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Die deutsche ESC-Sängerin Sarah Engels beim TV-Interview in Wien am 13. Mai 2026 | Quelle: Getty Images
Die deutsche ESC-Sängerin Sarah Engels beim TV-Interview in Wien am 13. Mai 2026 | Quelle: Getty Images

Sarah Engels enthüllt, dass sie keine Feministin ist – und nennt einen überraschenden Grund

Olha Patsora
15. Mai 2026
17:32

Kurz vor ihrem großen Auftritt beim Eurovision Song Contest sorgt Sarah Engels für Aufregung im Netz. Mit einem einzigen Satz hat die 33-Jährige eine hitzige Debatte ausgelöst – und viele Fans fassungslos zurückgelassen. Dabei wollte die Sängerin eigentlich nur für ihren neuen Song „Fire" und ihr Album „Strong Girls Club" werben. Doch eine unerwartete Frage im Podcast brachte alles ins Rollen.

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ESC 2026 in Wien: Sängerin Sarah Engels beim deutschen Botschafterempfang | Quelle: Getty Images

ESC 2026 in Wien: Sängerin Sarah Engels beim deutschen Botschafterempfang | Quelle: Getty Images

Am Samstag tritt Sarah Engels für Deutschland beim ESC mit ihrem Song „Fire" an. Ihr neues Album trägt den Titel „Strong Girls Club". Im Rahmen der Pressearbeit in Wien wurde sie im Podcast „Merci, Chérie" auf ihre Haltung zum Feminismus angesprochen – und ihre Antwort sorgte für Wirbel.

Im Interview machte Engels deutlich, dass ihr Frauenrechte durchaus wichtig sind. Sie erklärte, dass Frauen in vielen Bereichen noch immer unterschätzt würden – und dass sie das selbst erlebt habe.

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„Davon handeln auch viele Songs auf meinem Album: Dass man sich als Frau immer wieder beweisen muss und ständig das Gefühl hat, irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen."

ESC 2026 in Wien: Sarah Engels für Deutschland bei der Generalprobe für das 1. Halbfinale in der Wiener Stadthalle | Quelle: Getty Images

ESC 2026 in Wien: Sarah Engels für Deutschland bei der Generalprobe für das 1. Halbfinale in der Wiener Stadthalle | Quelle: Getty Images

Außerdem kritisierte sie offen: „Ich finde es so schade, dass man oft nur auf das Optische und Äußere reduziert wird." Diese Erfahrungen möchte sie an „ganz viele Frauen da draußen" weitergeben.

Dass sie an sich glauben müssen, dass sie laut sein dürfen, dass sie aus Leidenschaft brennen dürfen – und noch so viel mehr."

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Doch ein Satz sorgte für besonders viel Aufruhr:

„Feministisch würde ich nicht sagen. Weil ich einen ganz, ganz tollen Mann habe und ich mag auch Männer."

Der kurze Interviewausschnitt verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Medien und löste eine hitzige Debatte aus. Dabei hatte Engels im selben Gespräch durchaus deutlich gemacht, dass ihr Frauenrechte wichtig sind – sie sprach über eigene Erfahrungen, darüber, dass Frauen unterschätzt werden, und darüber, wie sehr sie diese Botschaft an andere Frauen weitergeben möchte.

Doch genau dieser Widerspruch – Empowerment-Songs auf der einen, Ablehnung des Feminismus-Begriffs auf der anderen Seite – machte die Reaktionen im Netz noch hitziger. Viele Nutzer auf X meldeten sich zu Wort.

Ein Nutzer auf X fasste die Stimmung treffend so zusammen:

Nutzer-Komentar | Quelle: X/ https://x.com/mimiiieurov/status/2054934354162237465

Nutzer-Komentar | Quelle: X/ https://x.com/mimiiieurov/status/2054934354162237465

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Übersetzung: „Sarah Engels behauptet, ihr Song handle von female empowerment, erklärt aber gleichzeitig, sie würde sich nicht als Feministin bezeichnen, weil sie einen tollen Mann habe und Männer möge. Feminismus als Vorwand zu nutzen, um dem eigenen Song mehr Bedeutung zu verleihen, ist schlicht faul. Wenn man generischen Pop macht, sollte man dazu wenigstens stehen."

Andere reagierten schlicht fassungslos und kommentierten ohne weitere Worte:

Nutzer-Komentar | Quelle: X/ https://x.com/Ginie2612/status/2054845607957627130

Nutzer-Komentar | Quelle: X/ https://x.com/Ginie2612/status/2054845607957627130

Ein dritter Kommentar brachte es kurz auf den Punkt:

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Nutzer-Komentar | Quelle: X/https://x.com/nekokoneeko/status/2054990205812158941

Nutzer-Komentar | Quelle: X/https://x.com/nekokoneeko/status/2054990205812158941

Dass man einen Mann lieben und trotzdem für Gleichberechtigung eintreten kann, erklärten viele Nutzer geduldig in den Kommentaren – doch die Debatte ist damit längst nicht beendet.

Abseits des Feminismus-Streits sorgte Sarah Engels zuletzt auch mit ihrem Auftritt auf dem türkisfarbenen Teppich für Gesprächsstoff – mit einem roten Kleid, das 300 Arbeitsstunden gekostet hat und sie kaum noch gehen ließ. Auch ihr spektakulärer Sturz aus zwei Metern Höhe während der Proben bleibt ein Thema bei den Fans. Was es damit auf sich hatte und warum das Kleid sie kaum gehen ließ, berichteten wir bereits hier.

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