Mimi Fiedler: Rückblick auf ihre Alkoholprobleme und den Verlust ihres Führerscheins aus diesem Grund

Mimi Fiedler ist am besten bekannt für ihre Rolle als Kommissarin in der Krimiserie “Tatort”. Vor einigen Monaten packte sie über ihre Alkoholsucht aus und wie sie so ernst wurde, dass sie ihren Führerschein verlor. Die Schauspielerin verriet, dass sie schließlich eine Selbsthilfegruppe besuchte, um Hilfe zu erhalten.

"Tatort" -Star Mimi Fiedler hat eine schwierige Zeit durchgemacht, als sie unter Alkoholproblemen litt. Die Schauspielerin machte ihre Sucht öffentlich und beschrieb ihre Erfahrungen mit der Krankheit, weil sie es für wichtig hielt, offen darüber zu sein.
Miranda Leonhardt alias Mimi Fiedler nimmt am 24. Oktober 2017 an den 21. German Comedy Awards im Studio in Koeln Mühlheim in Köln teil | Quelle: Getty Images

Miranda Leonhardt alias Mimi Fiedler nimmt am 24. Oktober 2017 an den 21. German Comedy Awards im Studio in Koeln Mühlheim in Köln teil | Quelle: Getty Images

Die 45-Jährige glaubt, dass Alkoholismus eine chronische Krankheit ist und auch bei Abstinenz nicht verschwindet, weshalb jeder Rückfall tödlich sein kann. Zum Glück hat ihr Mann sie in dieser schwierigen Phase gut unterstützt. Sie schwärmte von seinem Verhalten:

“Otto war von Anfang an sehr positiv und hat mir immer gesagt, dass ich es schaffen werde. Er hatte nie Angst. Er vertraut mir und das ist sehr wichtig für mich.”

Aber Mimi war so alkoholabhängig, dass sie auf Alkohol nicht verzichten konnte und trank, nachdem er eingeschlafen war. Sie erzählte, wie sie ihm “Gute Nacht” sagte und dann anfing zu trinken. Mimi glaubt, dass sie ihn damit betrogen hat.

Mimis Alkoholabhängigkeit existiert auch in ihrer Vergangenheit, als sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Darüber hinaus beschäftigte sie sich mit finanziellen Problemen. Aus Frustration und Trauer trank sie weiter und verlor sogar ihren Führerschein am Steuer.

Mimi wollte sich nicht das Leben nehmen, aber sie wusste, dass sie so nicht weiterleben konnte. Die Schauspielerin beschloss dann, eine Selbsthilfegruppe namens "Anonymen Alkoholikern" zu besuchen. Sie fügte hinzu:

"Ich bin da 2010 sehr, sehr verzweifelt aufgeschlagen, weil ich gewusst habe, dass ich ab diesem Zeitpunkt Hilfe brauchte."

Der “Nachtschwestern”-Star enthüllte auch, dass sie nicht jeden Tag getrunken hatte, aber wann immer sie trank, gab es einen Kontrollverlust bei ihr. Aber das Treffen der Selbsthilfegruppe half ihr und sie freute sich immer auf die nächste Sitzung.

Die Schauspielerin konnte dort verschiedene Menschen aus allen Lebensbereichen treffen. Selbst wenn sie in verschiedenen Städten unterwegs ist, nimmt sie an Treffen der AA teil. Derzeit werden die Meetings aufgrund der Coronavirus-Pandemie online durchgeführt

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