
“Hast du einen Neuen?”: Patrice Aminati beantwortet die Frage ihres Ex-Mannes
Nach der Trennung von Daniel Aminati steht Patrice Aminati weiterhin im Fokus. In den vergangenen Wochen hat sie sich mehrfach zu den Gründen des Ehe-Aus, zu ihrem Alltag mit Krebs und zu Gerüchten rund um einen „Neuen“ geäußert.
Mitte Dezember wurde es öffentlich: Patrice und Daniel Aminati sind bereits seit dem 23. September getrennt sind. Nach außen kam die Nachricht für viele überraschend, auch weil das Paar zuvor lange als Einheit aufgetreten war. Seit Sommer 2019 waren sie zusammen, im April 2022 heirateten sie, ihre Tochter Charly kam im August 2022 zur Welt.
In der Rückschau betont Patrice, die Beziehung sei nicht plötzlich zerbrochen, sondern schon länger belastet gewesen. Sie beschreibt, dass sie und Daniel im Alltag wiederholt an grundlegenden Unterschieden gescheitert seien. Selbst der Versuch, mithilfe von Mediatoren, Psychologen und Therapeuten eine gemeinsame Sprache und gemeinsame Routinen zu finden, habe demnach keine dauerhafte Lösung gebracht.
Rückblickend fasste sie diese Entwicklung mit sehr persönlichen Worten zusammen:
„Was mit Hoffnung auf die 'Ewigkeit' begann, ist gescheitert. Ich habe so sehr geliebt, dass ich glaubte, die Liebe würde eine Brücke zwischen den Unterschieden schlagen können. Liebe vermag vieles, aber nicht alles.“
Ein zentraler Aspekt war hier ihre schwere Erkrankung: Patrice leidet an Hautkrebs im Endstadium, ihr Alltag wird stark von dessen Einschränkungen und der medizinischen Behandlung geprägt.
Daniel Aminati verwies in seinen öffentlichen Aussagen immer wieder auf die Folgen der kräftezehrenden Therapien, starken Medikationen und die psychische Belastung durch die Krankheit, die die Beziehung zusätzlich belastet hätten. Patrice wiederum macht klar, dass die Krise nicht erst mit der Diagnose begonnen habe und widerspricht dem von ihm gezeichneten Bild einer durchweg harmonischen Beziehung.
Besonders sichtbar wurde dieser Gegensatz, als Patrice auf Aussagen reagierte, in denen Daniel die Ehe rückblickend als liebevoll, respektvoll und harmonisch beschrieben hatte. Diese Darstellung wollte sie so nicht stehen lassen und widersprach ihr öffentlich.
„Das ist seine Idealvorstellung von einer Beziehung, die so, leider, nicht stattgefunden hat“, erklärte sie und machte damit deutlich, wie unterschiedlich beide die gemeinsame Zeit erlebt haben.
Patrice sprach auch darüber, warum sie die Trennung letztlich als unausweichlich empfand. Der Druck sei über lange Zeit zu groß gewesen, der Alltag von wiederkehrenden Konflikten geprägt. In diesem Zusammenhang sagte sie offen: „Ich musste lernen, meine wenigen Kräfte gezielt einzusetzen.“
Gerade ihre Erkrankung habe ihre Sicht auf vieles verändert. Fragen von Partnerschaft seien zunehmend hinter existenziellere Themen zurückgetreten, etwa das Funktionieren im Alltag und das eigene Durchhalten. Für sie sei es entscheidend geworden, Stabilität für sich selbst und für ihre Tochter zu schaffen – auch wenn das bedeutete, klare Grenzen zu ziehen.
Nach der öffentlichen Trennung ebbte die Diskussion um die Aminatis dennoch nicht ab. Vor allem Daniels ausführliche Schilderungen in den sozialen Netzwerken über Therapien, Medikamente und Ängste sorgten für Aufmerksamkeit und Kritik. Als Teile dieser Beiträge später verändert wurden, verstärkte das die Debatte zusätzlich, während Patrice selbst betonte, sich bewusst zurückzunehmen und nicht auf jeden öffentlichen Impuls zu reagieren.
In ihren eigenen Wortmeldungen ging es zuletzt weniger um Vorwürfe oder Rechtfertigungen. Stattdessen schilderte sie, wie sie versucht, sich nach dem Beziehungsende neu zu ordnen und einen stabilen Alltag für sich und ihre Tochter Charly aufzubauen.
Dabei berichtete sie auch von ihrem neuen Zuhause und sagte:
„Jeden Tag fühle ich mich etwas mehr bei mir selbst angekommen. Die Kleine und ich haben uns in den letzten vier Wochen in unserer kleinen 'Mädchen-Wohnung' eingerichtet und ein Zuhause geschaffen.“
Auch Gerüchte über einen möglichen neuen Partner griff sie dabei direkt auf – und wies sie entschieden zurück.
Besonders viel Resonanz fand eine Situation, die Patrice selbst beschrieb. Ihr ehemaliger Partner habe sie gefragt: „Hast Du einen Neuen?“ Ihre Antwort, erzählt sie, sei nüchtern und zugleich vielsagend ausgefallen: „Meinst du meine behandelnde Ärztin, die ich fast täglich aufsuchen muss?“
Derzeit gebe es viele Baustellen in ihrem Leben, von denen zwei ihr ihre ganze Kraft abverlangten – ihr Körper und ihre Gesundheit. Im Moment richtet Patrice Aminati ihren Blick also nicht nach vorn auf neue Beziehungen, sondern eher nach innen. Zwischen medizinischen Terminen, Muttersein und dem Wunsch nach Normalität konzentriert sie sich offensichtlich darauf, Kraft zu sammeln und ihren Alltag wieder auf stabile Füße zu stellen.
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