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Nora Tschirner spricht über ihre Depression, die sie geheim hielt

Edita Mesic
16. Apr. 2021
16:00
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Der "Keinohrhasen"- Star, die Schauspielerin Nora Tschirner spricht jetzt Klartext. Seit ihrem achtzehnten Lebensjahr leidet die Schauspielerin unter Depressionen, die sie geheim gehalten hat.

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Nora Tschirner hat sich jetzt entschieden über ihre Diagnose offen zu sprechen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung enthüllt Nora, dass sie seit sie achtzehn Jahre alt war mit Depressionen zu kämpfen hat und sie vor zehn Jahren den Tiefpunkt traf.

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Verschiedene Symptome trafen ein, wie Antriebslosigkeit, Angst, Appetitlosigkeit, Lustlosigkeit, Müdigkeit aber Schlaflosigkeit. Ihrer ersten Therapie unterzog sich Tschirner im Alter von 25 Jahren.

Nach ihren eigenen Angaben befand sie sich zwei Wochen lang in stationären Behandlung und nahm ein Jahr ein Psychopharmaka. Ein Jahr zuvor startete Nora neue Projekte, wie zum Beispiel ihre Band, doch sie sagt: "Ich hatte keinen Halt mehr. Ich war allein mit mir".

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Die Depressionen deuteten der Schauspielerin an, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Die Schauspielerin erklärt, dass sie den Kontakt zu sich selber verloren hat. Sie blickt zurück auf ihre Tage in der Therapie und fügt hinzu:

"Ich hatte den Kontakt zu mir verloren, und sie war die Erste, die sich getraut hat, mich darauf aufmerksam zu machen, mein Mahnmal quasi".

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Ihre Psychologin wollte nachhaken und herausfinden, wann die Depressionsphasen eintreten. Und tatsächlich gab es dann Klarheit. Nora hat selber erkannt, dass es ihr schlecht geht, wenn es mal auf der Arbeit zu eng wird.

"Es stellte sich raus: an den krassen Pressetagen, an denen ein Interview dem nächsten folgt, und die kein Ende nehmen - und an 16-Stunden-Drehtagen. Also in zeitlich begrenzten Arbeitsphasen", sagt Nora.

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Doch jetzt hat sie ihre Angst überwunden. Heute weiß Nora was zu tun ist, wenn es mal wieder eng wird. Sie enthüllt, dass sie sich ein gutes Umfeld gebaut hat und Vorkehrungen trifft.

Um "einmal komplett aufzuladen", hilft es ihr sich mit ihrer Freunde zu treffen oder Zeit mit den Pferden zu verbringen. Die 38-Jährige sprach vor einiger Zeit über ihre schwierigen Phasen auch mit dem Moderator Matze Hielscher in dem Podcast namens "Hotel Quarantäne".

Für den Tagesspiegel gab sie bekannt, dass sie seit 30 Jahren mit der Depression kämpft. In einem Instagram-Beitrag bedankte sie sich an Torsten Sträter und Kurt Krömer für ihr offenes Gespräch über die Krankheit in der Sendung bei "Chez Krömer".

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