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Reicher Mann wirft 100.000€ in einen Müllcontainer, um ehrliche Person zu finden, sieht Obdachlose, die das Geld aufhebt – Story des Tages

Frida Kastner
30. Nov. 2021
17:20

Edgar Lehnert beschloss, einen Test durchzuführen, um für seine Organisation eine*n neue*n Mitarbeiter*n zu rekrutieren und warf einen Beutel mit 100.000€ in einen Müllcontainer. Die Person, die den Beutel fand, war eine ältere Obdachlose. Würde sie das Geld an den rechtmäßigen Besitzer zurückgeben oder selbst behalten? Edgar fragte sich dies, als der sah, wie die Frau den Beutel aufhob und damit fortging.

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Emma war eine 65-jährige obdachlose Frau, die in einem Tierheim arbeitete, um sich über Wasser zu halten. Ihr Mann war vor Jahren in dem Feuer gestorben, das auch ihr Haus zerstört hatte und sie hatte sonst niemanden.

Eine Zeit lang hatte sie Teilzeitjobs, doch als sie älter wurde, hinterließ das Alter Spuren und sie konnte nicht mehr arbeiten. Mit der Zeit verbrauchte sie ihr Erspartes und wurde obdachlos.

Emma entdeckte 100.000€ in einem Müllcontainer. | Quelle: Shutterstock

Emma entdeckte 100.000€ in einem Müllcontainer. | Quelle: Shutterstock

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Zum Glück war Emmas Nachbarin so freundlich, sie mit einer Freundin zu verbinden, die ihr half, im Tierheim einen Aushilfsjob zu finden. Emma hatte dort nicht viel Verantwortung, verdiente aber immerhin so viel, dass sie wenigstens einmal am Tag warm essen konnte. Nachts schlief sie entweder im Obdachlosenheim, unter einer Brücke oder in einer ruhigen Gasse.

Eines Tages ging Emma zum Müllcontainer, um etwas zu entsorgen. Sie stellte fest, dass der Container bereits voll war und einige Tüten und Beutel davor lagen. Sie sammelte sie auf, um sie in den Container zu quetschen, als ein Beutel aus dem Container zu Boden fiel.

Emma hob ihn auf und quetschte ihn in den Container, doch er fiel erneut herunter und zu ihrer Überraschung purzelten Geldbündel heraus.

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Emmas Augen leuchteten kurz, als sie das ganze Geld sah. Sie hätte damit bequem leben können, doch ihr Gewissen sagte ihr, dass es nicht rechtens war, es zu behalten. Sie beschloss, die Besitzerin oder den Besitzer zu finden.

Emma ging mit dem Beutel davon, entschlossen, dessen Besitzer*in zu finden. | Quelle: Shutterstock

Emma ging mit dem Beutel davon, entschlossen, dessen Besitzer*in zu finden. | Quelle: Shutterstock

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Emma griff nach dem Beutel und ging zu Cassandra Bernard, der Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation für Obdachlose, um ihr von dem Fund zu berichten. Als sie das Büro betrat, war Frau Bernard am Telefon.

"Können wir reden, Frau Bernard?", unterbrach Emma sie, "ich muss dringen etwas mit Ihnen besprechen."

Frau Bernard lächelte und gebot Emma, sich zu setzen. "Geben Sie mir 5 Minuten, der Anruf ist wichtig."

Emma sah sie sich um. Der Raum war voller Auszeichnungen und Fotos von Leuten, die Frau Bernard für ihre wohltätigen Dienste gratulierten. Eine wahre Philanthropin! Emma, du bist zur richtigen Frau gekommen. Sie wird dir sicher bei der Suche helfen, dachte Emma.

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"Also, wie kann ich Ihnen helfen?", fragte Frau Bernard, nachdem sie aufgelegt hatte.

Frau Bernard war am Telefon. | Quelle: Pexels

Frau Bernard war am Telefon. | Quelle: Pexels

"Ich habe einen Beutel im Müll gefunden", erklärte Emma, "der ist voller Geld und ich nehme an, er wurde aus Versehen weggeworfen."

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"Wie bitte? Geld im Müll? Wieviel haben Sie denn gefunden?", Frau Bernards Ton füllte sich mit Freude, als sie das Wort "Geld" hörte.

"Ich habe es nicht gezählt, aber es sieht viel aus. Ich dachte, Sie können mir vielleicht helfen...", antwortete Emma leise.

"Natürlich helfen wir Ihnen!", unterbrach Frau Bernard sie, "Wie kann man nur so viel Geld herumliegen lassen? Gut, dass Sie zu mir gekommen sind. Schauen wir doch einmal, wieviel es ist."

Frau Bernard riss Emma den Beutel beinahe aus der Hand und begann, das Geld zu zählen. Sie glühte vor förmlich Begeisterung angesichts all des Geldes.

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Ich hätte doch nicht herkommen sollen! Bloß wieder ein Gierschlund. Ich muss den wahren Besitzer selbst suchen, dachte Emma bei sich.

Frau Bernards Augen leuchteten, als er das ganze Bargeld sah. | Quelle: Pexels

Frau Bernards Augen leuchteten, als er das ganze Bargeld sah. | Quelle: Pexels

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"Oh Gott!", rief Frau Bernard, als sie fertig war mit zählen. "Das könnte und wirklich helfen! Wir könnten so viel Gutes für die Obdachlosen tun. Es war gut, dass Sie zu mir gekommen sind!" Doch Emma ließ sich nicht täuschen.

