13-jährige, die gemobbt wurde, entschuldigte sich vor ihren Eltern in einem Brief und beging Selbstmord

Die Eltern eines Mädchens aus Kalifornien, die „lebensfreudig“ war, trauern und fragen sich, was man tun konnte, um sie zu retten.

13-jährige Rosalie Avila aus Yucaipa erhängte sich Dienstagabend. Davor hatte sie einen Brief geschrieben, in dem sie sich vor ihren Eltern für ihren Selbstmord entschuldigte, berichtete NBC News.

Es gab zwei Zettel, in einem stand „Sorry, Mama und Papa“ geschrieben, und in einem anderen - „Sorry, Mama, dass ihr mich so auffinden werdet.“

Die Eltern konnten sich gar nicht vorstellen können, dass das Mädchen an der Grenze war.

Die zerstreute Mutter sprach mit NBC News telefonisch von dem Krankenhaus, wo sich ihre Tochter Rosalie befand. Es wurde am Freitag klar, dass ihr Gehirn abgestorben war. Sie wurde aber bis Montag am Leben gehalten, damit ihre Organe gespendet werden können.

Avila erzählte, dass Rosalie eine exzellente Schülerin war, die davon träumte, Rechtsanwältin oder Schriftstellerin zu werden. Die 13-jährige liebte tanzen, campen und in die Freizeitparks gehen.

„Der Tod meiner Tochter bedeutet was.“

Vor zwei Monaten haben die Eltern bemerkt, dass Rosalie zurückgezogen wurde. Sie wussten, dass das Mädchen von ihren MitschülerInnen gemobbt wurde.

Die Eltern wussten aber nicht, dass gerade das zum Tod führen wird.

Die Schule, die das Mädchen besuchte, postete ein Statement, in dem steht, dass man nun eine Beratung bekommen kann.

Der Tod Rosalies ist nur ein kleiner Teil der Katastrophe in den USA. Bereits 2015 waren die Selbstmordraten der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 die höchsten seit 40 Jahren.

Vielleicht sind dafür soziale Netzwerke verantwortlich. Mehrere Studien zeigen den Zusammenhang zwischen dem Mobbing in zum Beispiel Facebook und den wachsenden Selbstmordraten.

Die WissenschaftlerInnen meinen, dass die sozialen Netzwerken eine Gefahr darstellen können. Wenn man gleichzeitig in der Schule und in den sozialen Netzwerken gemobbt wird, ist es schwierig, sich damit abzufinden.

Die Mutter von Rosalie meint, dass das Problem nicht unter den betroffenen Eltern besprochen werden soll, sondern mit allen, damit es sich niemals wiederholt.
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