Unglaubliche Diagnose: Nach mehr als 26 Jahren mit Beulenpest infizierter Junge

Vor 26 Jahren gab es den letzten Fall von Beulenpest. Nun ist ein Junge an der Krankheit erkrankt.

Über die schreckliche Geschichte berichtete die Bunte.

Der betroffene Junge kommt aus dem US-Bundesstaat Idaho. Er erkrankte nun an Beulenpest.

Damit ist dies der erste bekannte Fall von Beulenpest in Idaho seit rund 26 Jahren.

Quelle: Shutterstock

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Der Junge erkrankte bereits im Mai diesen Jahres. Doch das Labor des Krankenhauses war erst in den letzten Tagen in der Lage gewesen, via einiger Tests, das Bakterium nachzuweisen.

Nun wurden Ermittlungen in die Wege geleitet, um herauszufinden, wie der Junge sich den Erreger eingefangen hat und woher dieser ursprünglich kam.

„Die Pest wird durch den Biss eines infizierten Flohs auf Menschen übertragen“, gab die zuständige Epidemiologin Sarah Correllin einer Pressemitteilung bekannt.

[...] „Menschen können das Risiko einer Ansteckung verringern, wenn sie ihre Haustiere gegen Flöhe behandeln.“ (Zitat, Bunte)

Auch der Kontakt zu Wildtieren sollte vermieden werden, um das Risiko zu senken.

Denn bei Wildtieren kann die Pest des Öfteren nachgewiesen werden - so zuletzt auch bei Eichhörnchen in Idaho und Umgebung.

Beulenpest stellt nur eine Form der Krankheit dar - ist allerdings die am häufigsten vorkommende.

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Es gibt einige Symptome, die auftreten können.

Dazu zählen geschwollene Lymphknoten, Beulen auf der Haut, Fieber, Kopfschmerzen und auch Schüttelfrost.

Unwahrscheinlich ist es, dass die Beulenpest sich von Mensch zu Mensch überträgt. 

Man kann zudem erleichtert aufatmen, denn es gibt Antibiotika, mit denen eine vollständige und vor allem auch schnelle Genesung ermöglicht wird.

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Ganz im Gegensatz dazu steht allerdings die Lungenpest. Diese ist bis heute noch immer hochgradig ansteckend und kann zum Tode führen, wenn sie nicht schnell und vor allem auch richtig behandelt wird.

„Es hat sich gezeigt, dass die Pest über 200 Säugetierarten befallen kann, also nicht auf Ratten beschränkt ist. Sie wurde auch bei Hunden und Katzen festgestellt. Neben der braunen bis schwarzen Hausratte (Rattus rattus) und der grau-braunen Wanderratte (Rattus norvegicus) wurde auch der Hausmaus (Mus musculus) die Auslösung von Epidemien zugeschrieben.” (Zitat, Wikipedia)