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Sarah Connor | Quelle: instagram/sarahconnor
Sarah Connor | Quelle: instagram/sarahconnor

„Es ist kalt und dunkel“: Sarah Connor sendet aus ihrer Berliner Heimat eine harsche Botschaft an Politiker

Maren Z.
05. Jan. 2026
18:34

Sarah Connor meldete sich auf Social Media bei ihren Followern und machte auf eine Krisensituation aufmerksam, die gerade in Berlin herrscht und zehntausende Haushalte betrifft.

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Was für viele Berlinerinnen und Berliner zunächst wie ein technisches Problem klang, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einer ernsten Belastungsprobe.

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In mehreren südlichen Bezirken der Hauptstadt fiel am Samstag großflächig der Strom aus. Wohnungen wurden dunkel, Heizungen kalt, Kommunikation brach stellenweise vollständig ab.

Mitten in dieser Situation meldete sich eine prominente Stimme zu Wort – und stellte Fragen, die viele Betroffene umtrieben.

Sarah Connor war zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Familie direkt betroffen. Die Sängerin, die sonst eher weniger private Momente teilt, zeigte sich in sozialen Netzwerken ungewöhnlich direkt.

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Aus ihrem Zuhause heraus dokumentierte sie, wie schnell ein Alltag ins Wanken geraten kann, wenn Strom, Internet und Telefon plötzlich fehlen. Noch versuchte sie, die Lage mit Humor zu nehmen, doch zwischen den Zeilen wurde früh klar: Hier geht es um mehr als einen kurzfristigen Ärger.

In einem Video war die Musikerin nur schemenhaft zu erkennen, ausgestattet mit einer Kopflampe. Die Bilder wirkten improvisiert, fast surreal. Sie schilderte, dass ihre Familie in Jacken durch das Haus lief, weil weder Licht noch Wärme verfügbar waren.

Besonders beunruhigend sei gewesen, wie schlecht man auf ein solches Szenario vorbereitet sei – trotz moderner Großstadt und vermeintlicher Sicherheit. „Es ist kalt und dunkel“, sagte Connor und brachte damit die Situation vieler Haushalte auf den Punkt.

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Die Sängerin machte deutlich, dass der Ausfall nicht nur Komfort betrifft. Ohne Strom funktionierten weder Internet noch Telefon, selbst Mobilfunkempfang sei zeitweise ausgefallen. Erst Stunden später konnte sie ihre Aufnahmen überhaupt veröffentlichen.

In dieser Phase wurde ihr bewusst, wie abhängig der Alltag von funktionierender Infrastruktur ist – und wie verletzlich selbst eine Metropole wie Berlin sein kann.

Schließlich entschied sich die Familie, ihr Zuhause zu verlassen. Der Weg führte in ein Hotel, wo zumindest Wärme und Licht garantiert waren. Doch genau dieser Schritt brachte Sarah Connor ins Nachdenken.

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Nicht jeder Mensch habe diese Möglichkeit, betonte sie. Während sie mit ihren Kindern und Haustieren kurzfristig ausweichen konnte, blieben zehntausende andere in kalten Wohnungen zurück – darunter ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

An diesem Punkt richtete sich ihr Blick klar in Richtung Politik. Connor stellte öffentlich die Frage, wie gut Deutschland auf solche Ausnahmesituationen vorbereitet ist. „Hat irgendjemand einen Plan?“, fragte sie und sprach damit vielen Betroffenen aus der Seele.

Zwar handele es sich nicht um einen großflächigen Anschlag oder eine landesweite Krise, doch bereits der Ausfall in einigen Bezirken zeige, wie schnell Systeme an ihre Grenzen geraten.

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Besonders kritisch sah sie die fehlenden Notfalllösungen für Privathaushalte. Während Behörden Notanlaufstellen einrichteten, blieb unklar, wie schnell und effektiv Hilfe wirklich ankommt.

Notstromaggregate, alternative Wärmequellen oder strukturierte Kommunikationswege seien aus ihrer Sicht Themen, die dringend überdacht werden müssten. Die Sängerin machte dabei keinen Hehl daraus, dass sie diese Fragen nicht nur als Prominente, sondern als Mutter von vier Kindern stellt.

Ihre Worte klangen nach, weil sie nicht anklagend, sondern nachdenklich formuliert waren. Berlin, so ihr Eindruck, sei ein „verwundbares Plätzchen“. Der Stromausfall habe ihr vor Augen geführt, wie dünn die Schicht aus Sicherheit sein kann, auf die sich viele verlassen. Erst wenn das Licht ausgeht, werde sichtbar, wie schnell Normalität verschwindet.

Während die Reparaturarbeiten laut Behörden noch mehrere Tage andauern sollten, blieb bei vielen die Hoffnung, dass aus dieser Situation Lehren gezogen werden.

Sarah Connors Botschaft war klar: Es braucht nicht erst eine große Katastrophe, um über Vorsorge, Verantwortung und funktionierende Notfallpläne zu sprechen.

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