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Rückblick auf den Tod von Jeanette Biedermanns Bruder: Eltern durften ihr Baby nicht sehen

Ankita Gulati
03. Okt. 2020
18:00
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Jeanette Biedermann blickte auf schreckliche Zeiten zurück und erzählte eine traurige Familiengeschichte, als ihr älterer Bruder starb. Ihre Familie durfte ihn weder sehen noch begraben. Ihr zufolge war er ein Frühchen und verbrachte nach der Geburt eine lange Zeit im Krankenhaus.

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Die 40-jährige Sängerin und Schauspielerin teilt ihr Privatleben selten mit der Öffentlichkeit. In einem Interview mit Nadine Krüger über das ZDF-Programm "Volle Kanne" sprach sie über ein Trauma, dem ihre Familie in ihrer Vergangenheit begegnete.

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Die Sängerin wurde nicht geboren, als diese Tragödie passierte. Vier Jahre vor ihrer Geburt brachten ihre Eltern einen kleinen Jungen namens Dennis zur Welt. Leider musste das Baby die erste Zeit im Krankenhaus verbringen, weil es ein Frühchen war.

Nachdem er drei Monate im Krankenhaus verbracht hatte, waren seine Eltern überglücklich, als er sich erholte und bereit war, aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Aber das Glück seiner Eltern hielt nicht lange an und sie mussten den Schicksalsschlag erleiden.

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Eines Tages erhielten sie einen Anruf und sie erfuhren, dass ihr Sohn gestorben war und sie ihn nicht sehen oder begraben durften. Es ist das Schlimmste, was Eltern durchleben können.

Jeanette glaubt jedoch, dass es sich um eine Entführung handeln könnte, und die Moderatorin Nadine Krüger erklärt auch, wie es in der Zeit der DDR häufig vorkam, dass Kinder aus Krankenhäusern verschwanden oder plötzlich die Nachricht vom Tod übermittelt wurde.

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Im Laufe der Zeit überwanden ihre Eltern die schwierige Phase ihres Lebens und dann erblickte Jeanette auch das Licht der Welt. Sie erzählte:

"Meine Eltern haben auch lange gebraucht, um das zu verarbeiten und ich bin dann nochmal um die Ecke gekommen und hab's versucht ein bisschen gutzumachen."

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Die 39-Jährige Schauspielerin erzählte weiterhin Geschichten aus ihrer Kindheit. Mit neun Jahren flüchtete sie mit ihrer Familie aus der DDR in die deutsche Botschaft in Prag.

Sie kennt das Schicksal ihrer Familie seit langem und zögert nicht, darüber zu berichten. Sie erklärte:

"Ich finde immer, solche Sachen anzusprechen, ist auch für Leute wichtig, denen es auch so geht. Weil es auch anderen Leuten Mut macht, denen das passiert ist. Man muss ja kein Blatt vor den Mund nehmen."

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