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Ehemann liegt den ganzen Tag auf der Couch und ignoriert die Hilferufe seiner Frau, bis ein Krankenwagen sie abholt - Story des Tages

Maren Zimmermann
12. März 2022
18:00
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Ein arbeitsloser Mann mit einer erfolgreichen Frau verbringt seine ganze Zeit mit Faulenzen und weigert sich, Hausarbeit zu machen, wenn er dafür nicht bezahlt wird, bis zu dem Tag, an dem sie schwer krank wird.

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Richard Franklin war wütend auf die Welt. Er war ein erfolgreicher Reiseveranstalter gewesen, aber mit dem Ausbruch der COVID-Pandemie war sein Geschäft bankrott gegangen. Jetzt lag Richard den ganzen Tag auf seiner Couch, spielte Videospiele, trank Bier und aß Chips.

Zu Richards Glück hatte seine Frau Sharon, eine Softwareentwicklerin, mehr Arbeit als je zuvor und es war ihr zu verdanken, dass sie ihr Haus nicht verloren hatten und bequem leben konnten. Leider war Sharon überarbeitet und bekam keine Hilfe von Richard...

Sie bat Richard um Hilfe und bekam einen leeren Blick zurück. "Hilfe? Wie?", fragte Richard. "Ich habe keine Ahnung von Software!"

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"Ich meine nicht die Hilfe bei der Software, Richard!", rief Sharon aus, "Ich meine Hilfe im Haushalt! Du könntest den Müll rausbringen, staubsaugen, Staub wischen..."

Richard blähte seine Brust auf. "Jetzt, wo ich arbeitslos bin, machst du mich also zur Putzfrau? In dem Fall musst du mich bezahlen!"

Die Menschen, die ihr Bestes für dich tun, verdienen dein Bestes.

"Dich bezahlen?", keuchte Sharon. "Für die Dinge, die ich unentgeltlich für DICH tue?"

Sharon arbeitete rund um die Uhr, um die Familie zu unterstützen. | Quelle: Unsplash

Sharon arbeitete rund um die Uhr, um die Familie zu unterstützen. | Quelle: Unsplash

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"Ja", sagte Richard arrogant, "fünfzehn Euro pro Stunde sind fair, finde ich!" Sharon sah ihren Mann mit Tränen in den Augen an, schüttelte den Kopf und ging zurück in ihr kleines Arbeitszimmer.

Richard lehnte sich auf dem Sofa zurück und kratzte sich den Bauch. Verdammt, er würde nicht umsonst arbeiten! Seine Mutter hatte ihn gewarnt, als er Sharon heiratete, dass sie zu den Frauen gehörte, die ihren Mann kontrollieren und ihn zu ihrem Sklaven machen wollten.

Richard war niemandes Sklave. Wenn Sharon Hausarbeit von ihm wollte, sollte sie besser bezahlen! Natürlich kam Richard nie in den Sinn, dass seine Frau sich bei der Arbeit zu Tode schuftete, um ihn zu unterstützen, und dass es seine Pflicht war, ihr unter die Arme zu greifen!

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Nix da! Richard hatte das Gefühl, dass die Welt ungerecht zu ihm war, und dass Sharon sich um ihn kümmerte, um die Waage der Gerechtigkeit auszugleichen. Eines Tages verkündete sein bester Freund, dass er (wieder einmal) heiraten würde und der Junggesellenabschied in Hamburg stattfand...

Sharon hat Richard gebeten, ihr bei der Hausarbeit zu helfen. | Quelle: Unsplash

Sharon hat Richard gebeten, ihr bei der Hausarbeit zu helfen. | Quelle: Unsplash

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Als Sharon an diesem Abend nach Hause kam, stand Richard tatsächlich von seiner Couch auf, um sie zu begrüßen. "Sharon", sagte Richard. "David heiratet und die Jungs fahren nächste Woche zum Junggesellenabschied nach Hamburg. Ich werde zweitausend Euro für die Reise brauchen."

