
A23 nach Unfall gesperrt: Auto kracht in Wohnmobil mit Mutter und zwei Töchtern – Video vom Unfallort

Ein heftiger Crash auf der A23 hat am Donnerstagmittag (30.07) für stundenlange Sperrungen gesorgt. Eine Mutter und ihre beiden Töchter befanden sich mitten im Geschehen — der mutmaßliche Verursacher ist bis heute nicht gefasst.
Der Unfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schenefeld und Hanerau-Hademarschen, unweit von Wacken.

Symbolbild | Quelle: Getty Images
Riskantes Überholmanöver löst Kettenreaktion aus
Wie der NDR berichtet, setzte ein weiß-silberner SUV zum Überholen eines Wohnmobils an — dabei übersah der Fahrer offenbar ein von hinten kommendes Fahrzeug. Dieses Auto prallte anschließend gegen das Wohnmobil, in dem sich eine 49-jährige Frau mit ihren beiden Töchtern befand, wie der NDR schreibt. Die Fahrerin und ihre Töchter erlitten dabei laut NDR nur leichte Verletzungen, der Wohnwagen selbst wurde hingegen komplett zerstört.
Nach NDR-Angaben entfernte sich der mutmaßliche Unfallverursacher anschließend vom Unfallort — die Polizei suchte in der Folge gezielt nach dem flüchtigen Fahrzeug. Die A23 blieb, wie der NDR berichtet, bis zum späten Donnerstagnachmittag gesperrt.
Weitere Details zum Unfallhergang
Ergänzend dazu berichtet KN-online, dass der SUV offenbar ohne Blinker zum Überholen ansetzte. Das von hinten kommende Auto habe daraufhin eine Notbremsung eingeleitet und sei ausgewichen — dabei sei es ins Heck des Wohnmobils gekracht. Durch den Aufprall geriet die Fahrerin des Campingfahrzeugs laut KN-online in die Leitplanke und einen Baum, ihr Wohnmobil kippte zur Seite. Die Autobahnpolizei beschreibt das Ausmaß so:
„Dabei wurde es komplett zerstört."
Trümmerteile und Sachschaden
Nach dem Unfall verteilte sich der komplette Inhalt des Wohnmobils über die Autobahn, wie KN-online berichtet. Die Mutter und ihre beiden Töchter erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht, der 50-jährige Fahrer des dritten beteiligten Fahrzeugs blieb unverletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich laut KN-online auf rund 70.000 Euro.
Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich unterdessen vom Unfallort — nach Zeugenangaben soll er zunächst noch angesprochen worden sein, bevor er zügig davonfuhr. Gesucht wird nun nach einem silberfarbenen SUV, vermutlich vom Typ Touareg.

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Kein Einfluss auf Wacken-Festival
Trotz des schweren Unfalls blieb der Verkehr zum benachbarten Heavy-Metal-Festival in Wacken laut Stern weitgehend unbeeinträchtigt — die meisten der rund 85.000 Festivalbesucher waren zu diesem Zeitpunkt bereits angereist. Dennoch bildete sich vor Schenefeld ein mehrere Kilometer langer Stau.
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