
„Leider nicht": Bundesliga-Star bricht bei WM-Interview in Tränen aus – Video

Nach dem WM-Aus Österreichs kam es bei einem Fernsehinterview zu einem emotionalen Moment. Ein bekannter Bundesliga-Spieler konnte seine Gefühle vor laufender Kamera nicht mehr kontrollieren.
Der Auftritt fand direkt nach dem Ausscheiden aus dem Turnier statt und sorgte für Aufsehen bei den Zuschauern.

Christoph Baumgartner beim Einlaufen vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig, Leverkusen, 3. Mai 2026. | Quelle: Getty Images
Herbe Niederlage gegen Spanien
Österreich verlor das Sechzehntelfinale deutlich mit 0:3 gegen Topfavorit Spanien. Für RB-Leipzig-Spieler Christoph Baumgartner bedeutete das Ergebnis das endgültige Aus.
Im Anschluss an die Partie stand der 26-Jährige dem österreichischen Sender ServusTV Rede und Antwort – bis ihm mitten im Gespräch die Stimme versagte.

Die österreichische Startelf vor dem WM-Achtelfinale zwischen Spanien und Österreich im Los Angeles Stadium, Inglewood, 2. Juli 2026. | Quelle: Getty Images
Vor dem Aus: Euphorie nach Sieg gegen Algerien
Nur wenige Tage zuvor hatte das Team noch für Jubelszenen gesorgt: Im Spiel gegen Algerien lag Österreich zunächst 2:3 zurück, bevor tief in der Nachspielzeit durch Einwechselspieler Sasa Kalajdzic noch der 3:3-Ausgleich gelang – und Österreich damit den Einzug in die K.o.-Runde sicherte.
Trainer Ralf Rangnick zeigte sich nach der Partie bei MagentaTV überwältigt von den letzten Spielminuten:
„Ich habe im Moment keine Worte – das sage ich ganz ehrlich – über das, was die letzten 90 Sekunden passiert ist. Ich glaube, das habe ich so noch nie erlebt."

Sasa Kalajdzic feiert sein Tor zum 3:0 für Österreich gegen Algerien bei der FIFA Weltmeisterschaft 2026, Kansas City, 27. Juni 2026. | Quelle: Getty Images
Der Bundestrainer betonte außerdem, wie stolz er auf die Mannschaft sei: Zum ersten Mal seit 44 Jahren kam Österreich damit wieder über die Gruppenphase hinaus. Umso größer war der Kontrast, als das Team wenig später im Sechzehntelfinale gegen Spanien ausschied.
Verletzung verhinderte seinen Einsatz komplett
Baumgartner absolvierte bei diesem Turnier keine einzige Spielminute. Grund dafür war eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel-Adduktorenbereich, die er sich bereits am 1. Juni beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) zuzog. Eine Teilnahme am gesamten Turnier war für ihn damit von Anfang an ausgeschlossen.
Trotzdem reiste der Bundesliga-Profi mit der Mannschaft zur WM, anstatt zu Hause zu bleiben. Am Spielfeldrand feuerte er seine Kollegen während der gesamten Turnierdauer an und gab ihnen von dort aus sogar taktische Tipps – trotz seiner eigenen enttäuschenden Situation.

Christoph Baumgartner vor dem WM-Gruppenspiel zwischen Argentinien und Österreich im Dallas Stadium, Arlington, 22. Juni 2026. | Quelle: Getty Images
Das emotionale Video-Statement
Im Interview mit ServusTV, über das unter anderem die „Kronen Zeitung" berichtete, brach Baumgartners Stimme schließlich hörbar. Unter Tränen sagte er den Satz, der seither viel geteilt wird:
„Ich hab's leider nicht so miterleben dürfen, wie ich es gewollt hätte.“
Trotz allem eine „tolle Erfahrung"
So schmerzhaft das Ausscheiden für ihn persönlich war, fand Baumgartner nur wenige Momente nach dem emotionalen Ausbruch bereits wieder zu einem Lächeln zurück. Die Weltmeisterschaft insgesamt bezeichnete er trotz der schwierigen Umstände als „tolle Erfahrung".
Auch an kommende Turniere dachte der Österreicher bereits:
„Wir werden das aufarbeiten und stärker zurückkommen. In zwei Jahren haben wir eine Euro und in vier Jahren wieder eine WM – darauf freue ich mich!"

Christoph Baumgartner feiert den Sieg von RB Leipzig gegen Werder Bremen im Weserstadion, Bremen, 4. April 2026. | Quelle: Getty Images
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