Sharon warf ihrem Mann einen langen, traurigen Blick zu, dann schüttelte sie den Kopf. "Es tut mir leid, Richard, das ist einfach nicht möglich. Da du dich geweigert hast, mir zu helfen, habe ich einen Reinigungsdienst beauftragt und ich brauche das zusätzliche Geld."

Richard fing an, Sharon anzuschreien und beschuldigte sie, geizig und undankbar zu sein und ihrer Familie das Geld aus der Tasche zu ziehen, um es Fremden zu geben... Es war eine schöne Tirade, aber Sharon blieb stehen und sah ihn einfach nur an.

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Richard hat Sharon um Geld gebeten, um nach Hamburg zu fahren. | Quelle: Unsplash

Richard hat Sharon um Geld gebeten, um nach Hamburg zu fahren. | Quelle: Unsplash

"Bist du fertig?", fragte sie leise. "Wenn dem so ist, gehe ich jetzt ins Bett. Mach dir dein eigenes Abendessen."

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Richard lehnte sich auf seiner Couch zurück und war wütend. Sharon war viel zu hochnäsig, genau wie seine Mama ihn gewarnt hatte, aber er würde es ihr schon zeigen! Er wollte nach Hamburg fahren und sie konnte ihn nicht aufhalten.

In diesem Moment fiel Richards Blick auf Sharons wertvollsten Besitz, eine wunderschöne Art-Déco-Vase von Lalique aus klarem Kristall, die allmählich zu einem blassen Meeresgrün erstarrte, wie eine gefrorene Welle.

Richard sprang auf und recherchierte im Internet, wo er herausfand, dass Sharons Vase mindestens dreitausend Euro wert war - mehr als genug für die Reise nach Hamburg.

Richard schrie Sharon an und beschuldigte sie, geizig und undankbar zu sein. | Quelle: Unsplash

Richard schrie Sharon an und beschuldigte sie, geizig und undankbar zu sein. | Quelle: Unsplash

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Als Sharon am nächsten Tag nach Hause kam, lag Richard auf seiner Couch, blickte auf und begrüßte sie mit einem verschmitzten, unangenehmen Lächeln. "Hey, Babe!", sagte er. "Wie war dein Tag?"

"Er war toll, Babe", sagte Sharon. "Wie war dein Tag?"

Richards Lächeln verbreiterte sich zu einem hämischen Grinsen. "Gewinnbringend!", sagte er.

Sharon lächelte zurück, dann runzelte sie die Stirn. "Irgendetwas ist anders!", rief sie aus. "Was hat sich verändert?" Dann fiel ihr Blick auf den Sockel, auf dem die schöne Vase ihrer Großmutter gestanden hatte, und sie wurde bleich.

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Richard sah die wertvolle Vase, die Sharon von ihrer Großmutter geerbt hatte. | Quelle: Pexels

Richard sah die wertvolle Vase, die Sharon von ihrer Großmutter geerbt hatte. | Quelle: Pexels

"Die Vase!", keuchte sie, "Was ist passiert? Hast du sie zerbrochen?"

"Nein", sagte Richard kalt. "Da du mir das Geld nicht geben wolltest, habe ich sie verkauft, damit ich mit meinen Kumpels nach Hamburg fahren kann."

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Sharon keuchte und ihre Hand wanderte zu ihrer linken Schulter, die sie sich zu reiben begann. Sie stolperte zum nächstgelegenen Stuhl und setzte sich. "Wie konntest du nur?", flüsterte sie. "Du weißt doch, dass das alles ist, was ich von meiner Oma habe... Wie konntest du nur?"

Richard konzentrierte sich auf das Spiel im Fernsehen und stellte den Ton lauter. Er hörte Sharon murmeln und sich beschweren, aber ihr Geschwätz interessierte ihn nicht. Ein Mann ist König in seinem eigenen Schloss, und über alles darin kann er verfügen, oder?

