Ein Kleinkind wurde in der Kita eingesperrt, nachdem die Mitarbeiter es mit einer Puppe verwechselten

Auch wenn die Kinderkrippe in Chicago “All Things are Possible for Kids” in der Vergangenheit keine Probleme gehabt hat, begannen die Betreuer der Krippe einen schrecklichen Fehler im Jahr 2015.

Wie von „Fox Chicago“ berichtet wurde, wollte Cornelius Jones seine 1-jährige Tochter wenige Minuten vor Kita-Schluss abholen. Als er sich, jedoch, dem Gebäude näherte, bemerkte er, dass das Licht ausgeschaltet und die Tür abgeschlossen ist.

Mehrmals klopfte der Vater an der Tür in der Hoffnung, dass jemand mit seiner Tochter herauskommen würde, aber es passierte nichts. Dann versuchte er mehrmals die Mitarbeiter der Kita anzurufen, aber keiner antwortete.

Aus Verzweiflung versuchte Jones die schwere Tür zu öffnen, leider vergeblich. Währenddessen hörte er, wie seine kleine Tochter im Gebäude weint.

Dann rief er die Rettungskräfte und Quanesha Borum, die Mutter seiner Tochter. Wenige Augenblicke später trafen die Feuerwehrleute ein. Die Feuerwehrleute waren in der Lage die massive Tür zu öffnen und Journee zu retten.

„Einer der Polizisten ging mit der Taschenlampe vor und als ich sah, wie meine Kleine zu uns krabbelt und weint, wurde mir schwer ums Herz.“

Cornelius Jones, Fox Chicago, 20. Oktober, 2015.

In einem Interview mit “Fox News” wies Jones darauf hin, dass nach dem Vorfall manche Mitarbeiter der Kita behauptet haben im Garten der Kita zu sein, als er eintraf, um seine Kleine abzuholen. Der Leiter der Kita, Tommie Butler, der nie persönlich vor der Kamera sprach, behauptete per Telefon, dass es sich um ein Versehen handelte.

Butler zufolge, versicherte ihn die Person, die für die Kinder zuständig war, dass alle Kinder von deren Eltern abgeholt waren. Angeblich hat sie sogar zweimal überprüft und Journee mit einer Puppe verwechselt.

Nun kämpfen Jones und Borum darum, dass die Kita geschlossen wird, da kein Elternteil der Welt es verdient das jemals zu erleben.