
Die 3-jährige Bella, die aus ihrem Zuhause in Preetz verschwunden war, wurde tot aufgefunden – Details
Die Suche nach der dreijährigen Bella aus Preetz in Schleswig-Holstein hat ein tragisches Ende genommen. Zahlreiche Einsatzkräfte, Feuerwehrleute, Polizisten und Anwohner hatten seit Mittwoch nach dem vermissten Mädchen gesucht. Nun bestätigte die Polizei, dass das Kind tot gefunden wurde.
Bella war am Mittwochmittag, den 5. August 2026, aus ihrem Zuhause verschwunden. Das autistische Mädchen soll das Grundstück seiner Familie durch die Haustür und den Garten verlassen haben. Anschließend verlor sich ihre Spur in Richtung eines Waldgebietes.
Große Suchaktion in Preetz
Unmittelbar nach der Vermisstenmeldung starteten Polizei und Feuerwehr eine umfangreiche Suche nach dem dreijährigen Mädchen. Das Suchgebiet erstreckte sich nach Angaben der Polizei über weite Teile der Preetzer Innenstadt sowie angrenzende Bereiche.
Neben zahlreichen Einsatzkräften kamen auch spezielle Hilfsmittel zum Einsatz. Drohnen, Spürhunde, ein Hubschrauber und Wärmebildkameras wurden genutzt, um Bella möglichst schnell zu finden. Auch angrenzende Wälder, Freiflächen und eine Kleingartenanlage wurden abgesucht.
Bis tief in die Nacht waren Polizisten, Feuerwehrleute und bis zu 50 Anwohner im Einsatz. Sie suchten die Umgebung rund um das Zuhause der Familie ab und überprüften mögliche Verstecke.

Polizei- und Feuerwehrleute versammeln sich vor der Feuerwache am 6. August 2026 in Preetz | Quelle: Getty Images
Am Donnerstagmorgen wurde die Suche fortgesetzt. Die Polizei bat Anwohner erneut darum, in ihren Gärten, Gartenhütten und Garagen nachzusehen, ob sich Bella möglicherweise dort versteckt hatte.
„Wir haben unmittelbar nach der Vermisstenmeldung nach dem autistischen Mädchen gesucht. Auch im hinteren Bereich der Wohnanschrift der Eltern, wo sich ein Pool befindet. Die Feuerwehr und die Polizei haben auch im Nachgang den Bereich mehrfach abgesucht“, erklärte Polizeisprecherin Stephanie Lage.
Bella tot aufgefunden
Am Donnerstag, den 6. August, gegen 9.30 Uhr machten Einsatzkräfte schließlich eine traurige Entdeckung. Das dreijährige Mädchen wurde leblos im Pool im hinteren Bereich der Wohnanschrift der Eltern gefunden.
Wie es zu dem Tod des Kindes kam, ist bislang nicht bekannt. „Wir haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet“, teilte die Polizei mit. Weitere Angaben zu den Umständen des Todes wurden zunächst nicht gemacht.
Tragische Fälle vermisster Kinder beschäftigen Ermittler immer wieder
Der Fall Bella zeigt erneut, wie schnell eine Vermisstensuche bei kleinen Kindern zu einem Großeinsatz werden kann. Innerhalb kurzer Zeit mobilisierten die Behörden zahlreiche Kräfte, um das Mädchen zu finden.
Auch andere Fälle vermisster Kinder beschäftigen Ermittler teilweise über viele Jahre hinweg. In einem anderen Fall tappten die Behörden elf Jahre lang im Dunkeln, nachdem ein kleines Mädchen verschwunden war. Lange fehlte jede Spur von ihr. Doch inzwischen gibt es eine neue Entwicklung, die den Ermittlern neue Hoffnung gibt, möglicherweise doch noch Antworten auf die offenen Fragen zu finden.
Für Bella und ihre Familie endete die Suche hingegen mit einer traurigen Gewissheit. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen ihres Todes dauern an.
AmoMama.de unterstützt und fördert keine Formen von Gewalt, Selbstbeschädigung oder anderes gewalttätiges Verhalten. Wir machen unsere LeserInnen darauf aufmerksam, damit sich potentielle Opfer professionelle Beratung suchen und damit niemand zu Schaden kommt. AmoMama.de setzt sich gegen Gewalt, Selbstbeschädigung und gewalttätiges Verhalten ein, AmoMama.de plädiert deshalb für eine gesunde Diskussion über einzelne Fälle von Gewalt, Missbrauch, oder sexuelles Fehlverhalten, Tiermissbrauch usw. zum Wohl der Opfer. Wir ermutigen in diesem Sinne alle LeserInnen, jegliche kriminelle Vorfälle, die wider diesen Kodex stehen, zu melden.