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28. Mai 2026

Was eine Routine-Operation sein sollte, entpuppte sich als eine schreckliche Tragödie.
Wie die Mitglieder ihrer Familie berichteten, wurde bei der 28-jährigen Ekaterina Fedyaeva Eierstockzyste diagnostiziert. Obwohl dies ein sehr häufiger Fall bei allen Frauen ist, machte sich die Familie keine großen Sorgen. Dennoch beschlossen die Ärzte diese Zyste zu entfernen.
Der Frau wurde gesagt, dass das eine Routine-OP sein wird. Nach den Angaben der Familienmitglieder unterzog sich Fedyaeva letzten Monat in einer Klinik in ihrer Heimatstadt Ulyanovsk dieser Operation. Davon berichtete ein russischer Fernsehsender „RT“.
Zunächst lief alles gut und Fedyaeva sollte nach einem erfolgreichen Eingriff an einen Tropf mit Kochsalzlösung gehängt werden. Da machten die Ärzte, laut einer russischen Nachrichtenagentur, „Tass“, einen verheerenden Fehler: Sie haben die Russin an eine Formaldehydlösung anstatt der nötigen Kochsalzlösung gehängt. Dieser Fehler hatte dramatische Folgen für die junge Frau.
Normalerweise wird die Formaldehydlösung dazu benutzt, um die Zersetzung von Leichen zu verhindern, sprich zur Einbalsamierung. Bei einem lebenden Menschen zerstört es Organe von innen und führt zu Organenversagen.
Laut der Nachrichtenagentur „Tass“, haben die Ärzte den Fehler entdeckt und versuchten sogar Ekaterina zu retten, aber es war viel zu spät.
Sie wurde einbalsamiert – und zwar lebendig.
Fedyaevas Schwiegermutter, Valentina Fedyaeva, sagte in einem Interview mit „RT“, dass nach der Operation Ekaterina zu ihrer Mutter, „Mama, ich sterbe“, sagte. Die 28-Jährige wurde sofort an eine lebenserhaltende Maschine angeschlossen, dennoch verstarb sie wenige Tage danach an Herz- und Lungenversagen.
Rashid Abdullov, der Gesundheitsminster des Gebiets Ulyanovsk, meinte in einem Interview, dass „das eine fürchterliche Tragödie“ ist.
„Tief berührt möchte ich mein Beileid an die Familie von Ekaterina Fedyaeva ausdrücken“, schrieb Abdullov auf seiner Twitter-Seite. „Das ist eine schreckliche Tragödie. Alle ihre Familienmitglieder werden die nötige professionelle Hilfe erhalten. Alle, die für diesen Fehler verantwortlich sind, werden ihre Strafe erhalten. Alle weiteren Untersuchungen sind noch am Laufenden.“
Es ist immer noch unbekannt wie der schreckliche Fehler passieren konnte. Dennoch habe ein Arzt den Fehler gestanden. Der Patientin wurde versehentlich Formalin in den Körper gepumpt. Das eine Versehen kostete einer jungen Frau ihr Leben.
Alle Familienmitglieder und Freunde der Frau beschrieben Fedyaeva als eine sehr „süße“ und „liebenswerte“ junge Frau, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

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