Wigald Boning ist der Frosch bei "The Masked Singer" - Fakten über sein Leben

Wigald Boning ist bekannt für seine Liebe zu skurrilen Dingen und erklärte sich bereit, an der Show "The Masked Singer" teilzunehmen. In der vierten Show dieser Staffel musste Wigald seine Frosch-Maske abnehmen.

In der dritten Show der derzeit beliebtesten Show "The Masked Singer" letzte Woche musste die Alpaka-Maske von TV-Moderatorin Sylvie Meis abgenommen werden. Diese Woche erhielt der Frosch die niedrigste Stimmenzahl und Wigald Boning musste sich von dem Frosch verabschieden.

Der größte Hinweis, den ProSieben über die Person unter dem Kostüm mit den handgenähten 5000 Swarovski-Kristallen gegeben hat, ist, dass er ein muskulöser Club-Animator und Womanizer sein soll. ProSieben hat ihn sehr interessant beschrieben, und Wigald Boning ist eine sehr interessante Person.

Als Moderator, Comedian, Autor und Musiker ist Boning stolzer Besitzer mehrerer, aber etwas seltsamer Sammlungen. Dazu gehören alte Einkaufszetteln, Weihnachtsbilder von fremde Leute, Nasenhaarschneider, aber auch Streichholzschachteln.

Boning hatte auch eine Sammlung alter Lampen, die er aufbewahrte, weil er nicht wusste, wo er sie richtig entsorgen sollte, nachdem vor zehn Jahren die Verpflichtung zu LED-Lampen eingeführt worden war. Aus diesem Grund setzt er sich derzeit dafür ein, die Bürger im Rahmen der Kampagne einer gemeinnützigen Organisation unter den Namen "Lightcycle" für die Entsorgung von Leuchtmitteln zu sensibilisieren.

Boning wurde als Moderator vieler deutscher Shows bekannt, insbesondere der Show "RTL Samstag Nacht". Der gebürtige Wildeshauser zog nach seiner Scheidung von seiner Ex-Frau Ines Völker, nach München wo er heute lebt. Die beiden führten eine Ehe von 2005 bis zum Januar 2015, als sie ihre Scheidung bekannt gaben. Aus der Ehe mit Ines hat Boning zwei Kinder.

Als Sohn eines Bankkaufmanns und einer Bankkauffrau entdeckte er als Kind seine Liebe zur Musik und spielte in der Punk-Jazz-Band "KIXX". 1985 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum "Hidden Lover" und überzeugte das Publikum mit Tourneen. 

Nach Abschluss seiner Ausbildung an der Cäcilienschule in Oldenburg schloss Boning den Zivildienst ab und entschied sich gegen die Berufsausbildung. Durch Umwege kam er von Musik zu Fernsehen.

Nach einer gescheiterten Solokarriere feierte Boning sein Schauspieldebüt im Film „Hard Days Hard Nights“. Danach moderierte er viele Shows wie "Bonings Bonbons", "Extra 3" und "RTL Samstag Nacht". 1995 begann seine Musikkarriere erneut, als Boning mit seinem Kollegen Olli Dittrich ein Projekt namens "Die Doofen" gründete.

Mit dem Pianisten Roberto Di Gioia gründete Boning ein Musiklabel namens "Hobby Musik". Für seine Leistung in "RTL Samstag Nacht" gewann Boning 1994 den Bayerischen Fernsehpreis, den Bambi und den Adolf-Grimme-Preis. 2005 wurde er als der Brillenträger des Jahres genannt. 2017 heiratete Wigald erneut die Opernsängerin Teresa Tièschky und bekam mit ihr weiteres Kind.

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