"Sie müssen mir nicht schmeicheln. Ich möchte nicht spenden, ich möchte es dem Besitzer zurückgeben", erklärte Emma und packte das Geld wieder ein.

"Ach, das macht ja nichts", Frau Bernard lächelte falsch, "lassen Sie das Geld einfach hier und ich lasse Sie wissen, wenn wir den Besitzer gefunden haben."

"Das ist sehr net. Aber ich denke, ich werde das Geld behalten. Melden Sie sich, wenn Sie den Besitzer gefunden haben", sagte Emma, "ich gebe Ihnen eine Adresse, wo Sie mich finden können." Dann wandte sie sich um.

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Am nächsten Tag suche Frau Bernard Emma auf und teilte ihr fröhlich mit, dass man tatsächlich den Besitzer gefunden hätte. Sie stellte ihn als Ben Holland vor. Er behauptete, er habe den Beutel versehentlich in den Müll geworfen, doch Emma wollte den Mann auf die Probe stellen, weil sie Frau Bernards Gier gesehen hatte.

Emma fragte Ben über den Container aus, um sicherzugehen, dass es sein Geld war. | Quelle: Shutterstock

Emma fragte Ben über den Container aus, um sicherzugehen, dass es sein Geld war. | Quelle: Shutterstock

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"Danke, dass Sie gekommen sind", sagte Emma, "aber könnten Sie mir vielleicht beschreiben, wo Sie das Geld verloren haben? Also, an welchem Müllcontainer?"

Ein seltsamer Gesichtsausdruck huschte über das Gesicht des Mannes, als er erwiderte: "Trauen Sie mir etwa nicht? Warum fragen Sie mich das?" Er grinste gequält.

"Nun, wenn Sie mir den genauen Container nicht nennen könne, werde ich Ihnen das Geld nicht geben können", sagte Emma, griff nach dem Beutel und war im Begriff, zu gehen. Sie wusste, dass sie Schwierigkeiten bekommen würde, wenn sie das Geld zu lange behielte, weil man hinter ihr her sein würde. Sie beschloss also, zum örtlichen Polizeipräsidium zu gehen.

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Doch als sie aufbrechen wollte, hielt Frau Bernard sie auf. "So leicht kommst du nicht davon. Ich werde das Geld heute noch kriegen!"

Frau Bernard rief die Polizei und meldete, dass Emma sie bestehlen wolle. Als die Polizei eintraf und die Obdachlose mit dem Beutel Geld erblickte, schlossen sie, dass Emma log und verhaftete sie.

"Sie werden uns begleiten müssen", sagte eine Beamtin und kam mit Handschellen auf Emma zu, "Ihnen wird der Diebstahl dieses Geldes vorgeworfen".

Die Polizei versuchte, Emma zu verhaften. | Quelle: Pexels

Die Polizei versuchte, Emma zu verhaften. | Quelle: Pexels

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"Aber das ist nicht wahr", beteuerte Emma, "glauben Sie mir! Ich kam zu ihr, um Hilfe bei der Suche nach dem Besitzer zu erbitten, weil ich das Geld im Müll gefunden habe."

"Das stimmt nicht!", keifte Frau Bernard. "Sie lügt! Das ist mein Geld und ich will es zurück. Ich habe sie als Putzhilfe angeheuert, weil sie mir leid tat. Sehen Sie, was ich davon habe!"

"Nein, bitte, glauben Sie mir", flehte Emma, doch man beachtete sie kaum.

Mit Handschellen führte man sie zum Polizeiwagen. Doch da kam ein Mann im Anzug auf sie zu. "Das wird nicht nötig sein", sagte er, "diese Frau ist unschuldig und ich kann es beweisen."

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Der Mann, Herr Lehnert, zeigte den Beamten ein Video, das zeigte, wie Emma den Beutel im Müll fand und dann zum Wohltätigkeitsverein ging. "Sie sagt die Wahrheit. Das Geld gehört mir. Ich habe die Seriennummern, das können Sie gern überprüfen."

Sobald Emmas Unschuld bewiesen war, versuchte Frau Bernard, sich aus dem Staub zu machen. Doch die Polizei hielt sie auf und sie und Ben Holland, der sich als ihr Freund herausstellte, wurden abgeführt.

Herr Lehnert verriet Emma die ganze Geschichte: er habe das Geld weggeworfen, um zu prüfen, ob es noch ehrliche Menschen gäbe. Er entschuldigte sich bei ihr für die Umstände und bot ihr einen Job an. Er hatte eine Wohltätigkeitsorganisation für Obdachlose gegründet und machte Emma zur Leiterin.

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Man munkelt, dass Emma und Herr Lehnert zusammen seien. | Quelle: Pexels

Man munkelt, dass Emma und Herr Lehnert zusammen seien. | Quelle: Pexels

Gerüchte besagen außerdem, dass Emma und Herr Lehnert zusammen sind und sich bald sogar das Ja-Wort geben wollen.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Karma kannst du nicht entkommen. Frau Bernard wollte Emma Diebstahl vorwerfen, doch die Lüge holte sie ein.
  • Gutes zu tun wird früher oder später belohnt. Herr Lehnert bot Emma einen Job an, weil ihre Ehrlichkeit ihn beeindruckt hatte.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über eine Frau, die einen Obdachlosen küsst und Millionärin wird.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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