Memmingen. Vater schüttelte sein Baby so sehr, dass es blind wurde und gelähmt war

Memmingen. Ein Vater schüttelte sein Baby so heftig, dass es erblindete.

Nun begann sein Prozess, wie Wunderweib berichtete.

Der Vater aus Memmingen schüttelte das 18 Monate alte Baby so stark, dass es erblindete und sogar Lähmungserscheinungen aufwies.

Es konnte nicht mehr sprechen.

Nun begann der Prozess gegen ihn.

Quelle: Shutterstock.com

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Die kleine Laura hat noch so viel vor sich und doch ist ihr Leben bereist auf grausame Art und Weise gezeichnet.

Eineinhalb Jahre ist es bereits her, dass ihr Vater die Kleine so stark geschüttelt haben soll, dass sie schweren Schaden davon trug.

Sie ist noch heute blind und kann nicht mehr sprechen. Die Arme und Beine der kleinen Laura sind gelähmt.

Der Vater muss sich wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten. Angeblich soll er zur Tatzeit unter starkem Alkoholeinfluss gestanden haben.

Das zumindest sagt der Anwalt des Vaters, während er das Geständnis verlas.

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Der Vater soll überfordert gewesen sein, weil das Baby geschrien hatte. Man vermutet, dass das Baby gezahnt haben könnte, oder vielleicht sogar einen Infekt gehabt haben könnte.

Wegen psyhcischer Probleme war die Mutter des Kindes immer wieder in einer Klinik gewesen. Dadurch ruhte die Verantwortung für das Baby beim Vater, der überfordert gewesen sein soll.

Der Angeklagte lebte zusammen mit seiner kleinen Tochter im Haus seiner Eltern.

Nachdem er die Tat begangen hat, soll der Angeklagte, laut Worten seines Anwaltes, weiter getrunken haben.

„Der Angeklagte wollte seine Schuld ertränken und sich totsaufen“, sagte Anwalt Michael Bogdahn. (Zitat, Wunderweib)

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Er zeigt heute Reue; Er wisse nun, dass er damals sofort hätte Hilfe holen sollen. Nachdem er das Kind so heftig verletzt hatte, legte er sie zurück in ihr Bett und sei dann selbst schlafen gegangen.

Erst am nächsten Morgen alarmierte er den Notarzt - viel zu spät.

Der 37-Jährige hatte sich heute am ersten Gerichtstag selbst nicht zu den Vorwürfen äußern wollen.

Ihm drohen bis zu 10 Jahre Haft, wenn er für schuldig befunden wird. Das Urteil soll am 4. Juli verkündet werden.