Richard hat Sharons Vase für 3.000 Euro verkauft. | Quelle: Pexels

Richard hat Sharons Vase für 3.000 Euro verkauft. | Quelle: Pexels

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Dann hörte Richard über die aufgeregte Stimme des Sportkommentators hinweg ein dumpfes Rummsen. Er schaute hinüber und sah, dass Sharon auf dem Boden lag. "Verdammt noch mal, Sharon!", rief er. "Ich brauche dein Drama nicht! Steh auf und hol mir ein Bier!"

Aber Sharon bewegte sich nicht, also ging Richard zur Halbzeit in die Küche und holte ein Bier. Sharon lag immer noch auf dem Boden und ihre Atmung war flach. Richard stupste sie mit seinem Fuß an, aber sie reagierte nicht.

Richard legte sich zurück auf die Couch und nippte eine Weile an seinem Bier, dann wählte er den Notruf und rief einen Krankenwagen und wartete auf Hilfe. Als die Sanitäter an die Tür klopften, trank Richard gerade sein zweites Bier.

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Er stand auf und öffnete die Tür, immer noch mit seinem Bier in der Hand, und ließ die beiden Männer herein. Sie eilten sofort zu Sharon, einer von ihnen überprüfte ihren Puls und rief: "Sie hat einen Herzstillstand!"

Die Sanitäter brachten Sharon ins Krankenhaus. | Quelle: Unsplash

Die Sanitäter brachten Sharon ins Krankenhaus. | Quelle: Unsplash

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Zu Richards Entsetzen sah es so aus, als würde Sharon nicht nur so tun, sondern sie war wirklich krank - sehr krank. Die Sanitäter führten eine Herzmassage durch durch und verabreichten ihr sogar einen Schock, bevor sie sie in den Krankenwagen luden und ins Krankenhaus brachten.

Richard war am Boden zerstört. Er hatte dagelegen, während Sharon nach Luft rang, sein Bier getrunken und sich Wiederholungen von Fußballspielen im Sportfernsehen angesehen. Sharon, die so hart dafür gearbeitet hatte, dass ihr Leben reibungslos verlief, hatte ihn gehalten, wenn er Albträume hatte.

Sie war die Frau, die ihm beigestanden hatte, als er seinen Job verlor und zu einem verbitterten, grausamen und kleinlichen Mann geworden war. Richards Augen füllten sich mit Tränen. "Ich habe dich nicht verdient!", flüsterte er.

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Am nächsten Morgen war Richard, sobald die Ärzte es erlaubten, auf der Intensivstation, um Sharon zu sehen. Er ging hinein und stellte vorsichtig eine wunderschöne meergrüne und klare Kristallvase mit Maiglöckchen auf.

Richard wurde klar, dass er Sharon hätte verlieren können. | Quelle: Unsplash

Richard wurde klar, dass er Sharon hätte verlieren können. | Quelle: Unsplash

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Richard setzte sich an Sharons Bett und hielt ihre Hand. Als Sharon ihre Augen öffnete, sagte er: "Es tut mir so leid, Sharon, bitte verzeih mir. Ich habe deine Vase zurück und ich fahre nicht nach Hamburg. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dich zu verlieren. Ich schätze, ich musste dich fast verlieren, um zu wissen, wie sehr ich dich liebe."

Es hat lange gedauert, aber Richard hat das Vertrauen seiner Frau zurückgewonnen und ist ein besserer und glücklicherer Mann geworden.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Die Menschen, die ihr Bestes für dich tun, verdienen dein Bestes. Richards Frau arbeitete hart, um die Familie zu ernähren, und er hätte mehr als bereit sein müssen, ihr zu helfen.
  • Manchmal braucht es eine Beinahe-Tragödie, um uns den Wert dessen zu lehren, was wir haben. Richard war Sharon gegenüber gleichgültig. Er sah sie als die Person, die ihm das vorenthielt, was er wollte. Dann wurde ihm klar, dass sie sterben könnte, und er wusste, wie sehr er sie liebte.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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