
„sie den Kontakt mit mir abbrach“: Collien Fernandes verrät, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer 14-jährigen Tochter hat – der Grund
Collien Fernandes spricht über eine sicherlich besonders schmerzhafte Entwicklung in ihrem Privatleben. Die 44-Jährige hat öffentlich gemacht, dass sie derzeit keinen Kontakt zu ihrer 14-jährigen Tochter hat. In einem Beitrag auf Instagram schildert die Moderatorin ihre Sicht auf die Situation und erklärt, wie sich das Verhältnis zu ihrem Kind verändert habe.
Dabei geht es auch um die Folgen des Konflikts mit ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50). Fernandes hatte im März öffentlich Vorwürfe gegen ihn erhoben und anschließend auch über ihre Entscheidung gesprochen, ihn anzuzeigen. Nun macht Fernandes deutlich, dass die Auseinandersetzung nach ihrer Darstellung auch Auswirkungen auf das Verhältnis zu ihrer Tochter hat.
Zunächst lebten sie im Wechselmodell
In ihrer Scheidungsvereinbarung hatten Fernandes und Ulmen ein Wechselmodell für ihre gemeinsame Tochter vereinbart. Nach Angaben von Fernandes wurde diese Regelung auch zunächst umgesetzt.
„Wir haben in unserer Scheidungsvereinbarung das Wechselmodell vereinbart, und dieses haben wir auch gelebt, bis zu diesem Gespräch zwischen ihm und unserer Tochter. Danach wurde mir erstmalig mein Umgang abgesagt“, schreibt sie.

Collien Fernandes bei der Verleihung des 76. Deutschen Filmpreises „Lola“ im Palais am Funkturm am 29. Mai 2026 in Berlin | Quelle: Getty Images
Damit habe sich der bisherige Alltag zwischen Mutter und Tochter verändert. Als Begründung sei zunächst ein Schauspielworkshop genannt worden, der in Fernandes' Betreuungszeit fiel.
Eigentlich habe die Mutter zu diesem Zeitpunkt eine gemeinsame Reise mit ihrer Tochter geplant: „Eigentlich wäre sie mit mir auf eine Reise gegangen, aber es hieß, sie wolle lieber in diesen Schauspielworkshop.“
Für Fernandes war dies offenbar der Beginn einer neuen Situation. Sie macht zugleich deutlich, dass sie nach eigener Darstellung nicht vorgehabt habe, die familiären Vorgänge öffentlich zu machen. „Von mir aus hätte ich mich niemals zu diesem Thema geäußert“, schreibt sie.
Fernandes wollte ihrer Tochter eine Haltung vermitteln
Ihre Entscheidung, sich überhaupt zu den Ereignissen zu äußern, steht auch im Zusammenhang mit dem, was sie ihrer Tochter nach eigenen Angaben vermitteln wollte. Fernandes erklärte zuvor, sie habe ihrer Tochter gesagt, dass sie nicht schweigen solle, wenn ihr jemand etwas antue. Sie wolle ihr vermitteln, dass es wichtig sei, dass Betroffene sich zur Wehr setzen und Vorfälle nicht einfach für sich behalten.
Im Gespräch mit dem „Stern“ hatte Fernandes bereits am 11. Mai über ihre Entscheidung gesprochen, ihren Ex-Mann anzuzeigen: „Natürlich ist es wahnsinnig schwierig, den Vater des eigenen Kindes anzuzeigen … Aber was wäre das für ein Signal an meine Tochter gewesen, hätte ich es nicht getan?“
Auch in der „Brigitte“ hatte sie sich am 25. Juni dazu geäußert. Dort sagte sie: „Sie soll lernen, dass man sich zur Wehr setzt, wenn einem so etwas angetan wird.“
Fernandes stellt ihre damaligen Entscheidungen damit auch in den Zusammenhang mit ihrer Verantwortung als Mutter. Sie habe ihrer Tochter vermitteln wollen, dass man sich Hilfe holen und sich gegen etwas zur Wehr setzen dürfe, das einem widerfahren sei.
Die Situation zwischen Mutter und Tochter verändert sich
In ihrem aktuellen Beitrag beschreibt Fernandes, dass sich das Verhältnis zu ihrer Tochter anschließend deutlich verändert habe. Sie berichtet von einem Gespräch zwischen Christian Ulmen und der gemeinsamen Tochter.

Christian Ulmen und Collien Ulmen-Fernandes nehmen am 12. April 2024 in Berlin am Bundespresseball teil | Quelle: Getty Images
Was genau bei diesem Gespräch besprochen wurde, ist öffentlich nicht vollständig bekannt. Fernandes erklärt jedoch, dass danach der Kontakt zwischen ihr und ihrer Tochter abgebrochen sei. „Es gab ein Gespräch, das Christian mit unserer Tochter führte, woraufhin sie den Kontakt mit mir abbrach“, so Fernandes.
Auch die vorherige Regelung zur Betreuung habe sich nach ihrer Darstellung damit verändert. Die zunächst genannten Gründe für abgesagte gemeinsame Zeit hätten dabei jeweils mit anderen Terminen zusammengehangen.
Fernandes schreibt außerdem, dass sie den Eindruck habe, Ulmen vertrete gegenüber der gemeinsamen Tochter auch jene Darstellung, die er bereits öffentlich kommuniziert habe. Sie selbst bezeichnet die Grundlage des Kontaktabbruchs als von „Lügen“ geprägt. Welche Sichtweise die 14-Jährige selbst auf die Situation hat, ist nicht öffentlich bekannt.
Ein besonders schwieriger Konflikt
Fernandes macht in ihrem Beitrag deutlich, dass sie nicht ohne Anlass nun über ihre Tochter schreibe. Gleichzeitig möchte sie offenbar erklären, weshalb sie sich nun doch zu ihrem Verhältnis zu ihrer Tochter äußert.
Dabei wirft sie Ulmen vor, zu handeln, während sie selbst lediglich darauf reagiere. Sie stellt zugleich klar, dass sie ihre Tochter nicht aus eigenem Antrieb zum Mittelpunkt der öffentlichen Auseinandersetzung machen wollte.
Gerade weil es um eine Minderjährige geht, bleibt vieles aus dem privaten Bereich öffentlich offen. Es ist daher nicht bekannt, welche Gespräche innerhalb der Familie im Einzelnen stattgefunden haben oder wie die Tochter selbst die Entwicklungen erlebt.
In einem TV-Beitrag äußerte sich auch eine ehemalige Nanny der Familie zu der Situation. Sie behauptet, die 14-Jährige nehme ihrer Mutter übel, dass sie mit ihren Vorwürfen gegen Christian Ulmen an die Öffentlichkeit gegangen sei. „Das hat sie ihrer eigenen Tochter auch mitgeteilt, dass sie das doch nur für sie tut“, sagt die Nanny. Sie selbst bewerte die Situation jedoch anders: „Das ist für das Kind, für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie tut es nicht für das Kind. Das Kind leidet ja nur darunter.“ Weiter erklärt sie: „Das Kind hat ihre eigene Mutter gebeten, das nicht öffentlich zu machen.“
Wie sich das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter weiterentwickeln wird, ist offen. Die öffentlich bekannten Aussagen stammen bislang vor allem aus der Perspektive der beteiligten Erwachsenen. Welche Gedanken und Gefühle die 14-Jährige selbst zu der Situation hat, bleibt ihre private Angelegenheit.