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Matthias Reim und Christin Stark | Quelle: Getty Images
Matthias Reim und Christin Stark | Quelle: Getty Images

„Ich war am Boden zerstört“: Christin Stark spricht offen über den Verlust ihres Babys

Edita Mesic
28. Apr. 2026
14:03

Sie ist eine der bekanntesten Schlagersängerinnen Deutschlands – und sie hat sich entschieden, über einen der schmerzhaftesten Momente ihres Lebens öffentlich zu sprechen.

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Christin Stark, geboren am 21. Oktober 1989 in Gadebusch, wuchs mit einer tiefen Leidenschaft für Musik auf. Bereits mit sechs Jahren erhielt sie Ballettunterricht, später sang sie in Musikgruppen und Cover-Bands. Nach ihrem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung als Friseurin – doch die Musik ließ sie nicht los.

Christin Stark nimmt am 13. Oktober 2023 in Leipzig an der Verleihung der „Goldenen Henne 2023“ teil | Quelle: Getty Images

Christin Stark nimmt am 13. Oktober 2023 in Leipzig an der Verleihung der „Goldenen Henne 2023“ teil | Quelle: Getty Images

2010 gewann sie einen Schlagerwettbewerb und machte damit erstmals auf sich aufmerksam. Drei Jahre später folgte mit ihrer Single „Ich bin stark" der Durchbruch. Ihr Debütalbum „Unglaublich stark" festigte ihren Ruf in der deutschen Schlagerszene.

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Noch bekannter wurde sie jedoch durch ihre Beziehung zu Matthias Reim. Seit 2013 sind die beiden ein Paar, seit April 2020 sind sie verheiratet. Im Herbst 2021 überraschten sie beim „Schlagerbooom" das Publikum gleich doppelt: Sie verkündeten ihre Ehe und eine bevorstehende Schwangerschaft.

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Am 31. März 2022 erblickte ihre gemeinsame Tochter Zoe das Licht der Welt. Das Familienglück schien komplett. Doch der Wunsch nach einem Geschwisterchen für Zoe blieb – und führte zu einer Schwangerschaft, die die Familie in eine der schwersten Phasen ihres Lebens werfen sollte.

„Wir hatten uns die Möglichkeit eines zweiten Kindes immer offengelassen, aber als ich dann schwanger wurde, war es doch eine Überraschung", erzählte Stark. Obwohl die Schwangerschaft nicht in die beruflichen Pläne des Paares passte, freuten sich beide auf das neue Leben.

Fans reagieren auf die Schwangerschaft-Updates von Christin Stark | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

Fans reagieren auf die Schwangerschaft-Updates von Christin Stark | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

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Doch dann kippte die Situation abrupt. „An einem Abend im Jänner wurde mir zu Hause plötzlich schlecht und schwindelig... Ich habe mich dann ins Krankenhaus fahren lassen", schilderte die Sängerin. Matthias Reim blieb derweil bei der gemeinsamen Tochter Zoe.

Die Nachricht im Krankenhaus traf sie mit voller Wucht. „In der Klinik bekam ich Infusionen, und man sagte mir, dass ich eine Fehlgeburt erlitten habe. Da war ich in der achten Woche. Ich war am Boden zerstört."

Fans reagieren auf die Schwangerschaft-Updates von Christin Stark | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

Fans reagieren auf die Schwangerschaft-Updates von Christin Stark | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

Als Christin aus dem Krankenhaus nach Hause kam, fanden die beiden die einzigen Worte, die in diesem Moment zählten. „Als Christin aus der Klinik kam, nahmen wir uns in die Arme und haben beide geweint. Wir mussten von unserem Kind Abschied nehmen, das leider nie das Licht der Welt erblicken durfte", beschrieb Matthias Reim den Moment der Heimkehr.

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Noch im Krankenhausbett griff Stark zum Handy und nahm ein Video auf. Nicht für Aufmerksamkeit – sondern aus einem tiefen Bedürfnis heraus, mit anderen Frauen zu sprechen, die Ähnliches durchgemacht haben.

Christin meldet sich aus dem Krankenhaus | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

Christin meldet sich aus dem Krankenhaus | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

In der SuperIllu formulierte sie ihren Appell direkt: „Zwischen Terminpläne, Abendessen und dem Satz: ‚Du kannst es ja nochmal versuchen'. Als wäre ein verlorenes Leben ein formeller Vorgang. Als wäre Trauer ein Luxus, den wir uns nicht leisten dürfen."

Christin meldet sich aus dem Krankenhaus | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

Christin meldet sich aus dem Krankenhaus | Quelle: instagram.com/reels/DU732woDQkX/

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Im MDR-Talk „Riverboat" erklärte sie dann, warum sie das Schweigen brechen wollte:

„Wenn ich schweige, tun es vielleicht auch andere. Das möchte ich verhindern. Jeder darf jedes Gefühl fühlen."

Einen gesellschaftlichen „Rachefeldzug" wolle sie nicht führen, stellte sie klar. Sie äußere „lediglich eine Bitte" um Verständnis, „dass wir keine Maschinerie sind, die alles irgendwie wegstecken und jeden Tag aufs Neue funktionieren".

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Getragen wurde sie in dieser Zeit von ihrer Familie. „Ich wurde toll aufgefangen von meinem Mann. Meine Mama war an meiner Seite. Ich hatte Zeit, diese Wunde langsam heilen lassen zu können", sagte sie.

Trotz allem blickt Christin Stark nach vorn. Im Mai moderiert sie beim MDR das „Frühlingserwachen", danach startet ihre Solo-Tour. „Diese Tour wird mir helfen, Erlebtes zu verarbeiten", sagt sie. „Musik ist meine Sprache für Trauer und Hoffnung, für Zweifel und Mut, für Schmerz und Liebe."

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