taub – Folgen des massiven Nervendrucks.

Wie dramatisch die Lage zwischenzeitlich war, schildert er ebenfalls offen. Während und nach dem Eingriff sei es zu Komplikationen gekommen: Seine Atmung sei zu schwach gewesen, er habe zeitweise zusätzlichen Sauerstoff benötigt. Die Ärzte hätten die Situation jedoch stabilisieren können.

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Besonders eindrücklich ist der Abschnitt, in dem Kerner die körperliche und seelische Erschöpfung der vergangenen Wochen beschreibt. Der Bandscheibenvorfall sei nicht plötzlich, sondern nach einer Phase extremer Belastung eskaliert:

„Daher diese heftigen Schmerzen. Die letzten 12 Tage haben zu viel von mir abverlangt. Ich bin körperlich, geistig & seelisch gerade komplett am Ende meiner Kraft. Ich bin viel zu weit über meine Grenzen gegangen. Ich habe gehandelt wie ein Roboter. Jetzt bin ich leer. Kaputt. Aber wir arbeiten daran. Mit Ärzten, Physios & einer Therapeutin.“

Die Worte zeigen: Es ging nicht nur um eine körperliche Krise, sondern um einen totalen Zusammenbruch auf mehreren Ebenen. Kerner spricht offen über Angst, Kontrollverlust und Momente tiefer Hilflosigkeit.

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Besonders schockierend wirkt seine Schilderung der dramatischen Stunden vor der Einlieferung ins Krankenhaus. Aufgrund der akuten Schmerzen sei er zeitweise bewegungsunfähig gewesen. In seinem Posting beschreibt er eine Szene, die kaum vorstellbar erscheint. Er schreibt:

Die Schmerzen, die Belastung haben Spuren hinterlassen. Es gab Situationen, in denen ich solche Ängste hatte. In denen ich völlig hilflos & ausgeliefert war. Einen Tag nach der Show, als ich mich gar nicht mehr bewegen konnte & 14 Männer in meinem Schlafzimmer standen."

Ich wurde ins Delirium versetzt, betäubt damit 8 Leute mich in einen Sack gewickelt, die Treppen meines Hauses runter tragen konnten, damit man mich ins Krankenhaus fahren konnte. Im Hotel, als ich aus Verzweiflung & Schmerzen nur noch schreien konnte", fügt er hinzu.

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Einen Tag nach einer Show habe er sich nicht mehr bewegen können, 14 Männer hätten sich in seinem Schlafzimmer befunden. Unter Sedierung sei er transportfähig gemacht worden, damit mehrere Helfer ihn – in Tücher gehüllt – die Treppen hinuntertragen konnten, um ihn ins Krankenhaus zu bringen.

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Auch danach sei der Leidensweg nicht vorbei gewesen. In einem Hotelzimmer habe er „aus Verzweiflung & Schmerzen nur noch schreien“ können. Der Rücken musste medizinisch betäubt werden, damit er berufliche Verpflichtungen überhaupt noch erfüllen konnte. Heute, nach der Operation, beschreibt er seinen Zustand so: „Ich fühle mich so ausgelaugt, erschöpft & unfassbar leer.“ Worte, die zeigen, wie tief ihn die Erfahrung getroffen hat.

Trotz allem blickt Kerner vorsichtig nach vorn. Er arbeite aktiv an seiner Genesung, ziehe sich nun bewusst zurück, um zu regenerieren. Physiotherapie, medizinische Betreuung und therapeutische Begleitung seien Teil seines Heilungsprozesses. Auch beruflich will er – sobald möglich – wieder angreifen. Projekte stehen bereits in Aussicht, darunter neue TV-Auftritte und internationale Termine. Besonders ein Ziel motiviert ihn: Paris.

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Die große Anteilnahme unter seinem Posting zeigt, wie vernetzt der Designer in der Branche ist. Prominente wie Jimi Blue Ochsenknecht oder Patrice Aminati schickten Genesungswünsche – ebenso unzählige Fans.

Kilian Kerner zählt seit Jahren zu den prägenden Gesichtern der deutschen Modeszene. Nach einem Schauspielstudium gründete er 2004 sein eigenes Label. Seine Kollektionen wurden international präsentiert – von New York über Paris bis Los Angeles. Spätestens seit seinem festen Engagement bei „Germany’s Next Topmodel“ ist er auch einem breiten TV-Publikum bekannt.

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Mit seinen Marken „Kilian Kerner Berlin“ und „Kilian Kerner Senses“ vertreibt er Mode inzwischen in zahlreichen Ländern. Seine Entwürfe werden von internationalen Stars getragen, darunter Heidi Klum oder Jennifer Lopez. 2025 wurde er in Wien als „International Designer of the Year“ ausgezeichnet.

Neben Mode engagiert sich Kerner auch sozial, unterstützt unter anderem Kinderhilfs- und Krebsforschungsprojekte – ein Aspekt seiner Persönlichkeit, der in der Öffentlichkeit oft weniger sichtbar ist. Umso bewegender wirkt nun sein Krankenhaus-Posting: Ein Designer, der sonst Stärke, Ästhetik und Kontrolle inszeniert, zeigt sich verletzlich wie nie zuvor. Seine Botschaft endet dennoch hoffnungsvoll: Er werde sich ausruhen, Kraft sammeln – und zurückkommen.

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